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Das erste „Endspiel“ für Doberan

Bad Doberan Das erste „Endspiel“ für Doberan

Die Handballmänner des Bad Doberaner SV (9. Platz/18:20 Punkte) - morgen im wichtigen Auswärtsspiel beim TSV Rudow (11./15:25) gefordert - befinden sich derzeit ...

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Das Hinspiel gegen den TSV Rudow in Bad Doberan endete 23:23 unentschieden. Hier am Ball: DSV-Akteuer Kai Landwehrs.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Die Handballmänner des Bad Doberaner SV (9. Platz/18:20 Punkte) - morgen im wichtigen Auswärtsspiel beim TSV Rudow (11./15:25) gefordert - befinden sich derzeit mitten im Abstiegskampf der Ostsee-Spree-Liga. Dennoch richten Sie immer mal wieder einen Blick nach oben in Richtung 3. Liga.

Der Druck ist schon groß geworden. Das geht auch nicht spurlos an den Spielern vorbei.“Lars Rabenhorst,

Handballtrainer

Doberaner SV

Denn in der dortigen Nord-Staffel entscheidet sich, wie viele Teams das Oberliga-Konstrukt der Teams aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern neben den zwei Regelabsteigern zum Saisonende am 7. Mai verlassen müssen.

Erfreuliche Nachrichten gab es dabei zuletzt nicht sonderlich viele zu vermelden. Usedom, Stralsund, die Reserve der Füchse Berlin und auch Schwerin stecken tief im Drittliga-Keller fest. Die im Vorfeld der Saison nur als Extremfall ausgewiesene Zahl von fünf Absteigern ist daher mittlerweile das wahrscheinlichste Szenario und lässt eine Vielzahl etablierter Oberligisten zittern.

Für die Teams ab Rang sieben — hier findet sich derzeit der Grünheider SV mit 20:18 Punkten wieder — beginnt mit dem Schlussviertel der Spielzeit ein Hauen und Stechen gegen den Abstieg. Direkte Duelle liefern dabei einen besonderen Reiz und haben zum nicht unwesentlichen Teil schon Finalcharakter. Der morgige Auftritt der DSV-Handballer beim TSV Rudow gehört zweifelsfrei dazu. „Nach den letzten beiden Niederlagen — und nicht zuletzt wegen der gezeigten Leistungen — ist der Druck schon groß geworden. Das geht nicht spurlos an den Spielern vorbei. Auch wenn wir personell durch die vielen Verletzungen im Endspurt etwas gebeutelt sind, gilt es in erster Linie die Blockaden im Kopf zu durchbrechen", hat Doberans Trainer Lars Rabenhorst vor dem Spiel in Berlin (Anwurf: 17 Uhr) Probleme im mentalen Bereich ausgemacht.

Gerade im Offensivspiel blieben die Münsterstädter zuletzt deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Ein wenig Hoffnung auf Besserung dürfte da die bisherige Auswärtsbilanz in der laufenden Serie in der Bundeshauptstadt machen: Beim BFC Preussen (24:17) als auch beim VfL Lichtenrade (33:17) konnten die Doberaner in der Hinserie jeweils doppelt punkten. Ein Sieges-Hattrick in Berlin hätte angesichts der Tabellenkonstellationen das Prädikat „besonders wertvoll“.

In der Mecklenburg-Vorpommern-Liga sind die Erfolgsaussichten für die DSV-Mannschaften am bevorstehenden Spieltag nicht gerade üppig. Die Männer-Reserve (13./8:28) ist am Sonnabend (18.30 Uhr, Sporthalle Gerüstbauerring/Rostock) auf Stippvisite beim Lokalrivalen SV Warnemünde (4./24:14) und möchte sich beim Oberliga-Absteiger in erster Linie deutlich besser präsentieren als beim 16:35-Debakel im Hinspiel. Die Frauen (10./4:26) wollen sich am Sonntag beim Stralsunder HV (5./22:6) achtbar aus der Affäre ziehen. Vielleicht können die DSV-Ladies etwas vom Doppeleinsatz der Sundstädterinnen profitieren, die tags zuvor zum Nachholspiel in Bützow antreten müssen.

Bereits ihr letztes Saisonspiel bestreitet am Sonntag die 2. Frauenmannschaft des Doberaner SV (4./13:9): In der Bezirksliga Nord würde ein Sieg bei der bereits als Meister feststehenden HSG Uni Rostock (1./20:2) zum Abschluss den Sprung auf den zweiten Platz bringen.

Weitere Ansetzung: MJA: DSV - Laager SV (Sa., 13.30 Uhr, Stadthalle).

Von Simone Seidel

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