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DSV-Sieben empfängt HSV Usedom

Bad Doberan DSV-Sieben empfängt HSV Usedom

Handball-Klassiker in der Stadthalle: Gäste von der Insel in der Favoritenrolle

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Die Qualitäten von Yann Vizhbovskyy (l.) als Vollstrecker werden morgen im Heimspiel des DSV gegen Usedom gebraucht.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Damit, dass die Oberliga-Handballer des Bad Doberaner SV vor dem morgigen Derby (19 Uhr, Stadthalle) gegen den HSV Insel Usedom in der Tabelle unmittelbar vor ihrem direkten Kontrahenten liegen würden, hätte vor der Saison sicher kaum jemand gerechnet. Trotz dieser Konstellation rechnen aber wohl die meisten Handballkenner damit, dass die Insulaner (6. Platz/6:4 Punkte) in ihrem Gastspiel bei den Münsterstädtern (5./6:2) nicht straucheln werden.

Wir treten mit Respekt, aber ohne Angst gegen den HSV Usedom an.“Lars Rabenhorst,

Trainer

Doberaner SV

In ihren bisherigen beiden Heimspielen wussten die überraschend gut in die Saison gekommenen Doberaner zu überzeugen. Gegen den favorisierten Drittliga-Absteiger will das Team von Trainer Lars Rabenhorst nun versuchen, weiter nachzulegen. „Wir gehen mit viel Respekt, aber ohne jede Angst in die Partie gegen Usedom. Der Druck liegt angesichts der unterschiedlichen Zielstellungen beider Vereine trotz unseres Heimvorteils diesmal doch eher beim HSV“, meint der DSV-Coach und spielt damit auch auf die Tatsache an, dass die Insel-Handballer in der noch jungen Spielzeit bereits zwei Niederlagen verbuchen mussten.

Die klare Pleite der Doberaner gegen Usedom beim vereinseigenen OSPA-Cup im Vorlauf der Saison in der Stadthalle ist indes schon aus den Köpfen verschwunden. „Die Vorbereitung ist das eine, Punktspiele sind aber etwas völlig anderes. Zudem waren seinerzeit beide Teams nicht in Bestbesetzung angetreten", misst Rabenhorst der 15:22-Niederlage bei vierzigminütiger Spielzeit kaum noch Bedeutung bei.

„Wir sind weiter in der Findungsphase und haben in dieser erfreulicherweise schon sechs Punkte sammeln können. Aber wir haben im letzten Jahr gesehen, wie schnell man nach einem guten Start auch nach unten durchgereicht werden kann, wenn sich eine gewisse Zufriedenheit einstellt und die letzte Konsequenz abhanden kommt. Das können wir uns einfach nicht leisten. Nur wenn wir jedes Wochenende an unser Leistungsoptimum herankommen, sind wir auch in der Lage zu punkten", gibt Lars Rabenhorst seinen Spielern auch für die morgige Partie mit auf den Weg.

Schwere Aufgaben haben die Verbandsliga-Teams des DSV am Sonnabend zu bewältigen. Die Damen (1./6:0) treten auswärts beim Ribnitzer HV (5./3:3) an. Es könnte der erste echte Prüfstein für die Doberanerinnen werden. Nicht nur deswegen fordert Trainer Torsten Römer, dass seine Spielerinnen „das ganze Spiel über konzentriert arbeiten“ müssen. In den ersten Saisonpartien hatten die DSV-Ladies immer wieder mit Schwächephasen zu kämpfen, feierten aber dennoch drei klare Siege.

Ein voller Erfolg blieb den DSV-Reservisten (8./1:5) in der Staffel West der zweiteiligen Herren-Verbandsliga bislang verwehrt. Hauptmanko ist vor allem die geringe Torausbeute. Ob sich die Doberaner im Duell mit der aktuell besten Abwehr des TSV Bützow (4./4:2) in dieser Hinsicht steigern können, bleibt abzuwarten.

Auf Bezirksebene ist die zweite Frauenmannschaft (3./2:0) am Sonntag beim SV Pädagogik Rostock II (2./2:0) im Einsatz. In der Stadthalle sind zwei weibliche Nachwuchsteams des DSV gefordert. Die B-Juniorinnen (1./2:0) streben nach dem Sieg gegen Neukloster morgen ab 16.30 Uhr gegen SV Grün-Weiß Schwerin II einen Erfolg an. Gleiches gilt zuvor für die D-Mädchen (1./4:0) im Spiel gegen den Rostocker HC (2./2:0). Anwurf ist hier um 14.30 Uhr.

Simone Seidel

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