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DSV-Sieben wiederholt Derbysieg

Neubrandenburg DSV-Sieben wiederholt Derbysieg

Oberliga-Handballer aus Bad Doberan gewinnen in Neubrandenburg mit 22:20 und klettern auf Rang fünf.

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DSV-Spieler Tim Lehwald im Zweikampf. Der Doberaner SV siegte im Derby gegen Neubrandenburg mit 22:20. Fotos (2): Matthias Schütt

Neubrandenburg. Erneut war das Aufeinandertreffen von Fortuna Neubrandenburg und dem Doberaner SV in der Oberliga Ostsee-Spree kein Handball-Leckerbissen. Den Männern aus der Münsterstadt war das am Ende völlig egal: Die Gäste feierten nach sechzig hitzigen und hart umkämpften Minuten in der Sporthalle der Fachhochschule einen glücklichen, aber sicher nicht unverdienten 22:20 (14:11)-Erfolg.

OZ-Bild

Oberliga-Handballer aus Bad Doberan gewinnen in Neubrandenburg mit 22:20 und klettern auf Rang fünf.

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Es war wirklich kein gutes Spiel. Im Angriff haben wir uns enorm schwer getan, die Tore von Yan und Jakub haben uns sehr geholfen.“Lars Rabenhorst, Trainer Doberaner SV

Statistik

DSV: Prothmann 1, F. Voigt – S. Voigt, Lehwald 1, Zboril 7/1, Ritzrau 1, Stöwsand, Landwehrs 2, Fandrich, Kröplin 1, Sachse, Paul 1, Vizhbovskyy 8, Lendner.

Wie schon in den letzten Duellen beider Teams bestimmten vornehmlich die Abwehrreihen und die Torhüter das Geschehen. Auf Seiten der Doberaner konservierte Keeper Sebastian Prothmann seine gute Form der letzten Wochen und war damit einer der Garanten für den neuerlichen Erfolg in der Viertorestadt, der analog zum Vorjahr den ersten Auswärtssieg der Saison der DSV-Handballer darstellt.

Der 30-Jährige – mittlerweile in seiner achten Saison im Doberaner Trikot – überzeugte nicht nur mit zwei gehaltenen Siebenmetern und zahlreichen Paraden, sondern trug sich mit einem Wurf ins verwaiste Neubrandenburger Tor sogar in die Torschützenliste ein.

Diese gestaltete sich auf Seiten der Gäste insgesamt recht übersichtlich: Mit Routinier Yan Vizhbovskyy (8 Tore) und Jakub Zboril (7) vereinten zwei Akteure den Löwenanteil der Doberaner Treffer an diesem Abend auf sich. „Es war wirklich kein gutes Spiel. Im Angriff haben wir uns enorm schwer getan, die Tore von Yan und Jakub haben uns da schon sehr geholfen“, meinte Trainer Lars Rabenhorst nach dem Spiel. Die starke Defensivleistung samt Torwart Prothmann seien der Schlüssel zum Sieg gewesen.

Die erste Hälfte verlief lange Zeit ausgeglichen, erst kurz vor dem Pausensignal gelang es den Doberanern, sich etwas abzusetzen. Ihre Halbzeitführung bauten die Gäste nach dem Wiederanpfiff bis auf vier Tore aus (18:14), ehe die Fortunen den ohnehin schon stockenden DSV-Angriffsmotor mit einer Manndeckung gegen den treffsicheren Vizhbovskyy fast zum Erliegen brachten. „Da hat uns vorne ein wenig die Bewegung gefehlt“, fand Torwart Prothmann.

Neubrandenburg kam so zum 20:20-Ausgleich und den Doberanern drohte in der Schlussphase in Unterzahl sogar der Verlust aller Zähler. „Im Gegensatz zu unseren Überzahl-Situationen haben wir das aber gut gelöst“, freute sich Lars Rabenhorst. Die Flügelspieler Zboril und Tim Lehwald trafen die Hausherren mit ihren wichtigen Toren am Ende bis ins Mark und sorgten so für die Entscheidung zu Gunsten der DSV-Sieben.

Mit nunmehr 6:2-Punkten platzieren sich die Doberaner nach vier Spieltagen überraschend auf Rang fünf in der Oberliga und haben am kommenden Sonnabend (19 Uhr, Stadthalle) schon das nächste Derby vor der Brust: Gegen den Drittliga-Absteiger HSV Insel Usedom wird der gute Saisonstart des DSV auf eine echte Probe gestellt.

Die letzte Begegnung in Doberans Stadthalle liegt erst acht Wochen zurück. Beim Vorbereitungsturnier um den Ospa-Cup unterlag der Doberaner SV den Insulandern im auf 2 mal 20 Minuten verkürzten Spiel mit 15:22 (7:12).

Simone Seidel

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