Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
DSV-Reserve setzt Serie fort

DSV-Reserve setzt Serie fort

Handball-Verbandsliga: Herrenteam erfolgreich / Damen blamieren sich gegen Schlusslicht

Voriger Artikel
Doberaner FC holt ersten Punkt auf neuem Rasen
Nächster Artikel
Emilie trifft nach Belieben

Mit neun Treffern war Arved Schlüter der erfolgreichste Werfer im Team des gastgebenden Doberaner SV II. FOTO: ANJA OTT

Bad Doberan In der Handball-Verbandsliga hatten die Teams des Bad Doberaner SV jeweils die Tabellenletzten zu Gast. Während der Herren-Reserve ein ungefährdeter Kantersieg gelang, erlebten die Damen eine böse Überraschung. Beiden Spielen blieb das ursprünglich angesetzte Schiedsrichter-Duo aus Loitz fern.

Statistik

DSV Herren II: Ludwig, Läritz - Wosar 5, Sitarek 3, Krüger, Stölken, Sachs 2, Busse 4, Meyer 8, Schlüter 9/6, Jaunich, Möde 2, Störp 2.

DSV-Damen: Stahnke - Münickel 3, Wende 5/2, Lewandowski, Menzel, Lenz 2, Ott 3, Krause, Busch 4.

Verbandsliga West, Männer: Bad Doberaner SV II – Sternberger HV 36:12 (18:8). Die Partie startete mit einer halbstündigen Verspätung, weil auch für diese Begegnung neue Schiedsrichter gesucht wurden. Mit Lukas und Robert Müller übernahmen die Referees des nachfolgenden Oberliga-Spiels die Leitung und hatten dabei einen einfachen Job, denn die Kräfteverhältnisse waren spätestens mit der Doberaner Torserie vom 4:3 auf 10:3 (16.) klargestellt.

„Wir haben von Beginn an Tempo gemacht, das war auch so gewollt. Wir sind so immer wieder zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle gekommen“, freute sich Coach Henning Krüger über den klaren Erfolg. Er hatte aus seiner Sicht aber auch Anlass zu Kritik: „Unsere beiden Keeper zeigten eine gute Leistung, denn sie wurden trotz des klaren Ergebnisses sehr gefordert. Wir müssen daher weiter an der Abwehrarbeit feilen, denn auch gegen Sternberg sind hier doch zu viele Lücken entstanden."

Die einzige wirklich kuriose Szene ereignete sich in einer ansonsten sehr einseitigen Partie in der Pause: Hier konnte man Sternbergs Keeper im Gespräch mit dem heimischen Fans vor dem Halleneingang antreffen. Seiner Leistung tat dies derweil keinen Abbruch, denn der SHV-Schlussmann zeigte weiterhin die eine oder andere Parade auf Seiten der mit nur zehn Spielern angereisten Gäste, die weiterhin punktlos das Tabellenende zieren.

Die zweite Doberaner (5. Platz/9:9 Punkte) Herrenmannschaft hat am kommenden Wochenende bereits den Rückrundenauftakt in der Verbandsliga vor sich. Hierzu empfangen die Männer um Coach Henning Krüger am Sonnabend (17 Uhr, Stadthalle) den punktgleichen Tabellennachbarn HSG ESV Schwerin-Leezen.

Verbandsliga, Frauen: Bad Doberaner SV – Schwaaner SV (8:8). Die DSV-Ladies müssen sich nach der vierten Pleite aus den vergangenen fünf Partien vorerst nach unten orientieren. Fast schon bezeichnend: Die beste Doberaner Leistung in diesem Spiel lieferte Referee Dominik Blank ab. Der 17-jährige Nachwuchsschiedsrichter, der ansonsten auch in der A-Jugend des DSV aktiv ist, ersetzte kurzfristig die fehlenden Unparteiischen und machte seine Sache hervorragend.

Von so einer Einschätzung waren die Gastgeberinnen meilenweit entfernt. Trainer Torsten Römer fasste daher nach etwas Bedenkzeit schonungslos und drastisch zusammen: „Das war eine Katastrophe. Eine desolate und eigentlich schon fast peinliche Vorstellung von uns."

Das Fehlen mehrerer Stammspielerinnen wollte er dabei nicht als Ausrede gelten lassen. !Das war beschämend. Es wirkte so, als wenn wir noch nie zusammengespielt hätten“, legte der geschockte Römer weiter nach. Die schnelle 3:0-Führung zu Beginn erwies sich letztlich als Strohfeuer.

Denn mit zunehmender Spieldauer glaubten die bis dahin sieglosen Gäste angesichts des unwürdigen Doberaner Auftritts immer mehr an ihre Chance. Bis zum 7:4 hielt der DSV-Vorsprung zwar noch, doch schon zur Pause stand es 8:8. „Alle Aufforderungen in der Halbzeit und auch in der Auszeit kurz davor (26. Minute/d. Red.) wurden nicht umgesetzt“, ärgerte sich Römer. Dass Schwaan sich dann in der Schlussphase nach dem 16:16 (49.) vorentscheidend auf 20:16 absetzen und letztlich einen verdienten Sieg einfahren konnte, war so etwas wie die logische Konsequenz.

Am kommenden Wochenende gibt es ein echtes Kontrastprogramm für die Römer-Sieben: Man darf gespannt sein, ob bei dann beim ungeschlagenen Spitzenreiter VfL Neukloster – übrigens auch der Doberaner Kontrahent im Landespokal-Achtelfinale am 7. Januar – die Rehabilitation gelingt.

Simone Seidel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Nienhagen/Rostock

Zwischen Rostock und dem Umland kracht es: Die Gemeinden sollen sich ihr Wachstum erkaufen

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.