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DSV-Handballerinnen beenden monatelange Durstrecke

DSV-Handballerinnen beenden monatelange Durstrecke

Doberans Frauen feiern ersten Sieg seit Oktober 2015/Männer-Reserve unterliegt Grimmen

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Betty-Jo Dobbert trug mit ihren acht Treffern wesentlich zum lang ersehnten Sieg der Doberaner Handballerinnen bei.

Quelle: Anja Ott

Bad Doberan Zwei Nachholspiele hatten die Doberaner Handballteams am Wochenende in der MV-Liga zu bestreiten. Die Bilanz vor den eigenen Fans: Ein Sieg und eine Niederlage.

Statistik

DSV-Frauen: Stahnke — Dobbert 8, Münickel 1/1, Wende 2, Zädow 4, Menzel, Couball, Lenz, Nowak 1, Krause 1, Meyer 4.

DSV Herren II: Mo. Ludwig, Polkow — Stölken 2, Gutsche 2, Sachs 2, Busse, Schmidt 5/3, Schlüter, Mi. Ludwig 2, Jaunich 6, Sonnemans.

MV-Liga, Frauen: Bad Doberaner SV— SV Motor Barth 21:14 (15:8). Bereits am Freitag konnten die Handballdamen des DSV ihre Negativserie von 14 Pflichtspiel-Niederlagen am Stück beenden. Im Kellerduell gegen das Liga-Schlusslicht SV Motor Barth feierten die Doberanerinnen letztlich einen ungefährdeten Erfolg. „Wir hatten uns sehr viel vorgenommen und haben das auch gerade in der ersten Halbzeit gut umsetzen können“, sagte Doberans Trainer Torsten Römer, der seit langer Zeit wieder auf einen etwas größeren Kader zurückgreifen konnte. Dank einer soliden Abwehrleistung und vielen Paraden von Keeperin Anne Stahnke konnten die DSV-Ladies vornehmlich im Konterverhalten ihre Tore erzielen und den Kontrahenten über die Stationen 7:4 und 12:5 schon zur Halbzeit frühzeitig distanzieren.

Damit ging das Vorhaben von Torsten Römer zumindest in den ersten dreißig Minuten auf. „Wir hatten in den letzten Wochen kaum vernünftig trainiert, so dass es an den richtigen Laufwegen und der Abstimmung haperte. Mit den schnellen Angriffen konnten wir das umgehen.“

Das änderte sich jedoch mit dem Wiederanpfiff. Die Römer-Sieben produzierte nun viele Fehler, geriet allerdings gegen harmlose Gäste nicht mehr in Bedrängnis. „Dass die beiden schlechtesten Angriffsmannschaften der Liga aufeinandertrafen, hat man gesehen“, stellte der DSV-Trainer fest. Allein im zweiten Spielabschnitt fielen insgesamt nur zwölf Treffer, gleich verteilt auf beide Seiten.

Letztlich aber freuten sich die Gastgeberinnen nach dem Schlusspfiff über ihren ersten Sieg seit Oktober.

In der Tabelle festigten die DSV-Ladies damit Rang zehn. Nach dem Osterfest haben sie dann erneut Heimrecht und empfangen am 2. April mit dem SV Warnemünde einen der vier Titelanwärter der MV-Liga.

MV-Liga, Männer: Bad Doberaner SV — HSV Grimmen 22:27 (11:13). Mit einem Zwischenhoch zu Beginn der Rückserie hatte die zweite Männermannschaft kurzzeitig den Anschluss an das untere Mittelfeld herstellen können. Sechs Spiele und sechs Niederlagen später dürfte nunmehr feststehen, dass die Münsterstädter die Serie auf dem letzten Rang abschließen werden.

Gegen den HSV Grimmen (5.) präsentierte sich das Team von Trainer Thomas Kreul am Sonnabend nur phasenweise ligatauglich. „Wir konnten nicht an die Leistung der Vorwoche (26:27 in Warnemünde/d. Red.) anknüpfen", so der DSV-Coach. In den entscheidenden Momenten waren die Gäste konsequenter.

Nächster Gegner der DSV-Reserve ist der Güstrower HV (2. April (16.30 Uhr, Stadthalle).

Von R.French

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