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DSV-Reserve gewinnt letztes Heimspiel

Bad Doberan DSV-Reserve gewinnt letztes Heimspiel

Ladies siegen glanzlos im Derby beim Schwaaner SV

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Kapitän Hans Wachtel war mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer bei den Doberanern. FOTOS (2): ANJA OTT

Bad Doberan. Die Verbandsliga-Handballer des Doberaner SV haben sich in ihrem vorletzten Saisonspiel mit einem 27:19 (12)-Erfolg gegen den HSV Insel Usedom II von ihrem eigenem Publikum verabschiedet.

OZ-Bild

Ladies siegen glanzlos im Derby beim Schwaaner SV

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Statistik

DSV II Herren: Polkow, Läritz - Wosar 2, Sitarek 5, Wachtel 8/5, Voß 2, Busse 4, Furche 2, Ludwig 3, Möde, Hartlieb 1, Störp.

DSV-Damen: Stahnke - Berg 1/1, Münickel 2/1, Wende 8/2, Menzel 2, Couball 1, Lenz 1, Nowak, Ott 3, Busch 2, Meyer 5.

Mit dem Sieg vor rund 75 Zuschauern in der Stadthalle verschafften die sich Doberaner in der aus Hin- und Rückspiel bestehenden Runde der gleichplatzierten Teams aus den Verbandsliga-Staffeln Ost und West ein kleines Polster. Am kommenden Sonnabend fällt dann auf der Insel Usedom die Entscheidung im Kampf um den neunten Rang in der Gesamtwertung.

„Nach den guten ersten fünfzehn Minuten waren wir in der Folge etwas unkonzentriert. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich, dadurch haben wir einen durchaus möglichen höheren Vorsprung zum Ende verpasst", resümierte DSV-Kapitän Hans Wachtel.

Während die Münsterstädter in der Abwehr im Zusammenspiel mit einem gut aufgelegten Mathias Polkow im Tor über weite Strecken überzeugten, so schlich sich im Offensivspiel doch immer wieder der ein oder andere leichte Fehler ein. So blieb das junge Gästeteam – unter den lediglich neun angereisten Akteuren befanden sich gleich fünf A-Jugendliche – trotz einer 9:2-Führung der Doberaner (15.) zunächst dran und war zur Pause wieder auf Tuchfühlung.

Im zweiten Abschnitt legten die Hausherren, bei denen neben Trainer Henning Krüger auch vier Stammkräfte aus verschiedensten Gründe fehlten, mit einem Zwischenspurt vom 15:12 auf 20:12 (46.) den Grundstein zum klaren Sieg. Nur wenige Minuten später lagen die Hausherren sogar erstmals mit zehn Treffern vorne. Doch die Fehlerquote stieg wieder an und der Vorsprung schmolz bis zum Spielende etwas dahin.

Das scheinbar klare Polster von acht Treffern könnte sich allerdings noch als trügerisch erweisen, das wissen auch die Doberaner. „Auf der Insel wird es ein ganz anderes Spiel. Wir werden vielleicht auf eine komplett andere Mannschaft treffen. Wir lassen uns überraschen", sagt Udo Wosar mit Blick auf die letzte Auswärtsreise der Spielzeit, deren Ziel Ahlbeck auf der Landkarte nicht viel weiter entfernt hätte sein können.

Nicht mehr und nicht weniger als ihre Hausaufgaben im Kampf um Platz drei erledigt haben die Verbandsliga-Damen des Bad Doberaner SV am Sonnabend beim Gastspiel in Schwaan. 25:24 (12:11) hieß es am Ende von sechzig handballerisch arg limitieren Minuten aus Sicht der Gäste.

Diese verpassten es nebst dem glanzlosen Sieg und zwei Punkten ihrerseits, auch in Sachen Torverhältnis etwas nachzubessern. Torsten Römer redete nach dem Spiel auch nicht lange um den heißen Brei herum: „Was für eine blamable Leistung", sagte DSV-Coach, der in der vergangenen Woche seinen 50. Geburtstag feierte. Sein Team hätte sich den schwachen Gastgeberinnen einfach zu sehr angepasst.

Die Gäste stellten das Handballspielen nach ihrer frühen 6:2-Führung nahezu ein. Ohne Tempo bestimmten verkrampfte Einzelaktionen fortan das Geschehen. Die Doberaner Angreiferinnen rieben sich dadurch sinnbildlich an der kompakten Schwaaner Abwehr auf und fanden zusehends keine leichten Lösungen mehr. Der SSV nutze die Gunst der Stunde und eroberte sich im Laufe der ersten Halbzeit und auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts die Führung.

Gerade als die Beke-Handballerinnen beim 17:15 ihren ersten Zwei-Tore-Vorsprung erzielten, gelang den Gästen der letztlich entscheidende Gegenschlag. Vier Doberaner Tore in Serie drehten die Partie erneut, die beim Stand von 17:19 zumindest statistisch noch einen kuriosen Verlauf nahm: Immer wieder erzielte Schwaan in der Folge den Anschlusstreffer, die DSV-Ladies hatten aber stets eine Antwort parat. So auch in den letzten zehn Minuten, in denen die Gäste ihre einzigen drei Zeitstrafen hinnehmen mussten.

In der Tabelle kletterte der DSV vorerst wieder auf Rang drei und trifft am kommenden Sonnabend in eigener Halle (Anwurf: 16.30 Uhr) auf den Zweiten VfL Neukloster.

Simone Seidel

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