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DSV-Sieben geht auswärts auf Fuchsjagd

DSV-Sieben geht auswärts auf Fuchsjagd

Handballer in der Außenseiterrolle nach Berlin / Heimrecht für Männer-Reserve

Bad Doberan „Willkommen zur Jagd" – so prangert es in großen Lettern an den Wänden der Lilli-Hennoch-Sporthalle in Berlin-Hohenschönhausen, der Heimspielstätte der Reservemannschaft des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin. Am Sonnabend versuchen die Männer des Bad Doberaner SV (10. Platz/8:12 Punkte) dort ihr Glück und blasen ihrerseits zur ersten sportlichen Fuchsjagd seit 2010.

 

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Alexander Palm ist mit der DSV-Sieben morgen in Berlin gefordert. Doberan tritt bei der Reserve der Reinekendorfer Füchsen an. FOTO: ANJA OTT

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Beim letzten Aufeinandertreffen zu Regionalliga-Zeiten traten die Jungfüchse (4./14:6) als feststehender Meister in Bad Doberan an. Mehr als sechs Jahre später steht die Paarung nunmehr in der Oberliga Ostsee-Spree auf dem Spielplan.

Die Hauptstädter sind dabei so etwas wie ein Opfer ihres eigenen Ausbildungssystems geworden: Ebenso wie die Talente von einst qualifizieren sich die nachrückenden Youngster aus der Jugendabteilung mit ihrer Qualität mittlerweile vermehrt direkt für Aufgaben im Bundesliga-Team. Ein Umstand, der nach dem direkten Abstieg aus der 2. Bundesliga im Jahr 2011 auch in einer mehr und mehr professionalisierten Drittklassigkeit letztlich nicht mehr zu kompensieren war.

Ihren Status als Ausbildungsteam hat die Füchse-Reserve, die zuletzt vier Siege in Folge feierte, aber behalten. Der älteste Spieler im Kader ist so in der laufenden Serie gerade einmal 23 Jahre jung.

Es wartet eine schwere Aufgabe auf die Doberaner, die ihre eigene Negativserie jüngst mit einem ebenso klaren wie auch wenig überzeugenden 30:20-Erfolg gegen den VfL Tegel beenden konnten.

Beim Ligaprimus VfL Neukloster (1./16:0) müssen am Sonnabend die Doberaner Handballfrauen (5./8:8) Farbe bekennen. Ob es den Münsterstädterinnen gelingen kann, den ersten Fleck auf die bislang weiße Verbandsliga-Weste der Gastgeberinnen zu bringen, ist angesichts der zuletzt einsetzenden Formschwäche der DSV-Ladies (vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen) eher nicht zu erwarten. Aber: „Wir haben den Schock vom letzten Spiel (17:21 gegen Schwaan/d. Red.) verdaut. Wir wollen es gegen den Spitzenreiter deutlich besser machen“, verspricht Trainer Torsten Römer.

Für die Doberanerinnen ist es auch eine Generalprobe für das Pokal-Achtelfinale, das am 7. Januar an selber Stelle ausgetragen wird.

In heimischen Gefilden darf morgen zum zweiten Mal in Folge die Männer-Reserve (5./9:9) ran. Gegen den punktgleichen Verbandsliga-Tabellennachbarn HSG ESV Schwerin-Leezen (6.) wollen sich die Doberaner für die knappe 18:19-Niederlage im Hinspiel revanchieren. Damit würde das Team von Trainer Henning Krüger den eigenen fünften Rang untermauern und zugleich Kontakt zum Spitzenquartett halten.S.Seidel

Weitere Heimspiele der DSV-Teams am Sonnabend: WJE: DSV - Pädagogik Rostock (11 Uhr); MJC: DSV - SG Grimmen/Loitz (13 Uhr); 2. Frauen: DSV - SV Pädagogik Rostock II (15 Uhr, alle Stadthalle). Auswärtsspiele am Sonnabend: MJD: Schwaaner SV - DSV (9.15 Uhr, Bekehalle); WJB: Malchower SV - DSV.

OZ

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