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DSV-Sieben peilt den zweiten Saisonsieg an

Bad Doberan DSV-Sieben peilt den zweiten Saisonsieg an

Oberliga-Handballer wollen ihr Potenzial im Heimspiel gegen den Grünheider SV ausschöpfen / Frauen-Team in Rostock gefordert

Bad Doberan. Einen Punkt gewonnen oder einen Punkt verloren – ganz einig sind sich die Oberliga- Handballer des Bad Doberaner SV über die Bewertung des 25:25 bei Aufsteiger VfV Spandau am vergangenen Sonnabend in Berlin (die OZ berichtete) bislang nicht. Einigkeit herrscht dagegen hinsichtlich des bevorstehenden Heimspiels gegen den Grünheider SV: Morgen (19.00 Uhr, Stadthalle) soll im fünften Saisonspiel der zweite Sieg her.

 

OZ-Bild

Tom Paul erzielte jüngst in Spandau zwei Tore. Wie oft wird er wohl morgen treffen?

Quelle: Foto: Anja Ott

„Grünheide ist allerdings ein unbequemer Gegner. In der vergangenen Spielzeit haben wir beide Begegnungen verloren. Das gilt es, diesmal besser zu machen“, sagt DSV-Coach Lars Rabenhorst. In der Tabelle liegen die Doberaner (10. Platz/3:5 Punkte) derzeit nur knapp hinter Grünheide (8./3:3) und könnten mit einem Erfolg am Kontrahenten vorbeiziehen.

Allerdings verbuchten die Brandenburger in ihrem bisher einzigen Auswärtsspiel ein achtbares 25:25 beim HSV Insel Usedom. Doch Bangemachen gilt aus Sicht der Münsterstädter nicht. „Die Mannschaft hat im ersten Spiel gegen OSF Berlin und phasenweise gegen Werder sowie zuletzt in Spandau gezeigt, wozu sie in der Lage ist. Das Potenzial gilt es wieder über einen langen Zeitraum im Spiel auszuschöpfen. Dann haben wir auch am Sonnabend eine Chance, zu punkten“, so Rabenhorst.

Im Vorfeld trifft die zweite Männermannschaft auf den Hagenower SV und will sich mit einem weiteren Heimsieg in der Spitze der Verbandsliga West etablieren. Der DSV II (4./4:2) ist gegen die Westmecklenburger (6./2:2) in der Favoritenrolle. „Wir brauchen allerdings eine Steigerung im Vergleich zum vergangenen Spiel in Wittenburg, um erfolgreich sein zu können“, fordert DSV-Trainer Henning Krüger.

Auf eine kleine Wiedergutmachungs-Tour begeben sich die DSV-Ladies (2./4:2), die am Sonntag um 13.00 Uhr beim SV Warnemünde II (12./0:6) gefordert sein werden. Bei der kürzlich erlittenen 20:25-Pleite gegen Einheit Teterow hatten sie ihre Fans, ihren Trainer und nicht zuletzt sich selbst enttäuscht. Die schwache Leistung und die internen Querelen, die am vergangenen Wochenende im Spiel und danach offen zu Tage traten, seien „im Training deutlich angesprochen und ausgewertet worden“, berichtet Torsten Römer, ohne näher auf die Differenzen einzugehen.

Für den DSV-Coach steht fest: „Wir haben was gutzumachen. Nicht allein wegen des verkorksten vergangenen Wochenendes, sondern auch wegen der Niederlage in Warnemünde in der Vorsaison.“ Vielleicht hilft bei dem Unternehmen etwas Zuspruch der eigenen Anhänger in der Sporthalle im Rostocker Gerüstbauerring.

Weitere Ansetzungen: MJC: Bad Doberaner SV II – HSV Waren (Sa., 12.30 Uhr), Bad Doberaner SV – TSG Wismar II (Sa., 14.30 Uhr, beide Stadthalle); WJD: SV Motor Barth - Bad Doberaner SV (Sa.).

Simone Seidel

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