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DSV-Ladies verlieren in eigener Halle

Bad Doberan DSV-Ladies verlieren in eigener Halle

Doberans Handballerinnen unterliegen RHC II trotz guter Leistung

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Julia Krause (am Ball) warf drei Tore für den Doberaner SV im Heimspiel gegen den Rostocker HC II. FOTOS (2): ANJA OTT

Bad Doberan. Für die Handballerinnen des Doberaner SV war am Wochenende in der Stadthalle nichts zu holen. Zwei Spiele, zwei Niederlagen lautete die ernüchternde Bilanz. Bei der Damen-Reserve hieß es zudem Abschied zu nehmen.

OZ-Bild

Doberans Handballerinnen unterliegen RHC II trotz guter Leistung

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Statistik

DSV I: Stahnke, Schreiner - Münickel 6/1, Wende 4/1, Zädow 4, Lenz, Couball 1, Nowak, Menzel, Krause 3, Busch 1, Meyer 4.

DSV II: Stahnke - Frank 1, Schwarze, Gierahn, Lenz, Schultz 1/1, Davidek 1, Wuttig 1/1, Kraus 1, Rectenwald 1, Kostbade 1, Menzel 2, Rosenkranz 1.

Verbandsliga, Frauen: Bad Doberaner SV – Rostocker HC II 23:27 (9:16). Mit dem Abpfiff standen die Gäste aus der Hansestadt bereits drei Spieltage vor Ultimo als neuer Meister der Verbandsliga und Aufsteiger in die MV-Liga fest. Der ärgste RHC-Verfolger aus Neukloster hatte gepatzt, sodass der verdiente Erfolg in Doberan die letzten theoretischen Zweifel am Titelgewinn beseitigte.

„Glückwunsch an den RHC II“, richtete DSV-Coach Torsten Römer seine ersten Worte nach dem Schlusspfiff in Richtung des Kontrahenten. Den wollten die Doberanerinnen vor knapp 120 Zuschauern in der Stadthalle eigentlich etwas ärgern, doch das klappte letztlich nur bedingt. „Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Wir haben alles gegeben und dem Spitzenreiter eine Menge abverlangt. Damit bin ich sehr zufrieden. Wenn man verliert, dann so“, zollte Römer seinen Spielerinnen für die erbrachte Leistung dennoch ein Lob.

Doch gerade in den ersten dreißig Minuten ging der eigene Plan nicht auf. Die DSV-Ladies verzettelten sich zu oft im eigenen Offensivspiel. Diese Fehler nutzen die Gäste gnadenlos aus und lagen so quasi vom Anpfiff weg stets komfortabel in Führung.

„Wir haben dann in der Halbzeitpause ein paar Änderungen vorgenommen“, berichtet Römer. Das Tempospiel der jungen Rostockerinnen – zwei Spielerinnen waren sogar erst 16 Jahre alt – kam zum Erliegen.

„Im eigentlichen Positionsspiel hatten wir dann sogar unsere Vorteile“, erkannte Torsten Römer. Doch obwohl sein Team im Abschluss effizienter wurde, konnte es nicht mehr entscheidend aufschließen und dem Spiel neue Spannung verleihen. Über die Stationen 9:17, 13:18 und 18:22 rückte der von Rostocker Seite herbeigesehnte Abpfiff immer näher. „Wir haben vieles besser gemacht als im ersten Spielabschnitt“, so Römer – die Hypothek der ersten dreißig Minuten war schlichtweg zu hoch.

Mit nunmehr zwölf Minuspunkten starten die Handballerinnen aus der Münsterstadt in die finalen Wochen der Spielzeit. Die beiden verbliebenen Kontrahenten um die Plätze zwei und drei, Neukloster und Ribnitz, sind in diesem Bereich derzeit besser aufgestellt. Für die Doberanerinnen steht am kommenden Wochenende aber erst einmal das Derby beim Schwaaner SV im Vordergrund. Hier gilt es in erster Linie, die peinliche 17:21-Heimniederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen.

Bezirksliga Nord, Frauen: Bad Doberaner SV II – SV Pädagogik Rostock II 10:15 (5:8). Die letzten sechzig Saisonminuten der Doberaner Damen-Reserve gerieten eigentlich zur Nebensache.

War die Stimmung in der Halle bei der Verabschiedung von DSV-Urgestein Marita Wuttig (54) unmittelbar vor dem Anpfiff ihres letzten aktiven Handballspiels noch gut, so änderte sich dies aufgrund der schweren Verletzung von Gästespielerin Catrin Köster (Verdacht auf Achillessehnenriss) nach wenigen Spielminuten schlagartig.

Wie schon in den vorangegangenen Duellen mit den Rostockerinnen fehlte den DSV-Damen die Effektivität im Angriff. „Zehn Tore sind definitiv zu wenig“, klagte auch Trainerin Mandy Koch. Allein fünf Strafwürfe blieben auf Seiten der Gastgeberinnen ungenutzt. So war die anfängliche 3:1-Führung des DSV lediglich ein Strohfeuer. Die sichtlich geschockte Pädagogik-Sieben tat nicht mehr als nötig und machte nach dem letzten Doberaner Aufbegehren nach dem Wiederanpfiff (7:9) mit dem Lauf zum 8:14 den Sack endgültig zu.

Die Doberanerinnen beenden die Bezirksliga-Saison damit auf Rang drei. Alle sechs Partien gegen die zwei dahinter folgenden Teams wurden gewonnen, gegen die am kommenden Sonntag um den Meistertitel kämpfenden Reserve-Mannschaften von Pädagogik Rostock und Eintracht Rostock (je 20:2 Punkte) war dagegen nichts zu holen.

Es war zugleich der letzte Auftritt einer zweiten Doberaner Damenmannschaft für mindestens ein Jahr. „Wir bekommen nicht mehr genügend Spielerinnen zusammen und nehmen daher von einer Meldung Abstand“, erklärte Torsten Römer, Abteilungsleiter Handball beim Doberaner SV.

Simone Seidel

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