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DSV-Teams auswärts erfolglos

DSV-Teams auswärts erfolglos

Frauen verlieren beim Rostocker HC II / Männer-Reserve unterliegt in Plau

Bad Doberan . Bei jeweils sehr heimstarken Kontrahenten hatten die beiden Doberaner Verbandsliga-Mannschaften am Wochenende nichts auszurichten.

Als nächstes folgen jeweils Spiele gegen die Staffelletzten.

Verbandsliga, Frauen: Rostocker HC II – Bad Doberaner SV 34:23 (13:14). Die Handballerinnen aus der Münsterstadt haben sich nach der dritten Auswärtsniederlage in Folge vorerst aus der Spitzengruppe der Verbandsliga verabschiedet. „Es war ein verdienter Sieg des Gastgebers“, erklärte Torsten Römer nach dem Spiel, das nach einer Dreiviertelstunde seinen unrühmlichen Höhepunkt erlebte.

Die Gäste hatten bis hierhin schon mehrfach mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns gehadert. Trainer Römer versuchte sein Team in einer Auszeit zu beruhigen (43.), doch keine neunzig Sekunden – und die nächsten zweifelhaften Pfiffe der Referees später – platzte Co-Trainerin Anja Frank auf der Bank sprichwörtlich der Kragen. Für ihre verbale Entgleisung kassierte sie die blaue Karte.

Spätestens jetzt war die Moral der Gäste gebrochen: Die athletisch deutlich überlegenen Gastgeberinnen nutzten ihren körperlichen und mentalen Vorteil sowie die numerische Überlegenheit in dieser Phase gnadenlos aus. Die RHC-Reserve zog von 20:17 auf 31:19 davon und bleibt damit in eigener Halle ungeschlagen.

Die personell ohne viele Wechselmöglichkeiten ausgestatteten DSV-Damen ergaben sich ihrem Schicksal zumindest nicht kampflos. „Wir konnten die jungen Mädels des RHC lange in Schach halten. Am Ende mussten wir uns den Randerscheinungen und den Folgen sowie unseren eigenen Fehlern beugen", resümierte Torsten Römer. Das nächste Spiel bestreiten die Doberanerinnen bereits am Sonnabend gegen das Liga-Schlusslicht vom Schwaaner SV. In der eigenen Stadthalle (Anwurf: 14.30 Uhr) soll dann wieder gepunktet werden.

DSV: Krause, Stahnke - Berg 9/1, Zädow 5, Menzel, Couball 1, Lenz 2/1, Nowak, Ott, Busch 2, Meyer 4.

Verbandsliga West, Männer: Plauer SV – Bad Doberaner SV 27:23 (15:11). Eine Woche vor dem ersten Advent konnten die Doberaner Reservisten die von Trainer Henning Krüger im Vorfeld als „harte Nuss“ angekündigte Aufgabe beim Plauer SV nicht knacken. „Die Moral und der Kampf haben gestimmt. Aber dafür wurden wir nicht belohnt", meinte Udo Wosar, der sich auch den nur dürftigen Bedingungen in der Sporthalle der Seestadt etwas drastisch annahm: „Wir haben mit einem prallen Volleyball auf einer Schlittschuhbahn gespielt!". Das Haftmittelverbot und die daraus resultierenden Folgen bereiten jedem Gast in Plau Probleme.

Die Niederlage allein darauf zu schieben, würde der sportlichen Qualität der heimstarken Hausherren (vier Siege in fünf Spiele), die auch auswärts regelmäßig punkten, allerdings nicht gerecht. Das weiß auch Wosar: „Sie kommen halt mit den auch für sie schlechten Bedingungen durch die Gewohnheit besser zurecht."

Die Doberaner dagegen benötigten etwas Anlaufzeit, lagen da aber bereits mit 4:9 (15.) im Hintertreffen. Aufgrund ihrer mehr als schwachen Wurfausbeute – nebst vielen klaren Chancen verfehlten auch fünf Siebenmeter ihr Ziel – konnten die im weiteren Spielverlauf etwas besser werdenden Münsterstädter lediglich beim 7:9 nochmals auf zwei Treffer aufschließen. „Wir hatten mehrmals die Gelegenheiten um heranzukommen, konnten sie aber nicht nutzen", meinte Kapitän Hans Wachtel.

Am kommenden Sonnabend (16.30 Uhr, Stadthalle) bekommt die DSV-Reserve die Chance zur Wiedergutmachung: Im Heimspiel gegen den noch punktlosen Tabellenletzten aus Sternberg sind die Doberaner erstmals in dieser Saison klarer Favorit.

DSV II: Läritz, Mo. Ludwig - Wosar 7, Sitarek 7, Möde 3/1, Wachtel, Sachs 3, Busse, Schlüter 2, Krüger, Hartlieb 1.

Simone Seidel

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