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DSV-Teams bestreiten Spitzenspiele in der Stadthalle

Bad Doberan DSV-Teams bestreiten Spitzenspiele in der Stadthalle

Handballer des Bad Doberaner SV wollen sich morgen mit Heimsiegen in der Verbandsliga oben festsetzen

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Die Bad Doberaner Handballerinnen, am Ball Katrin Wende, erwarten morgen den SV Motor Barth zum Spitzenspiel in der Verbandsliga.

Quelle: Foto: Anja Ott

Bad Doberan. Wie schon in der vergangenen Saison mischen die beiden Handball-Teams des Bad Doberaner SV auch in der laufenden Spielzeit 2017/18 in der Verbandsliga vorne mit. Die eigenen Ambitionen gilt es am Sonnabend in Heimspielen gegen direkte Konkurrenten um die vorderen Plätze zu untermauern.

Die DSV-Damen (1. Platz/ 6:2 Punkte) führen derzeit ihre Staffel an, allerdings punktgleich mit drei weiteren Teams. Eines davon ist mit dem SV Motor Barth (4./6:2) morgen ab 15.00 Uhr in der Bad Doberaner Stadthalle zu Gast. Torsten Römer kann in diesem Spitzentreffen personell aus dem Vollen schöpfen: „Unser Lazarett lichtet sich so langsam. Erstmals werde ich wohl Spielerinnen aus dem Kader streichen müssen“, mutmaßte der Doberaner Coach vor dem heutigen Abschlusstraining.

„Ich erwarte motivierte Gäste“, blickt der 51-Jährige voraus und hat nicht nur in diesem Zusammenhang viel Respekt vor den Boddenstädterinnen: „Die Bartherinnen haben sich im Laufe der vergangenen und auch in dieser Saison immer besser eingespielt. Wir werden aber vorbereitet sein.“

Während sich die DSV-Ladies am vergangenen Wochenende mit dem 34:20-Erfolg bei Schlusslicht SV Warnemünde II für das Top- Spiel einstimmten, kassierte die Motor-Sieben in eigener Halle beim 26:27 gegen Eintracht Rostock (6.) ihre erste Niederlage.

Die Konstellation in der Tabelle sorgt in dem morgigen Duell indes sowohl für Spannung als auch für etwas Ungewissheit. Ein Sieg ist für beide Kontrahenten wohl die Grundvoraussetzung, um nach dem Spieltag die Rangliste anzuführen. Das muss aber nicht zwingend reichen, denn die ebenfalls mit 6:2 Zählern ausgestatteten Teams aus Teterow und Neukloster haben lösbare Heimaufgaben vor sich und könnten so sowohl beim Punktekonto als auch in Sachen Torverhältnis gleich- oder vorbeiziehen.

Unabhängig von der Platzierung nach dem Spieltag wollen die Doberanerinnen vor den eigenen Fans konzentriert zu Werke gehen und ihren zweiten Heimsieg der Saison einfahren.

Spiele in der Stadthalle sind für die Handballer der zweiten Männermannschaft in den vergangenen Wochen schon zur Gewohnheit geworden. Die morgige Partie gegen den Plauer SV (4./4:4) ist das vierte Liga-Heimspiel in Folge für die DSV-Reserve (3./6:2). Bislang hielt sie sich in den eigenen Gefilden schadlos, wusste dabei aber in keiner Partie durchgängig zu überzeugen.

DSV-Trainer Henning Krüger hat die Marschroute für das morgige Aufeinandertreffen und auch den weiteren Weg in der Staffel West der Verbandsliga festgelegt: „Neben unserer mittlerweile verbesserten Abwehrarbeit wollen wir auch im Angriff strukturierter und konsequenter zu Werke gehen“, fordert der Coach. Er merkt zudem mahnend an, dass gegen Plau „eine Leistung wie zuletzt gegen Hagenow (27:19/d. Red.) nicht reichen wird.“

Die Gäste aus der Seestadt stehen im Duell der Tabellennachbarn nach zwei Niederlagen in Folge – jüngst verloren sie mit 13:14 (!) gegen Tabellenführer Bützow – schon unter erhöhtem Erfolgsdruck. Bei einer weiteren Pleite würden sie frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe verlieren. Der erste Anwurf der Begegnung ist für 17.00 Uhr geplant.

Unterdessen sind die Oberliga- Handballer des DSV an diesem Wochenende nicht im Einsatz. Das ursprünglich geplante Auswärtsspiel beim Landesrivalen HSV Insel Usedom wurde auf den 28. Oktober verlegt.

Weitere Ansetzungen:

WJB: SV Grün-Weiß Schwerin II – Bad Doberaner SV; MJD: Ribnitzer HV – Bad Doberaner SV (beide Sa.); MJC: HSV Grimmen – Doberaner SV II (So.).

Simone Seidel

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