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DSV-Talente beim Ostseepokal erfolgreich

Rostock DSV-Talente beim Ostseepokal erfolgreich

Doberaner Leichtathleten unter den besten acht Werfern des Traditionswettkampfes

Rostock. Marietta Flacke und Terezia Kovacova haben es geschafft: die beiden Athletinnen des Bad Doberaner SV 90 (DSV) sind unter den besten acht Werferinnen beim 14. Rostocker Ostseepokal.

Im Leichtathletikstadion der Hansestadt qualifizierte sich Kovacova am Sonnabend mit 38,50 Meter für die Finalrunde. Teamkollegin Flacke warf den 200 Gramm schweren Ball sogar noch 50 Zentimeter weiter. Drei Würfe bleiben den beiden 12-Jährigen, um sich auf einen Medaillenrang zu katapultieren. „Ziel war, dass Terezia und Marietta im Endkampf dabei sind. Das hat geklappt. Es wäre schön, wenn sie noch die magische 40-Meter-Grenze überwerfen“, hoffte Abteilungsleiter Leichtathletik des DSV, Frank Lehmann.

Die Hoffnungen wurden erfüllt. In ihrem letzten Versuch erzielte Flacke ein Punktlandung: „40 Meter“, verkündete der Kampfrichter lautstark. Damit sicherte sich das Wurf-Ass den siebten Platz vor ihrer Partnerin Kovacova. Terezia konnte sich zwar nicht mehr verbessern, freute sich dennoch über ihre neue persönliche Bestweite (38,50 m). Betreuer Lehmann und die DSV-Kameradinnen Hanna Beyer und Mareen Bürger, die die Plätze elf und zwölf ergatterten, beglückwünschten die beiden Finalistinnen und schauten sogleich gespannt zur benachbarten Wurfanlage. Dort, wo kurz zuvor DSV-Starterin Hanna Maria Elsner mit 25 Metern das Schlagball-Finale der Altersklasse acht gewann, kämpfte nun das Doberaner Talent Maria Schnemilich um Edelmetall. Der neunjährige Blondschopf zog mit der zweitbesten Weite der Vorrunde souverän ins Finale. Doch die 31 Meter aus dem ersten Versuch sollten im Endkampf nicht reichen. Die Drittklässlerin musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Lehmann zog nach dem Ballwurf-Wettkampf ein positives Fazit: „Der Ostseepokal ist für uns ein sehr wichtiger Wettbewerb, wir treten mit unseren besten Athleten an. Bei so einem großen Meeting haben die Platzierungen natürlich einen höheren Stellenwert, daher bin ich sehr zufrieden mit den Wurfergebnissen.“

Was ihr beim Ballwurf noch verwehrt blieb, holte Schnemilich beim Weitsprung und beim 800-Meter-Lauf nach. Die Grundschülerin sprang mit 4,11 Meter am weitesten und lief in 2:43,18 Minuten allen Konkurrentinnen davon. Damit verteidigte sie ihre Goldmedaillen beim Ostseepokal aus dem vergangenen Jahr. „Die 800 Meter haben am meisten Spaß gemacht“, verriet das schüchterne Mädchen.

Größter Edelmetall-Abräumer des DSV war erneut Liam Zippert. Der 12-Jährige errang Silber im 75-Meter- (10,67 s) und Weitsprung-Finale (5,04 m) sowie Bronze beim Hochsprung (1,45 m).

Marietta Flacke ließ nicht nur beim Ballwurf ihr Talent aufblitzen, sondern auch im Mittelstreckenlauf. Über 800 Meter lief sie die drittschnellste Zeit ihrer Altersklasse (2:38,08). Zudem wurden Lea Hamann (Jg. 06) Zweite im 50-Meter-Sprint (8,05 s), Henriette Albrecht (05, 2:46,36 min) und Renke Strauße (07, 2:51,03, alle DSV) jeweils Dritte über 800 Meter.

Insgesamt eine tolle Ausbeute für den Doberaner SV

• Alle Ergebnisse: www.ostseepokal-rostock.de

Horst Schreiber

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