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DSV-Handballer reisen zum Landesderby

DSV-Handballer reisen zum Landesderby

Oberliga-Männer sind morgen in Neubrandenburg gefordert.

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In der vergangenen Saison siegte Doberan auswärts, verlor aber das Heimspiel gegen Fortuna. Am Ball: Kay Landwehrs.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan Erstmals in der noch jungen Spielzeit der Handball-Oberliga Ostsee-Spree der Männer steht für den Bad Doberaner SV (6. Platz/4:2 Punkte) ein Landesderby an. Das Team von Trainer Lars Rabenhorst reist morgen zum Auswärtsspiel beim SV Fortuna Neubrandenburg (11./2:4) und hofft in der Sporthalle der Fachhochschule auf den ersten Saisonerfolg auf fremdem Parkett.

In der vergangenen Serie hatten die Doberaner dieses Vorhaben bei der Fortuna in die Tat umsetzen können: Im Rekordspiel, das seinerzeit vor über 2.300 Zuschauern im Jahnsportforum stattfand, waren die Münsterstädter mit 22:19 erfolgreich. Die Neubrandenburger rächten sich dafür aber schon im Rückspiel mit einem 18:13-Erfolg (!) in Bad Doberan.

Allein die beiden Resultate zeigen, dass die Stärken beider Mannschaften vorwiegend in der Abwehr zu finden sind.

DSV-Coach Lars Rabenhorst sieht den Druck vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen eher bei den Gastgebern: „Das ist in der Liga allerdings nicht ungewöhnlich. In dieser ausgeglichenen Staffel bist du gerade in Heimspielen gefordert, zu punkten.“ Dies gelang den Doberanern bisher zweimal. Und weil sie in ihrer bislang einzigen Auswärtspartie bei der SG OSF Berlin trotz der 24:28-Niederlage einen recht ordentlichen Auftritt hinlegte, ist der DSV-Sieben auch vor dem Gastspiel am Tollensesee nicht bange.

Die Ausgangslage anhand der zurückliegenden Partien könnte für beide Seiten übrigens kaum unterschiedlicher sein: Während die Doberaner am letzten Sonnabend einen klaren 32:18-Erfolg über den Aufsteiger Berliner SV feierten (OZ berichtete), kassierten die Neubrandenburger eine herbe 15:27-Klatsche beim Drittliga-Absteiger HSV Insel Usedom.

„Wir wollen es der Fortuna so schwer wie möglich machen, sich vor eigenem Publikum zu rehabilitieren. Wenn es dann am Ende für einen oder zwei Auswärtszähler reicht, wäre das natürlich super", blickt Rabenhorst auf das erste von insgesamt drei Landesduellen für die Doberaner in diesem Spieljahr voraus.

Eine ganz weiße Weste haben bislang die Handballdamen des Doberaner SV. Zwei klare Siege sorgen bis hierhin für die Tabellenführung in der Verbandsliga. Am morgigen Sonnabend treffen die DSV-Ladies (1./4:0) im zweiten Heimspiel am Stück auf den SV Warnemünde II (5./2:2). Anpfiff ist um 17 Uhr in der Stadthalle.

Dann sollten die Gastgeberinnen vorgewarnt sein, denn die SVW-Reserve hat auswärts schon beim SV Motor Barth, der ebenso wie die Doberanerinnen aus der MV-Liga eine Klasse runterging, gewinnen können. „Wir brauchen auf jeden Fall eine Steigerung zum vergangenen Wochenende, um keine böse Überraschung zu erleben“, fordert DSV-Trainer Torsten Römer.

Die zweite Männermannschaft des Doberaner SV (8./1:3) ist morgen in der Verbandsliga West beim Spitzenreiter TSG Wittenburg (1./4:0) zu Gast.

DSV-Nachwuchs: WJB: DSV - VfL Neukloster (Sa., 15 Uhr, Stadthalle); MJA: HSV Waren - DSV (Sa.); MJC: SG Vorpommern II - DSV (So.).

Simone Seidel

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