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Doberans Volleyballer können Heimvorteil nicht nutzen

Bad Doberan/Graal-Müritz Doberans Volleyballer können Heimvorteil nicht nutzen

DSV-Herren kommen über Trostpunkt nicht hinaus / Kühlungsborn gewinnt auswärts beide Spiele

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In der kurzen Pause zwischen zwei Sätzen schwören sich die Doberaner Volleyballer auf die nächste Runde ein.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan/Graal-Müritz. Die Stimmung ist gedrückt. Doberans Volleyballherren liegen gegen den SV Hoppenrade schon mit zwei Sätzen zurück. In der kurzen Teambesprechung fallen klare Worte: „Wir müssen etwas ändern. Unsere Annahmen sind katastrophal“, sagt DSV-Kapitän Marco Jenß.

Als der dritte Durchgang angepfiffen wird, läuft es besser. Zwar können die Doberaner die Fehler in der Annahme nicht gänzlich abstellen. Dafür aber klappen wenigstens die Aufgaben. Zuvor im zweiten Satz war der Ball gleich sechs Mal auf diese Weise über beide Felder hinweg ins Aus befördert worden. Die Doberaner, die vom komplett versammelten DSV-Frauenteam auf der Tribüne der Stadthalle angefeuert werden, erarbeiten sich einen Vorsprung und halten diesen schließlich mit viel Einsatz bis zum Satzende von 25:21. Auch der vierte Satz ist hart umkämpft und wird von den Doberanern mit 25:22 gewonnen. Der DSV hat den Gegner, der schon mit zwei Sätzen führte, in den Tie Break gezwungen. Doch um auch den Entscheidungssatz erfolgreich abzuschließen, fehlt den Hausherren inzwischen die Konzentration. Hoppenrade besiegt Doberan mit 15:12 und gewinnt so die zweite Partie an diesem Tag nach fünf Sätzen.

Dass die Münsterstädter einen Rückstand von zwei Sätzen ausgeglichen und gekämpft haben, können sie als Ansporn mit in die zweite Partie gegen den ISV Rostock nehmen. Doch wie schon im ersten Spiel zeigen die Doberaner Schwächen bei der Annahme. Noch auffälliger aber ist, dass sie insgesamt wenig Selbstvertrauen ausstrahlen. Gewonnene Punkte werden nur selten lautstark gefeiert. Umso mehr ist dem Team der Frust über verlorene Bälle anzumerken. „Da haben wir noch ein Stück Arbeit vor uns“, weiß Mathias Buhr. Einzige Ausbeute des Heimspieltages ist der Trostpunkt für das Erreichen des Tie Break.

Erfolgreicher hatte schon am Tag zuvor Staffelkonkurrent Kühlungsborner VV den Spieltag in der Volleyball-Landesklasse gemeistert. In Graal Müritz gewann der KVV beide Spiele.

„Gegen Warnemünde III war es eine einseitige Angelegenheit“, berichtet KVV-Spieler Sebastian Kern vom 3:0-Sieg über die Rostocker. Mehr entgegenzusetzen hatte da Gastgeber TSV Graal Müritz. Nach holprigem Start verlor Kühlungsborn den ersten Satz mit 14:25. Dafür wurde der zweite Durchgang mit 26:24 gewonnen. Besonders hart umkämpft war der dritte Satz, der erst beim Stand von 29:27 an den KVV ging. Durch einen 25:22-Sieg im vierten Satz blieb den Kühlungsbornern der Gang in den Tie Break noch gerade so erspart.

Statistik

Volleyball-Landesklasse West , 3. Spieltag: TSV Graal-Müritz – SV Warnemünde III 3:0 (25:16, 25:10, 25:11);

Kühlungsborner VV – SV Warnemünde III 3:0 (   25:12, 25:20, 25:16);

Kühlungsborner VV – TSV Graal Müritz 3:1 (14:25, 26:24, 29:27, 25:22);

SV Hoppenrade   – ISV Rostock 3:2  

(25:27, 21:25, 25:20, 25:18, 15:9);  

Doberaner SV – SV Hoppenrade 2:3 (12:25, 16:25, 25:21, 25:22, 12:15);

Doberaner SV – ISV Rostock 0:3 (24:26, 10:25, 16:25).

RoBa

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