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DSV-Sieben empfängt Aufsteiger

Bad Doberan DSV-Sieben empfängt Aufsteiger

Doberaner Handballer streben gegen Berliner SV zweiten Saisonsieg an. Erste Heimspiele für Verbandsligisten.

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Jan Ritzrau beim Torwurf. Der Doberaner Handballer ist morgen mit seinem Team im Heimspiel gegen den Berliner SV gefordert.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Zwei Spiele haben die Männer des Bad Doberaner Sportvereins bislang in der laufenden Saison in der Oberliga Ostsee-Spree absolviert. Ein Sieg und eine Niederlage stehen für die Münsterstädter (10. Platz/2:2 Punkte) zu Buche. Insgesamt war Trainer Lars Rabenhorst über weite Strecken mit den Auftritten seiner Mannschaft zufrieden und hofft, dass das auch nach dem morgigen Heimspiel gegen den Berliner Sportverein 1992 (19 Uhr, Stadthalle) noch so sein wird.

Angesichts der Vielzahl an Spitzenteams in der Liga, ist das jetzt ein Spiel, das wir gewinnen wollen und auch müssen.“Lars Rabenhorst, Trainer Doberaner SV

Weitere Ansetzungen:

Männliche Jugens E: DSV - HC Empor Rostock (Sa., 9 Uhr); MJD: DSV - HC Empor Rostock (Sa. 10.30 Uhr); MJC: DSV - HC Empor Rostock III (Sa., 12.30 Uhr, alle Stadthalle); WJE: Schwaaner SV - DSV; WJD: Schwaaner SV - DSV (beide Sa.).

„Wenn wir an die gezeigte Leistung aus der ersten Partie gegen Ludwigsfelde (26:23/d. Red.) und an das überwiegend gute Spiel zuletzt bei der SG OSF Berlin (24:28/d. Red.) anknüpfen können, dann bin ich recht zuversichtlich“, sagt DSV-Coach Rabenhorst vor dem Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt.

Vorsicht ist aber in jedem Fall geboten: So erwies sich der BSV 92 (12./0:4) am vergangenen Wochenende für den HSV Insel Usedom als harte Nuss und lag zur Pause gegen den Drittliga-Absteiger sogar vorn. Am Ende hieß es zwar – mehr oder minder standesgemäß – 22:27 aus Sicht des Berliner Vizemeisters, der angesichts des Gesamtauftritts aber in der Liga angekommen zu sein scheint.

Mit voraussichtlich komplettem Kader wollen die Doberaner in ihrer Rolle als Gastgeber dennoch den zweiten Heimsieg landen. Mit Blick auf das Saisonziel Klassenerhalt und der Vielzahl an Spitzenteams in der Ostsee-Spree-Liga sei dies ein Spiel, „in dem wir punkten wollen und wohl auch müssen“, sagt Rabenhorst.

Im Vorfeld der Oberliga-Begegnung feiern die beiden Verbandsliga-Mannschaften des Doberaner SV ihren Heimauftakt in der Stadthalle. Die Männer-Reserve (6./0:2) hat dazu ab 16.30 Uhr den VfL Blau-Weiß

Neukloster (2./2:0) zu Gast und will sich nach der ebenso unglücklichen wie selbst verschuldeten 18:19-Pleite bei der HSG ESV Schwerin-Leezen (OZ berichtete) rehabilitieren. Ob das für den Absteiger aus der MV-Liga selbst bei bestem Gelingen dann auch für die ersten Saisonzähler reichen wird, ist jedoch völlig offen. Mit Stefan Sitarek (Rippenprellung) droht eine wichtige Stütze auszufallen.

„Das wäre gerade in der Abwehr nur schwer zu kompensieren“, sagt Kapitän Hans Wachtel.

Bereits um 14.30 Uhr geht es für die wesentlich besser aus den Startlöchern gekommenen DSV-Handballerinnen (1./2:0) gegen den Aufsteiger Vellahner SV (10./0:2) unter anderem darum, ihre Tabellenführung zu behaupten. Aber: Beim klaren 33:23-Auftaktsieg bei Eintracht Rostock lief bei den Doberanerinnen noch längst nicht alles rund. Daher gilt es auch die vermeintliche Pflichtaufgabe vor eigenem Publikum mit voller Konzentration anzugehen.

Kurios: Wie schon in der Vorwoche werden die Verbandsliga-Spiele mit Doberaner Beteiligung statt von einem Duo von nur einem Referee geleitet. Der Schiedsrichterschwund im Land scheint derart große Ausmaße anzunehmen, dass der Handballverband Mecklenburg-Vorpommern (HVMV) die insgesamt 21 Partien der Herren und Damen auf Landesebene am Sonnabend nicht komplett besetzen kann. „Natürlich kommen die Unparteiischen so in die Situation, nicht alles sehen zu können. In Schwerin hat der Schiedsrichter seinen Job aber gut gemacht“, sagt Henning Krüger aus dem Trainerteam der zweiten Männermannschaft, Torsten Römer pflichtet ihm anhand seiner Erfahrung aus dem ersten Saisonspiel der DSV-Ladies bei. Beide gehen davon aus, dass es auch bei der erneuten Entscheidungsfindung nach dem „Zwei-Augen-Prinzip“ funktionieren wird.

Simone Seidel

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