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DSV-Sieben reist zum Kellerduell

Bad Doberan DSV-Sieben reist zum Kellerduell

Oberliga-Handballer wollen in Berlin ihre Negativserie beenden / Doberaner Damen bestreiten richtungsweisendes Spiel

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Energisch am Spielfeldrand: DSV-Trainer Lars Rabenhorst fordert von seiner Mannschaft einen Sieg in Lichtenrade. FOTO: ROLF BARKHORN/OZ-ARCHIV

Bad Doberan. Mit einer unrühmlichen Serie von vier Niederlagen machen sich die Handballer des Bad Doberaner SV morgen auf dem Weg zum Oberliga-Auswärtsspiel beim VfL Lichtenrade. Das Duell zwischen den Süd-Berlinern (12. Platz, 3:15 Punkte) und den Gästen aus Mecklenburg (10., 6:10) steht voll im Zeichen des Abstiegskampfes.

Nach ihrem hervorragenden Start in die Ostsee-Spree-Oberliga gelang es den Doberanern zuletzt nicht mehr, ihr durchaus vorhandenes Leistungsvermögen abzurufen. In der Tabelle wurden sie ohne weiteren Punktezuwachs schon fast zwangsläufig Stück für Stück nach unten durchgereicht.

DSV-Trainer Lars Rabenhorst gibt sich vor dem wichtigen Kellerduell kämpferisch. Er sagt: „Wir wollen den Bock endlich umstoßen und unseren vierten Saisonsieg einfahren.“

Doch obwohl der VfL Lichtenrade derzeit hinter den Münsterstädtern rangiert, spricht die Tendenz eher für die Mannen aus der Bundeshauptstadt: Im vergangenen Heimspiel gegen Fortuna Neubrandenburg gelang ihnen der langersehnte erste Erfolg (26:25). Und auch bei der anschließenden Auswärtsniederlage bei Drittliga- Absteiger HSV Insel Usedom (21:23) präsentierte sich der VfL verbessert und agierte auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten. Dagegen waren bei den Doberanern zuletzt sowohl die gezeigten Auftritte als auch die Ergebnisse eher niederschmetternd.

Dass das Team jetzt auch noch von Verletzungen und Krankheiten heimgesucht wird, passt da irgendwie ins Bild. Tom Kröplin fehlt mit einer Handverletzung für längere Zeit, Maximilian Lendner (Schulter) ist ebenso wie einige andere Spieler, die ein Grippeinfekt belastet, nur bedingt einsatzfähig. Nichtsdestotrotz wollen die Doberaner am Sonnabend zwei Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

Ebenfalls auswärts sind die beiden Verbandsliga-Teams im Einsatz: Die im Aufwind befindliche zweite Männermannschaft (5., 7:7) muss morgen beim Plauer SV (2., 12:2) Farbe bekennen. „Das wird eine harte Nuss“, weiß Trainer Henning Krüger.

Die Frauen (5., 8:4) kämpfen beim Rostocker HC II (2., 10:2) um den Verbleib in der Spitzengruppe. „Wir können in dieser Liga gegen jedes Team gewinnen“, ist sich DSV-Coach Torsten Römer vor dem Spiel in Rostock-Marienehe (Anwurf: 13.30 Uhr) sicher. „Aber dafür muss sich jede in den Dienst der Mannschaft stellen“, ergänzt Römer.

Der Trainer hat bereits einen Fahrplan für die Partie bei der eventuell mit Spielerinnen aus der ersten Mannschaft verstärkten Oberliga-Reserve des RHC parat. „Wir dürfen uns nicht allzu viele Fehler erlauben und müssen endlich unsere Torchancen besser nutzen“, fordert Römer.Simone Seidel

Weitere Ansetzungen: Männliche Jugend A: Bad Doberaner SV – TSV Bützow (So., 15.00 Uhr); MJC: DSV – Stavenhagener SV (So., 13.00 Uhr); MJD: Ribnitzer HV – DSV (So., 11.45 Uhr).

OZ

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