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Derby: Landesligisten teilen sich Punkte

Derby: Landesligisten teilen sich Punkte

Mit einem 2:2-Unentschieden endet das Nachbarschaftsduell zwischen FSV Kühlungsborn und Doberaner FC

Kühlungsborn Nach 90 spannenden Minuten und einem 2:2-Remis im Derby bleiben sowohl der FSV Kühlungsborn als auch der Doberaner FC in der neuen Saison der Landesliga Nord weiter unbesiegt.

FSV Kühlungsborn – Doberaner FC 2:2 (0:1). Das Derby hielt, was die Ansetzung versprach, auch die Bedeutung der Partie war wohl den meisten der knapp 300 Zuschauer klar. „Das ist schon ein besonderes Spiel, das will man dann auch erfolgreich beenden. Eine Revanche für die Niederlage im letzten Spiel wäre schön. Außerdem könnten mit einem Erfolg eine gute Vorbereitung und ein guter Start in die Saison gekrönt werden“, meinte zuvor Andreas Jahncke, Präsident des Doberaner FC.

Die Anfangsphase gestaltete sich jedoch etwas verhalten. Nach einer Viertelstunde standen auf beiden Seiten nur ungefährliche Abschlüsse zu Buche. Auf Doberaner Seite konnte danach eine aussichtsreiche Kontersituation durch Isaac Amoah vom Kühlungsborner Kapitän Robert Franke entschärft werden. Für den FSV verpasste Tobias Hagedorn per Kopf nur knapp das Tor. Ähnlich erging es dann auch Toni Beyer, der am Kühlungsborner Torwart Robert Schwanitz scheiterte und im Gegenzug Richie Ahrens, der es Doberans Schlussmann Sven Scheibner, trotz freier Schussbahn, einfach machte.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verflachte das Spiel dann etwas. Carsten Strohecker kam dem Torerfolg für die Münsterstädter aber schon näher, verzog nur knapp. „Ich hätte mir mehr Mut zu kurzen Pässen gewünscht. Aber zu häufig fehlte er uns“, meinte Doberans Trainer Ronny Susa auch in Anspielung auf den Führungstreffer für sein Team. Denn Beyer war vor dem Strafraum gut freigespielt worden und hatte dieses Mal deutlich mehr Erfolg. Mit einem strammen Schuss ins Eck sorgte er für die Pausenführung der Gäste.

Die hatte nach dem Wiederanpfiff nur fünf Minuten Bestand. Durch einen von Marco Uchytil sicher verwandelten Handelfmeter glich der FSV in der 50. Minute aus. Kurz zuvor hatte DFC-Keeper Scheibner einen langen Ball unterlaufen. Thomas Strelow kam zu Hilfe, konnte den Ball aber nur noch mit der Hand klären. Dafür bekam er die Rote Karte. Die Doberaner mussten danach noch über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren.

Zehn Minuten später war die Partie dann gedreht. Alexander Fogel nahm beim Freistoß Maß und war ähnlich ansehnlich erfolgreich wie Beyer in der ersten Hälfte. Sven Scheibner machte jedoch bei diesem Gegentreffer keine gute Figur.

Doch wer zu diesem Zeitpunkt meinte, mit der Führung der Gastgeber und der Unterzahl der Gäste wäre die Partie entschieden, sah sich getäuscht. Immer wieder konnten die Gäste offensive Akzente setzen. Aus einer Offensivaktion entstand schließlich ein Eckball, den der Doberaner Michael Küter in der 81. Minute auf dem Kopf von Eugen Schweiz bringen konnte. Dieser netzte zur Freude der angereisten Doberaner Fans zum 2:2-Ausgleich ein.

In der Schlussphase ging es Schlag auf Schlag und beide Seiten wollten noch die drei Punkte. Zunächst konnten die Doberaner eine Doppelchance verzeichnen. Erst scheiterte André Grenz an FSV-Keeper Schwanitz und einen Nachschuss von Strohecker köpfte Uchytil von der Linie.

Fast im Gegenzug tauchte Franke vor dem Gästetor auf, schloss allerdings zu unplatziert ab. Dies war auch gleichzeitig die letzte Möglichkeit der Begegnung, die auch neutralen Zuschauern einiges geboten hatte. „Ich war mit meiner Familie beim Beachvolleyballturnier und da hat sich das Abendspiel noch super angeboten. Das Rahmenprogramm ist auch sehr gelungen für Landesligaverhältnisse“, meinte Philipp Schimnick, Fußballer aus Parkentin.

Auch FSV-Cheftrainr Jens Hillrunghaus konnte der Partie Positives abgewinnen: „Doberan hat einen guten Kampf geboten und mit einem Punkt aus diesem Derby kann ich leben. Positiv war auch die gute Kulisse.“

David Pusch

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