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Durchwachsener Start für Rostocker Tischtennis-Spieler

Berlin Durchwachsener Start für Rostocker Tischtennis-Spieler

In Berlin gab es für den ambitionierten TSV einen Sieg und eine Niederlage

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Tomasz Rakowski gewann alle seine vier Einzelspiele, konnte aber die 4:9-Niederlage gegen Hertha II nicht verhindern.

Quelle: Foto: Rajko Grawert

Berlin. Von Claus Kreutz Vier Punkte aus zwei Begegnungen wollte der TSV Rostock Süd zum Saisonauftakt in der Tischtennis-Oberliga aus der Hauptstadt entführen. Doch daraus wurde nichts.

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In Berlin gab es für den ambitionierten TSV einen Sieg und eine Niederlage

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Statistik

TSV Rostock Süd gegen Hertha III: Rakowski (2,5 Punkte), Stürmer (1,5), Puhlmann (1), Jokiel (1,5), Rehberg (1,5), Wähner (1).

TSV Rostock Süd gegen Hertha II:

Rakowski (2), Stürmer (0), Puhlmann (0), Jokiel (0,5), Rehberg (0,5), Wähner (1).

Nur dank des 9:5-Sieges gegen Hertha BSC III (9:5) vermied das Team letztlich sogar einen Fehlstart. Den perfekten Saisoneinstand machte den Ostseestädtern die zweite Vertretung der Berliner beim 4:9 tags darauf zu nichte. „Das war ein Rückschlag, aber kein Fehlstart“, meinte TSV-Kapitän Mathias Wähner. Die Berliner schoben sich mit dem dritten Sieg im dritten Spiel an die Tabellenspitze, Rostock hat 2:2 Zähler und ist Sechster.

Im Duell mit Hertha III taten sich die Gäste schwer. Daniel Jokiel/Chris Rehberg drehten ihre Partie gegen Quan Ho/Nam Hoang Thai nach einem 0:2-Satzrückstand mit einem 11:9 im fünften Satz. Das war zugleich die 2:1-Gesamtführung. Die hatte zwar auch in der Folgezeit Bestand, doch die junge Herthaner Truppe bot den favorisierten Rostockern bis zum Schluss ordentlich Paroli. Es passte dabei ins Bild, dass der Siegpunkt durch ein kampflos gewonnenes Einzel von Chris Rehberg zustande kam. „Erstmal sind die zwei Punkte gesichert“, brachte Sven Stürmer den Arbeitssieg auf den Punkt. Er wusste aber bereits, dass gegen die zweite Vertretung von Herta „die Leistung besser werden muss“.

In der Vorsaison hatte der TSV Rostock Süd diesen Gegener noch mit 9:4 bezwungen, entschied dabei alle drei Eingangsdoppel für sich. Auch diesmal waren die Rostocker drauf und dran, doch statt einer möglichen 3:0-Führung lagen sie mit 1:2 hinten. „Starten wir mit drei Siegen, wird das eine ganz andere Partie“, trauerte Mathias Wähner den verlorenen Partien von Rakowski/Stürmer und Puhlmann/Wähner nach. Nur Jokiel/Rehberg hielten ihr Team im Rennen.

Da nur noch zwei weitere Erfolge (Rakowski und Wähner), hinzukamen, lag der TSV Süd mit 3:6 nach der ersten Einzelrunde hinten. Das war bereits eine Vorentscheidung. Rakowski verkürzte zwar noch einmal, doch alle folgenden Duelle gingen zum Teil deutlich an die Gastgeber. „Die waren einfach besser“, musste Wähner anerkennen. „Die Niederlage tut weh, ist aber verdient“, fand auch Sven Stürmer – ein ehrliches Fazit. Mit dem Ergebnis könne die Mannschaft aber auch etwas Positives verbinden. „Denn mit dem klaren Erfolg von Hertha II haben die Berliner eine Hausmarke gesetzt und sind jetzt das Maß der Dinge in der Liga“, fügte er hinzu.

Die Hansestädter, die von einem Aufstieg in die Regionalliga träumen, sind jetzt erst einmal in der Rolle des Jägers. Um aber auch der gerecht zu werden, müssen in den beiden kommenden Partien Siege her. Mit dem Preetzer TSV daheim (28. Oktober) und dem SV Siek II auswärts (29. Oktober) stehen aber keine leichten Aufgaben auf dem Programm.

OZ

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