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DSV-Handballern gelingt weitere Überraschung

Brandenburg DSV-Handballern gelingt weitere Überraschung

Oberliga-Team des Doberaner SV siegt in Brandenburg und klettert auf Rang acht

Brandenburg. Spitzenteams scheinen den Oberliga-Handballern des Bad Doberaner SV derzeit zu liegen. Nur eine Woche nach dem überraschenden Heimerfolg gegen den Spitzenreiter aus Werder landete die DSV-Sieben am Sonnabend einen überaus verdienten wie auch deutlichen 34:26 (16:12)-Erfolg beim Tabellenfünften SV Brandenburg-West.

Im Kampf um den Klassenerhalt gelang den Münsterstädtern (22:22 Punkte) vorerst der Sprung auf Rang acht. Doch auch wenn die direkte Konkurrenz am Wochenende patzte, gibt es im Doberaner Lager in Sachen Abstiegskampf noch längst keine Entwarnung zu vermelden. Der Vorsprung auf den SV Fortuna Neubrandenburg, der als Zehnter derzeit den ersten von insgesamt fünf Abstiegsplätzen belegt, beträgt lediglich einen mageren Zähler.

Mit der gezeigten Form der vergangenen beiden Wochen haben die DSV-Mannen von Trainer Lars Rabenhorst ihre Tauglichkeit für die Ostsee-Spree-Liga aber erst einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Beim bislang stark aufspielenden Aufsteiger Brandenburg-West landeten die Gäste so etwas wie einen Start-Ziel-Sieg. Die Havelstädter erzielten im gesamten Spiel keine einzige Führung.

Im Vorwärtsgang zeigten sich Doberaner abermals variabel und torgefährlich. Den Grundstein für die wichtigen zwei Auswärtspunkte legten die sichtlich mehr gewillten Mecklenburger jedoch in der Defensive.

Auch zwei frühe Zeitstrafen für Abwehrchef Maic Sadewasser (16./22.) brachten die Gäste nicht aus dem Tritt, auch weil Keeper Sebastian Prothmann nach seiner Einwechslung zum sicheren Rückhalt avancierte.

„Mit den Ballgewinnen konnten wir einige Treffer im schnellen Umkehrspiel erzielen. Das hat die Sache für uns natürlich etwas leichter gemacht", meinte Rabenhorst, dem auch sein Gegenüber Dietmar Rösicke nach dem Abpfiff einen verdienten Sieg seines Teams attestierte. Zwischenzeitlich lagen die Doberaner sogar mit zwölf Treffern vorn (29:17/48.), die „Hölle West“ verstummte.

Weil es die DSV-Sieben in der Schlussphase dann etwas lockerer angehen ließ, gelang dem gastgebenden SV 63 noch etwas Ergebniskosmetik. An einer insgesamt überzeugenden Vorstellung der Gäste, die selbst von einem heimischen Fan mit einer Kiste Bier für die Rückreise honoriert wurde, änderte das aber nichts.

Am kommenden Sonnabend (Anwurf 19 Uhr, Stadthalle) können die DSV-Handballer einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Vorzeichen für das Aufeinandertreffen mit dem BFC Preussen Berlin sind dann aber gänzlich andere: Gegen den Vorletzten liegt die Favoritenrolle dann nämlich ganz klar bei den Bad Doberanern.

Von Simone Seidel

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