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DSV-Handballer feiern Auftaktsieg

Bad Doberan DSV-Handballer feiern Auftaktsieg

Zum Saisonstart in der Oberliga Ostsee-Spree besiegt Doberan den Ludwigsfelder HC mit 26:23.

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Die Neuverpflichtung von Jakub Zboril bei den Doberanern erwies sich schon im ersten Spiel als guter Griff. Er warf sieben Tore.

Bad Doberan. Auftaktspiele scheinen den Handballmännern des Doberaner SV zu liegen. Bei der mit Spannung erwarteten Saisonpremiere in der Oberliga Ostsee-Spree feierten die Münsterstädter am Sonnabend einen 26:23 (16:11)-Erfolg gegen den Ludwigsfelder HC und blieben damit im zehnten Jahr in Folge in der ersten Saisonpartie ungeschlagen.

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Zum Saisonstart in der Oberliga Ostsee-Spree besiegt Doberan den Ludwigsfelder HC mit 26:23.

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Die Mann- schaft hat als Kollektiv einen verdienten Sieg errungen.“Lars Rabenhorst,

Trainer Doberaner SV

Trotz einer zwischenzeitlichen Acht-Tore-Führung (21:13/42.) stand diese Serie am Ende von sechzig wechselhaften Minuten allerdings kurzzeitig auf der Kippe. 190 Sekunden vor Ultimo verkürzten die Gäste durch ihren erfolgreichsten Werfer Philipp Höhna (8 Tore) auf 24:22 und waren in dieser Phase drauf und dran, den Hausherren die bereits sicher geglaubten Punkte noch zu entreißen. Mit den letzten Kräften rettete das Team von Trainer Lars Rabenhorst den Erfolg aber doch noch über die Ziellinie.

„Wir sind viel zu spät aufgewacht“, bemängelte Ludwigsfeldes Trainer Michael Jantzen. Sein Gegenüber hatte dagegen viel Grund zur Freude: „Die Mannschaft hat als Kollektiv einen verdienten Sieg errungen“, gab DSV-Coach Rabenhorst wenige Minuten nach Spielende zu Protokoll. Dabei zeigte sich das neuformierte DSV-Team vor allem in der ersten Halbzeit von seiner wohl besten Seite. „Wir haben vieles auf den Punkt gespielt und die Effektivität im Abschluss war enorm hoch. Das hat uns natürlich die nötige Sicherheit gegeben“, analysierte Matthias Jahn, der verletzungsbedingt noch bis Ende des Jahres zum Zuschauen gezwungen ist.

Auf der Auswechselbank verfolgte Jahn, wie die Gastgeber einen anfänglichen 4:6-Rückstand (12.) dank ihrer Treffsicherheit und zunehmender Stabilität in der Abwehr drehen konnten. Auch eine Auszeit der Gäste vermochte es nicht zu verhindern, dass die DSV-Sieben bis auf 15:8 (25.) davonziehen konnte.

Und nach dem Seitenwechsel blieben die Brandenburger lange Zeit blass. „Wir haben den Kampf einfach nicht angenommen“, nannte Michael Jantzen einen der Gründe für den überraschend schwachen Auftritt des Tabellenfünften des Vorjahres. „Und mit so einer Chancenverwertung kann am Ende eigentlich auch nur eine Niederlage rauskommen“, fuhr er fort.

Denn wenn es für die Doberaner einmal eng wurde, war da ja noch Keeper Sebastian Prothmann. Der 30-Jährige lief nach einem eher schleppenden Start zur Höchstform auf und avancierte im weiteren Spielverlauf mit vielen wichtigen Paraden zum sicheren Rückhalt der Gastgeber.

Im DSV-Dress überzeugen konnte auch der erst kürzlich verpflichtete Jakub Zboril. Der tschechische Linksaußen steuerte bei seiner Rückkehr vor rund 250 Zuschauern in der Doberaner Stadthalle sieben Treffer zum Erfolg bei.

Die weiteren drei Neuverpflichtungen im Doberaner Kader, Florian Voigt, Tom Paul und Alexander Palm, erhielten beim Saisonauftakt von ihrem Trainer nur wenige oder gar keine Spielanteile. „Der Spielverlauf gab es nicht her. Aber ihre Zeit wird mit Sicherheit noch kommen, der Integrationsprozess läuft weiter. Wir freuen uns jetzt alle erst einmal über diese zwei Punkte, denn damit war im Vorfeld ja nicht unbedingt zu rechnen", erklärte Lars Rabenhorst.

Doppelten Grund zum Feiern hatte am Sonnabend übrigens Kay Landwehrs: Der Rückraumspieler feierte seinen 27. Geburtstag und konnte zudem bei seinem Debüt als Kapitän den erhofften Erfolg mit seinem Team erringen. Die Doberaner Freude über diesen überraschenden Auftakterfolg darf dabei etwas länger währen, denn die Verantwortlichen der Oberliga Ostsee-Spree präsentieren den Vereinen in der neuen Serie erneut einen recht lückenhaften Spielplan. So endet beispielsweise die Hinrunde mit dem letzten Spiel im Januar, die erste Pause hingegen lässt nicht lange auf sich warten: Am kommenden Wochenende haben die Doberaner spielfrei, ehe es dann eine Woche später zum ersten Auswärtsspiel bei der SG OSF Berlin geht.

Statistik

DSV: Prothmann, F. Voigt - S. Voigt 3, Lehwald 4, Zboril 7/1, Ritzrau 5, Stöwsand 1, Landwehrs 1, Fandrich, Kröplin, Paul, Vizhbovskyy 5, Lendner.

LHC: Vogt, Büttner, Krause - Schwarz, Schulpig 4/3, Storm 1, Rose 3, Knaack, Kaupen 2, Gohl 4/3, Wiede, Höhna 8, Schleiden 1.

Strafminuten: DSV 10 (inkl. Rote Karte nach drei Zeitstrafen gegen Stöwsand/54.) - LHC 8.

Siebenmeter: DSV 3/1 – LHC 7/6.

Simone Seidel

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