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DSV-Sieben verliert zum Jahresauftakt

Bad Doberan DSV-Sieben verliert zum Jahresauftakt

Abstiegsgefährdete Doberaner unterliegen beim MTV Altlandsberg

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Tom Kröplin und seine Mitstreiter vom Oberligateam des Doberaner SV haben eine schwere Rückrunde vor sich. FOTOS (2): ANJA OTT

Bad Doberan. So grotesk es klingen mag: Trotz einer 20:26 (9:13)-Niederlage beim MTV Altlandsberg sind die Handballer des Bad Doberaner gut ins neue Jahr gestartet. Aber: Nach der nunmehr beendeten Hinrunde rangieren die Münsterstädter in der Oberliga Ostsee-Spree mit 8:18 Punkten auf Rang elf und haben noch lediglich zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Das verdeutlicht vor allem eines: Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt ein hartes Stück Arbeit.

OZ-Bild

Abstiegsgefährdete Doberaner unterliegen beim MTV Altlandsberg

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Statistik

DSV: Prothmann, F. Voigt - S. Voigt 2/2, Lehwald 2, Ritzrau 2, Jahn 2, Stöwsand, Landwehrs 2, Fandrich 1, Kröplin 1, Sachse, Paul, Vizhbovskyy 8, Lendner.

Hierfür zeigten sich die Mannen um Kapitän Kay Landwehrs beim sonntäglichen Gastspiel beim Tabellendritten allerdings durchaus gerüstet. „Wir haben sehr gut gekämpft. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen. Mit ein bisschen Glück – und das fehlt uns momentan – können wir vielleicht sogar einen Punkt mitnehmen", war auch Kreisläufer Matthias Jahn mit der Vorstellung der Doberaner zufrieden.

Denn entgegen vieler anderer Begegnungen mit Spitzenteams in der laufenden Saison hielten die DSV-Handballer diesmal lange Schritt. Beim Stand von 23:20 (55.) und eigenem Ballbesitz ergab sich sogar die Chance, erstmals nach dem 9:7 (24.) bis auf zwei Treffer zu verkürzen. „Wir wollten dann vielleicht zu schnell zu viel und würden dafür mit zwei Kontern bestraft. Das war dann die endgültige Entscheidung", blickte Jahn auf die Schlussphase zurück.

Er selbst war zu diesem Zeitpunkt – ebenso wie der nach drei Zeitstrafen mit Rot bedachte Spielmacher Maximilian Lendner - nicht mehr mit von der Partie. Der 30-Jährige feierte Mitte der ersten Halbzeit zunächst sein Comeback nach mehr als zehn Monaten Verletzungspause und steuerte im Angriff gleich zwei Treffer bei.

Als er anschließend mit dem Fuß umknickte, war seine Einsatzzeit auf dem Feld aber nach gut 15 Minuten vorzeitig beendet. „Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Die wichtigen Spiele kommen ja erst noch", weiß Matthias Jahn.

Die nächste Auswärtsaufgabe gegen den Ludwigsfelder HC (6.) am Sonnabend gehört sicher nicht dazu. Allerdings würde den Doberanern eine neuerliche Überraschung wie schon beim 26:23-Hinspielerfolg zum Saisonauftakt durchaus gut zu Gesicht stehen.

In jedem Falle gilt es den eingeleiteten Aufwärtstrend zu bestätigen. Und vielleicht kehrt dann auch das von Matthias Jahn vermisste Glück zurück.

13 Spiele haben die Oberliga-Handballer vom Doberaner SV noch bis zum Sasionende zu absolvieren. Mit der Auswärtspartie am Sonnabend in Ludwigsfelde wird die Rückrunde der aktuellen Meisterschaft eingeleitet. De Klassenerhalt ist das erklärte Ziel der Bad Doberaner.

Simone Seidel

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