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DSV-Ladies wollen in der Verbandsliga oben mitspielen

Bad Doberan DSV-Ladies wollen in der Verbandsliga oben mitspielen

Die Doberaner Handballerinnen starten in die neue Spielzeit / Mit ihnen kämpfen am Wochenende sieben weitere Mannschaften um Punkte in ihren Ligen

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Mia Menzel beim Torwurf. Zum Saosonauftakt tritt sie mit den DSV-Ladies beim SV Eintracht Rostock an. Fotos (2): Anja Ott

Bad Doberan. Ende der vergangenen Saison haben die Handball-Ladies des Bad Doberaner SV den freiwilligen Entschluss zum Rückzug in die Verbandsliga gefasst. In dieser Spielklasse hatte Trainer Torsten Römer die Mannschaft einst übernommen und sogleich zum Meistertitel und Aufstieg in die Mecklenburg-Vorpommern-Liga geführt. Gut drei Jahre später wollen die DSV-Damen in der Staffel wieder oben mitspielen.

Weitere Ansetzungen:

Männliche Jugend C: HV Altentreptow – DSV (So., 11 Uhr); MJD: Schwaaner SV II - DSV (So., 9.45 Uhr); MJE : SV Warnemünde - DSV (Sa., 9 Uhr).

• Internet: www.doberan-handball.de

„Um unser Saisonziel – ein Platz unter den ersten Drei – zu erreichen, sollten wir schon gut starten", gibt Römer die Richtung für das morgige Auftaktspiel beim SV Eintracht Rostock (14 Uhr, Sporthalle Schmarl) vor. Der Damen-Trainer, mittlerweile auch Leiter der Handballabteilung des DSV, erwartet über die Saison hinweg einen engen Kampf um die vorderen Tabellenränge.

„Das erste Spiel in Rostock wird schwer. Es wird, wie in vielen anderen Hallen in dieser Liga auch, ohne Haftmittel gespielt“, erklärt Römer. In der Vorbereitung hatten die DSV-Frauen den Kontrahenten bei einem Turnier schon einmal sicher bezwingen können. Aber: „Der Sieg ist nichts wert, beide Teams sind damals nicht in Bestbesetzung angetreten.“

Das können die Doberanerinnen auch am Sonnabend nicht. „In den ersten Partien werden immer wieder Spielerinnen wegen Arbeit oder Urlaub fehlen“, weiß Römer. Größere Sorgen bereitet ihm dieser Umstand angesichts des recht breit aufgestellten Doberaner Kaders allerdings nicht.

Die Damen-Reserve hingegen hat einige personelle Sorgen und steht vor einer schweren Serie in der Bezirksliga Nord. Zum Auftakt gastiert morgen (17 Uhr, Stadthalle) der SV Warnemünde III in Bad Doberan.

Als die große Unbekannte startet am Wochenende auch die zweite Männermannschaft in die bevorstehende Verbandsliga-Saison. Keeper Henning Krüger hat nach dem Rückzug von Trainer Thomas Kreul vorerst das Zepter übernommen und erhält bei der sportlichen und organisatorischen Leitung Unterstützung von Udo Wosar und Hans Wachtel. Letzterer wurde auch zum neuen Mannschaftskapitän gewählt.

„In der Vorbereitung war immer Licht und Schatten dabei. Wir haben weiter mit dem bekannten Problem bei der Trainingsbeteiligung zu kämpfen. Das erschwert natürlich das Einspielen", sagt Wachtel. Der 29-Jährige ist vor dem Auftakt am Sonnabend bei der HSG ESV Schwerin-Leezen dennoch recht guter Dinge: „Ich glaube wir haben trotz allem ganz gute Fortschritte gemacht. Ob das auch wirklich so ist, wird sich am Wochenende zeigen."

Bereits ihr erstes Saisonspiel absolviert haben die Doberaner Handballmänner. In der Oberliga Ostsee-Spree feierten sie vor knapp zwei Wochen mit dem überraschenden 26:23-Erfolg gegen den Ludwigsfelder HC (OZ berichtete) einen Auftakt nach Maß.

Morgen gilt es nun die erste Auswärtshürde zu meistern. Diese ist mit dem Gastspiel beim Vorjahresdritten SG OSF Berlin allerdings ziemlich hoch.

Die ambitionierten Bundeshauptstädter setzten am ersten Spieltag mit einem 27:26-Erfolg beim Drittliga-Absteiger HSV Insel Usedom ein echtes Achtungszeichen und haben darüber hinaus in eigener Halle seit November 2014 kein Oberliga-Spiel mehr verloren. "Wir sind dort klarer Außenseiter. Mal sehen was drin ist, wenn wir das Spiel möglichst lange ausgeglichen gestalten können", sagt DSV-Coach Lars Rabenhorst.

Im Nachwuchsbereich stehen insgesamt vier Mannschaften aus der Münsterstadt vor ihrer Saisonpremiere. Die D-Juniorinnen um Trainerin Marita Wuttig haben dabei als einziges Team Heimrecht. Morgen kommt es ab 15 Uhr in der Stadthalle zum Bezirksliga-Duell mit Eintracht Rostock.

Simone Seidel

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