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DSV-Leichtathleten rüsten sich für Landescrosslauf

Bad Doberan DSV-Leichtathleten rüsten sich für Landescrosslauf

Am Sonnabend werden über 400 Sportler im Doberaner Kellerswald erwartet

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Wenn man das ein paar Mal gemacht hat, geht vieles einfacher vonstatten.“Frank Lehmann, DSV

Bad Doberan. Die mit viel Laub bedeckten Wege im Bad Doberaner Kellerswald hat Frank Lehmann, Abteilungsleiter Leichtathletik beim Doberaner SV, in den vergangenen Wochen immer wieder inspiziert. Er wird sie sicher bis Sonnabend noch zwei oder dreimal abgehen.

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Am Sonnabend werden über 400 Sportler im Doberaner Kellerswald erwartet

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Denn die Läufer, die in drei Tagen aus dem ganzen Land nach Bad Doberan kommen, um an der Landesmeisterschaft im Crosslauf teilzunehmen, sollen optimale Bedingungen vorfinden. Soweit Lehmann und seine Mitstreiter aus der Abteilung daran mitwirken können. „Die Wege sind gut, ideal für einen Crosslauf. Nur regnen sollte es am Sonnabend lieber nicht. Dann wird es rutschig auf dem Laub“, weiß

Frank Lehmann.

Die letzte Kontrolle der beiden Rundkurse – einer misst knapp 1000 Meter, der andere 1700 – müsse kurz vorher nochmal erfolgen. „Wildschweine haben in den letzten Tagen an einigen Stellen gewühlt. Da müssen wir auf jeden Fall nochmal nachsehen“, so Lehmann.

Die Rolle des Ausrichters der Landescrossmeisterschaften ist für den Bad Doberaner SV nicht neu. In der Regel lösen sich darin die Doberaner mit dem Sportclub Laage ab. So ist es am Sonnabend schon das sechste Mal, dass die DSV-Athleten als Gastgeber fungieren. Aus Sicht des Abteilungsleiters durchaus ein Vorteil: „Wenn man das ein paar Mal gemacht hat, geht vieles einfacher vonstatten.“

Immerhin werden über 400 Läufer erwartet. Denn parallel wird der Landescrosslauf, de rum 9.50 Uhr eröffnet wird, für den Laufcup MV gewertet. Die ersten organisatorischen Schritte wurden schon im Frühjahr erledigt. „Wir müssen die Veranstaltung rechtzeitig beim Forstamt anmelden“, erklärt Lehmann. Und bei der Stadt Bad Doberan hat er langfristig zwei Etagen im Parkdeck am Sportplatz reserviert. „Hier am Wald gibt es keine Stellflächen. Deshalb bin ich froh, dass uns die Stadt wieder mit dem Parkdeck aushilft. Das kam beim letzten Mal bei den Athleten sehr gut an“, erinnert sich Lehmann. Ebenso erfreut ist er, dass die Förderschule am Kellerswald ihre Sporthalle mit den Sanitäranlagen zur Verfügung stellt. „Die helfen uns, wo sie können. Solch eine Unterstützung ist Gold wert“, betont Frank Lehmann. Auch für die Mitglieder der Abteilung Leichtathletik ist es wichtig, den Termin für den Crosslauf langfristig zu kennen. „Wir brauchen eine Menge Helfer“, erklärt Lehmann und berichtet, dass über den ganzen Tag gerechnet bis zu 60 freiwillige Helfer im Einsatz sind. Gebraucht werden diese im Start- und Zielbereich ebenso wie beim Catering und auf den Laufstrecken. „An wichtigen Stellen achten Streckenposten darauf, dass die Läufer den richtigen Abzweig nehmen. Weil es einige Stunden dauert, müssen die Posten auch mal abgelöst werden“, erläutert Knut Baedeker, der Frank Lehmann bei der Vorbereitung des Laufes unterstützt.

Auch sportlich ist der Bad Doberaner SV am Sonnabend mit von der Partie. Etwa 20 Leichtathleten der Abteilung, überwiegend aus den jüngeren Altersklassen, wollen den Heimvorteil im Doberaner Kellerswald nutzen.

Den haben die DSV-Athleten übrigens auch wieder im kommenden Jahr. Weil dann in Laage die Sporthalle saniert wird und damit die dortigen Sanitäranlagen ausfallen, richtet der Doberaner SV den Crosslauf 2017 erneut aus.

Rolf Barkhorn

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