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DSV-Ladies planen Rückzug in die Verbandsliga

DSV-Ladies planen Rückzug in die Verbandsliga

Mit zwei Niederlagen verabschieden sich die MV-Handballteams des Doberaner SV vom eigenen Publikum

MV-Liga, Frauen: Bad Doberaner SV - SV Pädagogik Rostock 21:25 (12:12). Die Doberanerinnen verabschiedeten sich trotz der Niederlage mit einer beachtenswerten Leistung aus der Saison. Es war zugleich der vorerst letzte Auftritt in der landeshöchsten Spielklasse. „Wir haben uns als Mannschaft schon lange vor dem letzten Spiel zusammengesetzt und das gemeinsam so entschieden“, erklärte Trainer Torsten Römer den geplanten Rückzug in die Verbandsliga. Man wolle „lieber mal einen Schritt zurück machen, um den Spaß wiederzufinden“. Eine wesentliche Ursache für das schwache Abschneiden war sicher auch der Ausfall von Goalgetterin Anja Frank.

 

OZ-Bild

Anja Frank wurde als aktive Spielerin verabschiedet. Als Trainerin bleibt sie dem Doberaner SV aber erhalten.

Quelle: Anja Ott

Am Sonnabend wurde die 44-jährige Rückraumspielerin, die nach ihrer Rückenverletzung nicht mehr aktiv eingreifen konnte und die Handballschuhe an den Nagel hing, offiziell verabschiedet. Auf der Bank fieberte Frank als Co-Trainerin wieder eifrig mit und konstatierte nach dem Schlusspfiff: „Schade, heute wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen."

Die Gäste, die sich mit dem Erfolg den Gewinn der Silbermedaille sicherten, kamen zu Beginn vornehmlich durch Konter zum Torerfolg. Vor allem vor und kurz nach der Pause waren die DSV-Ladies an Drücker und drehten einen 7:11-Rückstand in eine 14:13-Führung. Doch dieser erste Doberaner Vorsprung blieb auch der letzte im gesamten Spiel. Pädagogik nutze die erhöhte Fehlerquote bei den Gastgeberinnen, um mit dem 16:24 (50.) die Vorentscheidung herbeizuführen.

DSV: Stahnke - Dobbert 2, Münickel 5/1, Wende 3, Zädow 2, Couball 1, Lenz 2, Nowak, Kraeft 1, Schwarze, Meyer 3

MV-Liga, Männer: Bad Doberaner SV II - Ribnitzer HV 26:30 (12:12). Der erhoffte Sieg zum Abschied blieb aus, die Möglichkeiten dafür waren auf Seiten der DSV-Reserve aber durchaus vorhanden. Nach einem Fehlstart (1:4) festigten sich die Hausherren und lagen kurz vor dem Pausenpfiff mit 12:9 in Front. Die Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit verlief dann ausgeglichen, ehe sich die Gäste in der entscheidenden Phase nach dem 21:21 (47.) Stück für Stück absetzen konnten und so nicht unverdient die Punkte mit auf die Heimreise nahmen.

Mit dem Erfolg sind die Boddenstädter aller Abstiegssorgen ledig. Auf Seiten der Doberaner beginnen derweil die Planungen für die kommende Serie in der Verbandsliga. Nicht mehr mit von der Partie wird dann Axel Schmidt sein. Den 28-jährige Allrounder zieht es beruflich in eine andere Region.

DSV II: Mo. Ludwig, Läritz - Sitarek 3, Sachse 4, Wachtel 4, Stölken 1, Gutsche 3, Sachs 2, Mi. Ludwig, Schmidt 6/1, Busse, Wosar 3.

Von Robert French

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