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DSV-Ladies wollen Spitzenreiter ärgern

Bad Doberan DSV-Ladies wollen Spitzenreiter ärgern

Handballerinnen kämpfen in der Verbandsliga um wichtige Punkte für einen Medaillenplatz

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Katrin Wende kämpft sich durch die gegnerische Abwehr. Morgen im Heimspiel gegen den RHC II wird sie noch stärker gefordert.

Quelle: Foto: Anja Ott

Bad Doberan. So ganz haben die Damen des Doberaner SV die 23:34-Hinspielpleite bei der zweiten Vertretung des Rostocker Handballclubs noch nicht vergessen. Seinerzeit trug eine zumindest diskussionswürdige Leistung der Schiedsrichter zur bislang höchsten Saisonniederlage der Doberanerinnen in der Verbandsliga bei. Morgen hält der Spielplan nun die Chance zur Revanche bereit. Anwurf ist um 17 Uhr in der Doberaner Stadthalle.

Das Duell des aktuell Tabellendritten (Doberan/22:10 Punkte) gegen den Ersten (Rostock/30:2) verdient grundsätzlich das Prädikat „Topspiel“, allerdings hat die RHC-Reserve ihre Vormachtstellung in der Liga mit zuletzt zwölf Siegen in Folge eindeutig untermauert. Selbst der ärgste Verfolger aus Neukloster (2./24:8), gegen den man in der Hinrunde noch mit 23:26 die bisher einzigen Pleite kassierte, wurde Ende Februar mit 35:12 regelrecht aus der Halle geschossen. Entsprechend gewarnt gehen die morgigen Gastgeberinnen aus der Münsterstadt in ihr vorletztes Heimspiel.

Von vornherein aufgeben will sich das DSV-Team allerdings nicht, wie Doberans Frauentrainer Torsten Römer andeutet.

„Ich erwarte von meiner Mannschaft einen leidenschaftlichen Kampf um jeden Ball und jeden Zentimeter Spielfläche“, so die eindringliche Forderung des DSV-Trainers.

Lohnen würde sich das allein schon deswegen, weil sich die Doberanerinnen im Kampf um einen Podestplatz in der Verbandsliga nicht mehr viele Ausrutscher erlauben dürfen. Der Tabellenvierte aus Ribnitz-Damgarten sitzt den DSV-Ladies mit einem Punkt und einem Spiel weniger im Nacken, wobei mit etwas Glück auch noch der zweite Rang für den MV-Ligaabsteiger drin ist.

Zunächst gilt die volle Konzentration aber dem Nachbarschaftsduell mit dem Rostocker HC II. „Wir müssen uns vor allem deutlich cleverer anstellen als im Hinspiel. Basis für unser Spiel morgen muss die Abwehrleistung aus den beiden Partien gegen Ribnitz und Loitz (30:27 & 25:19/d. Red.) sein", sagt Torsten Römer entschlossen. Allerdings kann er zum wiederholten Male nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

„Das ist leider so, darf aber nicht als Ausrede herhalten", macht er deutlich. Immerhin konnte er mit seiner Mannschaft sieben der letzten acht Spiele gewinnen. Diese Erfolgsbilanz gilt es möglichst fortzusetzen.

In der Bezirksliga Nord der Frauen trifft die DSV-Reserve (3./12:10) bereits um 15 Uhr auf den SV Pädagogik Rostock II (2./18:2). Es ist das dritte Saisonduell dieser beiden Teams, bei den bisherigen beiden Niederlagen (10:16/A, 13:18/H) taten sich die Schützlinge des Trainer-Duos Marcel Jaunich und Mandy Koch vor allem in der Offensive sehr schwer.

Ebenfalls vor eigenem Publikum wollen die Jungen aus der E-Jugend (5./6:12) die nächsten Punkte einfahren. Mit dem HC Empor Rostock II (3./11:7) gilt es allerdings eine hohe Hürde zu überwinden.

Spielbeginn ist um 13.30 Uhr in der Stadthalle.

Auswärtsspiele: MJA: TSG Wismar - DSV (heute); WJE: Rostocker HC II - DSV (Sa.).

Simone Seidel

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