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Doppelter Neustart in der Verbandsliga

Bad Doberan Doppelter Neustart in der Verbandsliga

Handball-Reservisten und Frauen des Bad Doberaner SV stecken inmitten der Vorbereitung für die neue Saison

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Udo Wosar (am Ball), der schon einige Jahre im Reserveteam der Doberaner Handballer spielt, führt jetzt das Team gemeinsam mit Henning Krüger und Hans Wachtel.

Bad Doberan. Ein letzter und ein vorletzter Platz in der Tabelle, ein sportlicher Abstieg sowie ein freiwilliger Rückzug: Sowohl für die zweite Männermannschaft als auch für die erste Frauenmannschaft des Bad Doberaner Sportvereins stehen nach einem verkorksten Jahr in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga in der neuen Handball-Saison Spiele in der klassentieferen Verbandsliga auf dem Programm.

OZ-Bild

Handball-Reservisten und Frauen des Bad Doberaner SV stecken inmitten der Vorbereitung für die neue Saison

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Beide Teams legten gestern wieder los. „Wir werden bis zum Saisonstart dreimal wöchentlich trainieren“, berichtet Udo Wosar. Das Doberaner Urgestein hat gemeinsam mit dem langzeitverletzten Keeper Henning Krüger und Linksaußen Hans Wachtel die Führung der Männer-Reserve übernommen. Der bisherige Coach Thomas Kreul hatte nach Saisonende seinen Abgang erklärt. Neben Kreul haben auch Marcel Gutsche, Axel Schmidt und Marcel Jaunich das Team verlassen.

Neuzugänge gibt es sowohl auf der Trainerbank als auch dem Feld bislang nicht. Daher gehört der abgeschlagene Tabellenletzte des Vorjahres nicht gerade zu den Anwärtern auf die sofortige Rückkehr in die landeshöchste Spielklasse. Ganz im Gegenteil: „Es ist durchaus möglich, dass wir auch in der Verbandsliga das ein oder andere Spiel einmal deutlicher verlieren werden“, blickt Hans Wachtel voraus.

Die DSV-Reserve ist zunächst in der mit zehn Mannschaften besetzten Staffel West der Verbandsliga gefordert. Nach den insgesamt 18 Ligaspielen stehen im März und April die abschließenden Play-Offs mit Hin- und Rückspiel gegen den Gleichplatzierten der Ost-Staffel an. Im Landespokal haben die Münsterstädter einmal mehr etwas Lospech gehabt: Zwar müssen sie in diesem Jahr nicht wie in den letzten Jahren gleich in der ersten Runde ran, dafür bekommen sie es in der zweiten Runde mit der SG Uni Greifswald/Loitz zu tun. Der Oberliga-Absteiger und personell enorm verstärkte Titelaspirant Nummer eins der MV-Liga ist am 23. Oktober in der Doberaner Stadthalle zu Gast.

Am selben Tag genießen auch die Handballfrauen des DSV Heimrecht im HVMV-Pokal. In der ersten Runde treffen sie auf den SV Pädagogik Rostock. In der zurückliegenden Serie duellierten sich beide Kontrahenten noch in der MV-Liga. Die Doberanerinnen aber haben sich im April für einen einen Neuanfang in der Verbandsliga entschieden.

„Es hat letztlich einfach keinen Spaß mehr gemacht, dauernd nur zu verlieren“, gibt Trainer Torsten Römer einen Hauptgrund für den Rückzug preis. Insgesamt gab es für die DSV-Ladies nach dem Aufstieg im Jahre 2014 in vierzig Spielen nur sieben Siege zu bejubeln. Das zerrte zusehends an den Nerven. „Manchmal ist es einfach besser, einen Schritt zurück zu gehen. Wer weiß, wofür das langfristig gut sein kann“, meint Römer.

In der neuen Saison kann er auf einen deutlich größeren Kader zurückgreifen als zuletzt. Lediglich Christin Lüth hat sich verabschiedet, Lena Schmidt (SV Warnemünde) und die zuletzt vereinslose Franziska Berg streifen dafür fortan das Doberaner Trikot über. „Beide haben schon vor der Sommerpause mittrainiert und einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Sie passen auch menschlich prima ins Team“, freut sich Römer Der DSV-Coach kann auch eine Vielzahl bekannter Spielerinnen wieder begrüßen: Im Tor vergrößern die Rückkehrerinnen Dana Schreiner (Auslandsaufenthalt, Schwangerschaft) und Claudia Krause (Krankheit) Römers Wechseloptionen. In der letzten Saison lag die Last zwischen den Pfosten zumeist allein auf den Schultern von Anne Stahnke. Zudem stoßen Ute Busch und Theresa Ott nach langwierigen Verletzungen und Kathleen Lewandowski wieder zum Team. Torsten Römer erhofft sich „dadurch mehr Konkurrenzkampf auf den Positionen.“

Ein klares Ziel für die 20 Spiele umfassende Meisterschaft gibt es vorerst nicht. Klar ist nur, dass die DSV-Handballerinnen eine deutlich verbesserte Erfolgsquote erreichen wollen. Gelingt das, wird es sich zwangsläufig auch auf die Tabelle auswirken.

Spielpläne Hinrunde

Handball-Verbandsliga Männer

Doberaner SV II

17.09.16   HSG ESV Schwerin-Leezen

      (Auswärtsspiel)

24.09.16   VfL Neukloster (Heimspiel)

01.10.16   TSG Wittenburg (A)

08.10.16   TSV Bützow (A)

15.10.16   HSG Uni Rostock (H)

05.11.16   SV Crivitz (A)

12.11.16   Hagenower SV (H)

19.11.16   Plauer SV (A)

26.11.16   Sternberger HV (H)

Handball-Verbandsliga Frauen

Doberaner SV

17.09.16   Eintracht Rostock (A)

24.09.16   Vellahner SV (H)

01.10.16   SV Warnemünde II (H)

08.10.16   Ribnitzer HV (A)

15.10.16   SG Greifswald/Loitz (H)

06.11.16   HSG Uni Rostock (A)

19.11.16   Rostocker HC II (A)

26.11.16   Schwaaner SV (H)

03.12.16   VfL Neukloster (A)

10.12.16   SV Motor Barth (H)

Simone Seidel

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