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DSV-Sieben lädt zum letzten Saisonspiel in die Stadthalle ein

Bad Doberan DSV-Sieben lädt zum letzten Saisonspiel in die Stadthalle ein

Doberans Oberliga-Handballer empfangen morgen um 18 Uhr den VfL Lichtenrade

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Falk Heinrich (am Ball) bestreitet morgen sein letztes Handballspiel im Trikot des Doberaner SV.

Quelle: Anja Ott

Bad Doberan. Was vor wenigen Wochen noch in den Sternen stand, ist seit ein paar Tagen Realität — der Klassenerhalt. Die Oberliga-Handballer des Bad Doberaner SV empfangen am morgigen Sonnabend — Anpfiff am letzten Spieltag ist bereits um 18.00 Uhr — als gesicherter Tabellensechster den VfL Lichtenrade in der Stadthalle.

Servicetipp

Kinder und Jugendliche aus der Handballabteilung des DSV haben morgen beim Saisonfinale freien Eintritt, für ihre erwachsenen Begleitpersonen gelten ermäßigte Eintrittspreise.

Wir werden versuchen, attraktiven Handball zu spielen.“Lars Rabenhorst,

Trainer Doberaner SV

Mit dem 31:30 bei der SG Uni Greifswald/Loitz haben sie den Klassenerhalt vor einer Woche endgültig perfekt gemacht (OZ berichtete). Zum Saisonfinale wollen sich die Schützlinge von Trainer Lars Rabenhorst mit einer guten Leistung vom treuen Anhang verabschieden.

„Wir werden versuchen, attraktiven Handball zu spielen“, gibt Rabenhorst die Marschroute vor und wünscht sich viele Tore. Sollten die Doberaner (26:24 Punkte) gegen Lichtenrade gewinnen, ist ihnen der sechste Platz in der Abschlusstabelle nicht mehr zu nehmen. Im Falle einer Niederlage können sie aber auch noch auf Rang neun abrutschen, da im Mittelfeld großes Gedränge herrscht.

Kontrahenten sind Fortuna Neubrandenburg (7./26:24), der SV Brandenburg West (8./26:24) und der Grünheider SV (9./25:25).

Die lange Zeit befürchtete Zahl von fünf Absteigern wird es auf keinen Fall geben, denn mittlerweile haben mit dem U23-Team von Zweitligist HC Empor Rostock und dem 1. SV Eberswalde bereits zwei Mannschaften auf den Oberliga-Aufstieg verzichtet. Außerdem spielt die Reserve der Füchse Berlin in der Relegation um den Drittliga-Verbleib.

Besonders reizvoll erscheint: Durch den Abstieg des Stralsunder HV und des Usedomer HV in die Oberliga stehen für den DSV in der kommenden Spielzeit weitere MV-Derbys an.

Dann werden allerdings drei langjährige Stützen des Teams nicht mehr dabei sein. Kapitän André Wilk (35 Jahre), Robert French (31) und Falk Heinrich (29) werden morgen Abend verabschiedet — alle drei beenden ihre Laufbahn.

Während French und Heinrich zum letzten Mal im DSV-Trikot auflaufen werden, war für Wilk vorzeitig und unfreiwillig Schluss. Eine alte Handverletzung zwang ihn in den letzten Wochen zum Zuschauen.

Gehen wird auch Katja Allwardt, die langjährige Physiotherapeutin der Mannschaft.

Leicht fällt der Abschied niemandem aus dem Quartett, aber nachvollziehbare Gründe habe alle Vier. Zum Beispiel Falk Heinrich: Nach Jugend und einem Jahr 2. Bundesliga beim HC Empor Rostock kam „Heiner“ 2006 zum DSV, bei dem er zehn Jahre lang Leistungsträger sowie Inbegriff von Kampfgeist und Konstanz war. Jetzt folgt für den Bauingenieur eine neue berufliche Herausforderung — er wird im Ingenieurbüro seines Vaters in Berlin arbeiten. Einen neuen Verein wird es nicht geben. „Nein, nein, ich werde die freie Zeit für meine Familie nutzen“, kündigt Heinrich an.

Auf DSV-Manager Dieter Schmidt wartet also viel Arbeit. „Eine kurzfristige Planung ist schwierig“, sagt der 76-Jährige, der selbst wohl noch eine weitere Saison anhängen wird. Es gebe vier interessierte Spieler inklusive eines Torwarts, aber deren Zusage hänge von Studienplatz oder Job ab, verdeutlicht Schmidt die Schwierigkeit neuer Verpflichtungen. Gleichzeitig bedauert er, dass die einst bewährte Kooperation der Doberaner mit dem HC Empor Rostock nur noch auf dem Papier existiert.

Von Burkhard Ehlers

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