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Derby im Zeichen des Abstiegskampfes

Bad Doberan Derby im Zeichen des Abstiegskampfes

DSV-Handballer empfangen Fortuna Neubrandenburg. Beide Oberligateams brauchen Punkte für den Klassenerhalt.

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DSV-Spieler Matthias Jahn beim Wurf. Vor knapp einem Jahr endete das Derby in Bad Doberan gegen Fortuna unentschieden.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Das letzte Saisondrittel in der Oberliga Ostsee-Spree läuten die Handballmänner des Bad Doberaner SV (8. Platz/18:16 Punkte) am Sonnabend mit der Heimpartie gegen den SV Fortuna Neubrandenburg (10./15:17) ein. Das Landesderby wird zu gewohnter Zeit um 19 Uhr in der Stadthalle angepfiffen.

Weitere Ansetzungen

Frauen: HSV Grimmen — DSV (Sa.); MJA: Plauer SV — DSV (Sa.); WJC: DSV — HV Altentreptow (Sa., 10.30 Uhr, Stadthalle): F-Mix: Turnier in Barth (Sa.).

Wir haben den Nachteil, dass wir vier Wochen lang kein Spiel zu absolvieren hatten.“Lars Rabenhorst, Trainer Doberaner SV

Obgleich es für beide Teams — wie in jeder anderen Partie auch — „nur“ um zwei Punkte geht, steht im MV-Duell doch deutlich mehr auf dem Spiel. Denn sowohl die Doberaner als auch die Neubrandenburger können sich aufgrund der Situation im Tabellenkeller der 3. Liga Nord mit drei drohenden Absteigern in die Oberliga trotz halbwegs vernünftiger Punkteausbeute in Sachen Klassenerhalt noch längst nicht zurücklehnen.

Ganz im Gegenteil: Die Viertorestädter selbst belegen aktuell sogar den ersten Abstiegsrang, wodurch sie im Derby unter erhöhtem Druck stehen.

„Es ist ein sehr wichtiges Spiel für beide Seiten. Wir haben dabei den Nachteil, dass wir vier Wochen lang kein Spiel zu absolvieren hatten. Aber wir wollen trotzdem versuchen, an die Leistungen der beiden vorangegangenen Siege anknüpfen“, sagt Doberans Trainer Lars Rabenhorst.

Seine Mannschaft hatte das eigene Punktekonto mit Erfolgen in Lübbenau und in eigener Halle gegen Cottbus aufstocken können. Das allerdings war im Januar. Seither musste DSV-Sieben zusehen, wie die Konkurrenz stetig im Einsatz war — die Fortunen aus Neubrandenburg waren beispielsweise an den letzten drei Wochenenden aktiv — und sich die Situation im Tabellenmittelfeld in der Oberliga weiter zuspitzte.

Die Gäste können im morgigen Derby auf ihren wiedergenesenen Kapitän Felix Klepp zurückgreifen. Der Spielmacher hatte sich kurz vor dem Hinspiel, dass der DSV mit 22:19 vor der Rekordkulisse von 2

306 Zuschauern überraschend gewinnen konnte, schwer am Ellenbogen verletzt. Jetzt ist er wieder einsatzbereit. Sein Pendant auf Seiten der Doberaner hat es dagegen erwischt: Für André Wilk sieht es nach seiner erneut aufgebrochenen Handverletzung aus der Partie in Lübbenau nicht sonderlich gut aus. „Er wird in dieser Saison wohl nicht mehr spielen können“, bedauert Trainer Rabenhorst, der damit Abwehr und Angriff umstellen muss.

Am Wochenende nicht im Einsatz ist die zweite Männermannschaft, die am Mittwoch das Nachholspiel in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga gegen den HC Empor Rostock II mit 28:33 (11:13) verlor. In der zweiten Halbzeit hatte sich die DSV-Reserve eine zwischenzeitliche 22:21-Führung erkämpft und war zu diesem Zeitpunkt erstmals seit dem ersten Spieltag nicht mehr Tabellenschlusslicht. Weil der Defensive der Hausherren aber die notwendige Stabilität gegen den Ligadritten fehlte, hängt die rote Laterne weiter in Bad Doberan.

 



Simone Seidel

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