Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
DSV-Sieben im Abstiegskampf

DSV-Sieben im Abstiegskampf

Oberliga-Handballer erwarten den VfL Tegel / Auch Verbandsliga-Teams spielen zu Hause

Voriger Artikel
DSV-Handballnachwuchs verpasst Heimsieg
Nächster Artikel
Doberaner FC holt ersten Punkt auf neuem Rasen

Unsere Offensivleistungen waren zuletzt sehr dürftig.Lars Rabenhorst, Trainer Doberaner SV

Bad Doberan . Das Duell Fünftletzter gegen Vorletzter der Tabelle heißt in den meisten Fällen nur eins: Abstiegskampf. Und so ist morgen, wenn die Handballmänner des Bad Doberaner SV (10. Platz/6:12 Punkte) in der Oberliga Ostsee-Spree ab 19 Uhr den VfL Tegel (13./2:14) aus Berlin in der Stadthalle empfangen, auch genau das zu erwarten.

OZ-Bild

Oberliga-Handballer erwarten den VfL Tegel / Auch Verbandsliga-Teams spielen zu Hause

Zur Bildergalerie

Beide Kontrahenten stehen angesichts der Tabellensituation im Vorfeld der Partie unter Erfolgsdruck. Dennoch erscheint die Aufgabe für die Bundeshauptstädter in ihren Rollen als Aufsteiger und Auswärtsmannschaft etwas weniger diffizil als für die gastgebenden Doberaner. Sie stehen nach fünf Pleiten in Folge schon ein wenig in der Pflicht, endlich einmal wieder das eigene Punktekonto aufzubessern.

„Unsere Offensivleistungen waren zuletzt sehr dürftig, damit konnten wir keinen Gegner vor eine Herausforderung stellen. In diesem Bereich müssen wir uns deutlich steigern, wenn wir endlich einmal wieder gewinnen wollen“, sagt DSV-Coach Lars Rabenhorst.

Für den 42-Jährigen ist die aktuelle Negativserie die erste längere Durststrecke, seitdem er den Trainerposten im Sommer 2011 übernommen hat. „Dass wir uns in diesem Jahr eher nach unten orientieren müssen, war eigentlich zu erwarten. Nach dem guten Start (drei Siege aus vier Spielen/d. Red.) haben einige aber vielleicht gedacht, es geht irgendwie von alleine“, mutmaßt Rabenhorst.

Um wieder in die richtige Spur zu kommen, wäre ein Erfolgserlebnis für die Münsterstädter von besonders hohem Wert – sowohl für die Köpfe der Spieler und Verantwortlichen, aber nicht zuletzt für die Tabelle. Dafür muss aber unbedingt die zuletzt ungemein hohe Fehlerquote minimiert werden, ansonsten könnte das Duell mit dem auswärts bisher noch sieglosen VfL Tegel unangenehm werden.

Das haben sich die Gäste ohnehin als Ziel auf die eigenen Fahnen geschrieben: „Uns erwartet ein Gegner in Punktereichweite. Nach der Niederlage in Neubrandenburg (17:26/d. Red.) wollen wir vieles besser machen und dieses Mal siegreich aus Mecklenburg-Vorpommern heimkehren“, heißt es aus den Reihen der Berliner.

Das will die DSV-Sieben natürlich unbedingt verhindern. Dabei bahnt sich am Sonnabend eventuell das Comeback von Kreisläufer Matthias Jahn an, der sich nach seiner schweren Knieverletzung im Februar wieder zurückgekämpft hat und – geht es nach ihm und auch Trainer Rabenhorst – erstmals wieder im Kader stehen soll. Dagegen fällt Tom Kröplin definitiv aus und Spielmacher Maximilian Lendner plagt sich mit Schulterproblemen herum, während die zuletzt kränkelnden Yan Vizhboyskyy und Jakub Zboril wieder einsatzbereit sind.

Bereits ihr letztes Vorrundenspiel in der Staffel West der Verbandsliga bestreiten morgen ab 16.30 Uhr die Reserve-Handballer des DSV (5./7:9). Der Absteiger aus der MV-Liga führt als Fünfter aktuell den zweiten Teil der geteilten Rangliste an. Mit dem Sternberger HV (10./0:14) wartet das aktuelle Schlusslicht auf die Doberaner, die mit einem vollen Erfolg den Kontakt zur vorderen Tabellenregion wahren wollen.

Auch die Damen des Doberaner SV sind am Sonnabend in eigener Halle im Einsatz. Ein Umstand, der bei den DSV-Ladies (5./8:6) erst einmal für Erleichterung sorgen dürfte, denn auswärts war zuletzt deutlich der Wurm drin. Im Lokalderby gegen den Liga-Letzten Schwaaner SV (11./1:11) ist ein Heimsieg trotz einiger personeller Probleme fest eingeplant. "Vorsicht ist aber geboten, Schwaan hat am vergangenen Wochenende den ersten Punktgewinn erzielt und wird sicher hoch motiviert sein. Ich erwarte aber, dass wir mit einer konzentrierten Leistung beide Zähler zu Hause behalten", sagt Doberans Trainer Torsten Römer. Für ihn und sein Team ertönt der erste Anpfiff um 14.30 Uhr. Zwei Stunden zuvor hat die männliche D-Jugend im ersten von insgesamt vier DSV-Heimspielen an diesem Tag in der Bezirksliga den Schwaaner SV II zu Gast.

Weitere Ansetzungen: Weibliche Jugend D: SV Eintracht Rostock - DSV; MJC: SV Motor Barth - DSV (beide Sa.).

Simone Seidel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ribnitz-Damgarten
Geschäftsführer Mirko Ohm (l.) und Tischler Sven Lehr in der Werkstatt der Marlower Möbel GmbH. FOTOS: ANIKA WENNING

Unternehmen beliefert Schulen, Kitas und Privatkunden / Aufträge auch aus Dubai / Fachkräfte fehlen

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.