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DSV-Handballer wollen die Füchse ärgern

Bad Doberan DSV-Handballer wollen die Füchse ärgern

Doberaner SV lädt morgen Abend zum vorletzten Heimspiel der Saison ein

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Alexander Palm (beim Wurf) vom Doberaner SV will morgen im Heimspiel gegen die Füchse Berlin mit seinem Team den Klassenerhalt sichern.

Quelle: Foto: Anja Ott

Bad Doberan. Theoretisch sind die Oberliga-Handballer des Bad Doberaner SV in Sachen Klassenerhalt bereits vor dem morgigen Heimspiel gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II durch. Dennoch wollen sie ihren Fans ab 19 Uhr in der Stadthalle noch einmal „ein ordentliches Spiel abliefern“, wie Trainer Lars Rabenhorst betont.

Weitere Ansetzungen

Heimspiele: Sa, 14.30 Uhr- MJD: DSV – HCE Rostock; 16.30 Uhr- MJA: DSV – TSG Wismar; So. ab 10.45 Uhr - Frauen Bezirkspokal mit DSV II, Päd Rostock II und Eintracht Rostock II;

Auswärts: Sa, 12.15 Uhr - MJE: Schwaaner SV - DSV; 14.15 Uhr - MJC: Grimmen/Loitz – DSV.

Die Ausgangssituation ist klar: Als Tabellenneunter haben die Doberaner aktuell vier Punkte Vorsprung auf den VfL Lichtenrade, der als Zwölfter auf dem wahrscheinlich ersten Abstiegsplatz rangiert.

Die Berliner sind morgen bei Tabellenführer LHC Cottbus krasser Außenseiter. Wenn sie wie erwartet verlieren, können sie den DSV nicht mehr überflügeln, da die Münsterstädter im direkten Vergleich die Nase vorn haben. In diesem Fall würde das Ergebnis der Doberaner gegen die Jungfüchse keine Rolle mehr spielen.

Das ist aber für die Truppe von Lars Rabenhorst kein Thema. Sie will mit der Berliner Bundesliga-Reserve ein Team aus der oberen Tabellenhälfte ärgern, möglichst sogar gewinnen. Wie schwer das gegen die Jungfüchse – Durchschnittsalter 19,9 Jahre – wird, hat das Hinspiel gezeigt, in dem der DSV eine 29:38-Klatsche bezog. Da war der Drittliga-Absteiger mindestens eine Nummer zu groß für die Mecklenburger.

Damals besaßen die jungen und handballerisch sehr gut ausgebildeten Berliner gegenüber den Doberanern einen klaren Vorteil in Sachen Tempo, den sie im gesamten Spiel effizient zu nutzen zu wussten.

Immer wieder wurden die Fehler im Doberaner Angriffsspiel gnadenlos genutzt, um über Konter zu einfachen Toren zu kommen.

„Ich hoffe, dass wir den Spieß morgen umdrehen können“, gibt sich Rabenhorst kämpferisch. „Wir müssen selbst versuchen, Konter zu laufen“, so der Coach. Im Hinspiel seien seine Akteure „zu oft am Block der Füchse hängengeblieben“.

Bis auf Alexander Stöwsand stehen Rabenhorst morgen Abend alle Spieler zu Verfügung. Der Zwei- Meter-Linkshänder hat sich einen Muskel- und Sehnenriss in der Schulter zugezogen – für ihn ist die Saison bereits zu Ende. Stöwsand wird gegen die relativ groß gewachsenen Berliner vor allem in der Abwehr fehlen. Die DSV-Recken sollten bei entsprechender Einstellung aber durchaus in der Lage sein, den favorisierten Gästen auch ohne ihren „Längsten“ Paroli zu bieten.

Auf jeden Fall kann sich der treue Doberaner Handball-Anhang auf eine spielerisch attraktive Partie freuen. Die letzten beiden Saisonspiele bestreitet der Doberaner SV im MV-Derby beim Aufstiegsaspiranten Stralsunder HV (6. Mai) und daheim gegen den Tabellenvierten MTV Altlandsberg (13. Mai).

Für die Verbandsliga-Frauen des DSV (26:12 Punkte) steht morgen beim Tabellensiebenten SV Motor Barth das letzte Saisonspiel auf dem Programm. Dabei ist für sie von Platz zwei bis vier noch alles möglich. Derzeit liegen die Doberanerinnen einen Punkt hinter Blau-Weiß Neukloster auf Rang drei, den aber auch der Ribnitzer HV (24:12) noch im Visier hat, der eine Woche später zum Abschluss der Saison bei Motor Barth antreten muss.

„Wir müssen in Barth irgendwie gewinnen und darauf hoffen, dass die Reserve des SV Warnemünde zeitgleich in Neukloster überrascht“, gibt DSV-Coach Torsten Römer vor. Gegen Warnemündes „Erste“ hat Römers Sieben in der Woche noch einmal geprobt – „um den Spielrhythmus zu finden“, wie der Trainer sagt. Er wünscht sich einen „versöhnlichen Abschluss der Saison“, in der nicht alles nach Wunsch verlaufen ist. Römer: „Wir haben viele Punkte leichtfertig liegengelassen, aber ein Aufstieg war sowieso kein Thema.“

Burkhard Ehlers

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