Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
DSV-Sieben rückt näher an die Abstiegszone

DSV-Sieben rückt näher an die Abstiegszone

Brandenburg/Havel. Der Bad Doberaner SV ist endgültig im Abstiegskampf der Handball-Oberliga Ostsee-Spree angekommen.

Brandenburg/Havel. Der Bad Doberaner SV ist endgültig im Abstiegskampf der Handball-Oberliga Ostsee-Spree angekommen. Am Sonnabend verloren die Männer aus der Münsterstadt ihr Auswärtsspiel beim SV 63 Brandenburg-West mit 24:29 (11:13). Für die DSV-Handballer war es die dritte Partie in Folge ohne Punktgewinn.

Während die Brandenburger mit dem verdienten Erfolg den Kontakt zur Spitzengruppe wahren konnten, müssen die Doberaner ihren Blick als Tabellenneunter vorerst nach unten richten. Die Abstiegszone ist nur noch drei Zähler entfernt.

„Man hat schon gemerkt, dass einige Spieler angeschlagen waren und nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen konnten", sagte Linkshand Till Sachse, der diesmal neben Trainer Lars Rabenhorst als Unterstützung auf der Bank Platz nahm.

Von dort konnte er miterleben, wie sich einmal mehr die schwache Chancenverwertung als ein Hauptmanko der Doberaner erwies. „Wir haben es verpasst, die wichtigen Tore zu machen“, bemängelte Sachse, während Kapitän Kay Landwehrs meinte „der Torwart hat den Unterschied ausgemacht“. Doch der Grat zwischen einer guten Torwartleistung auf Seiten der Hausherren und schwachen Würfen der DSV-Angreifer war ziemlich schmal. Vor allem die Außenpositionen blieben über die komplette Spielzeit einiges schuldig.

Zwar konnten die Mecklenburger ihren Fehlstart (1:4, 4:9) noch in der ersten Halbzeit mit fünf Treffern in Serie zwischenzeitlich egalisieren, doch weder zu diesem, noch zu einem späteren Zeitpunkt in der Partie gelang ihnen ein vielleicht wirkungsvoller Führungstreffer. „Wir haben uns immer wieder heran gekämpft, konnten aber nie an Brandenburg vorbeiziehen", so Sachse. Dies zerrte mit zunehmender Spielzeit an den Nerven und ließ Kräfte schwinden.

Bis zum 23:25 aus ihrer Sicht hielten die Doberaner die Begegnung dennoch offen, ehe ihr Rückstand in der Schlussphase bei vermehrtem Risiko in Angriff und Abwehr noch auf fünf Treffer anwuchs. „Die Niederlage war unnötig, aber eben auch nicht unverdient“, verdeutlichte Till Sachse nach dem Abpfiff. Zumal die Gäste neben der Torausbeute weitere Schwachstellen offenbarten: Gerade in den Überzahlsituationen wurden zum wiederholten Male Fehlentscheidung getroffen.

Leichter werden die kommenden Aufgaben für die Doberaner nicht. Schon am Sonnabend (17 Uhr, Stadthalle) steht das Aufeinandertreffen mit dem neuen Tabellenführer LHC Cottbus. Die Lausitzer waren aufgrund von Spielverlegung zuletzt viermal in Folge auswärts siegreich. DSV: Prothmann, F. Voigt - S. Voigt, Lehwald 4, Zboril 3/2, Ritzrau 3, Stöwsand, Palm 2, Landwehrs 7, Kröplin, Fandrich, Paul, Vizhbovskyy 3, Lendner 2.

S.Seidel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
England ist keine Option mehr

Ob es um Trump, die AfD, den Brexit oder Bob Dylan geht: Der peruanische Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa nimmt kein Blatt vor den Mund.

mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.