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Erneut Zuwachs beim Küstenlauf

Kühlungsborn Erneut Zuwachs beim Küstenlauf

Knapp 300 Athleten kamen am Sonntag zur 34. Auflage des Traditionslaufes entlang der Ostseeküste.

Kühlungsborn. Der erste Start am Kühlungsborner Konzertgarten West war noch gar nicht erfolgt, da freute sich Veranstalter Roman Klawun von der Rostocker Agentur Pro-Event schon über das „Kaiserwetter“ und einen weiteren Zuwachs an Teilnehmern.

Seit der traditionsreiche Ostseeküstenlauf, der am Sonntag zum 34. Mal stattfand, vor einem Jahr vom Herbst ins Frühjahr verlegt worden war, steigt die Zahl der Läufer wieder an. „Knapp 100 mehr als 2015! Das beweist uns, dass die Umstellung aufs Frühjahr richtig war“, betont Klawun, dessen Mitarbeiter für den Lauf am Sonntag 357 Anmeldungen erfassten. 222 davon, fast zwei Drittel, hatten sich schon im Vorfeld online angemeldet und vom Frühbucher-Rabatt profitiert.

Am 1,5 Kilometer Strandlauf, der zuerst gestartet wurde, nahmen 9 Jungen und 16 Mädchen teil. Als Erster kam hier der 8-jährige Niclas Grimm aus Mascherode ins Ziel. Etwas Aufregung herrschte, als nach Ende des Laufes ein sechsjähriges Mädchen fehlte. Mit Hilfe der Rettungsschwimmer von der DLRG am Kühlungsborner Strand wurde das Mädchen dann aber schnell gefunden. Sie hatte nach 750 Metern die Wendemarke übersehen und war in derselben Richtung weitergelaufen.

Die meisten Teilnehmer trugen sich für den 10-Kilometer-Volkslauf ein. 68 Männer und 32 Frauen liefen die Strecke bis nach Kägsdorf und zurück. Darunter auch eine Gruppe dänischer Athleten, die extra für den Lauf von Aarhus nach Kühlungsborn gereist ist. 66 Teilnehmer, davon 38 Frauen waren es beim 5-Kilometer Volkslauf.

Beachtlich aber war auch die auf 78 Teilnehmer (16 Frauen) gewachsene Gruppe der Läufer für den „langen Kanten“. Der war sogar noch 700 Meter länger als die übliche 21,1 Kilometer-Distanz beim Halbmarathon. Und zwei „besondere“ Abschnitte machte es den Läufern außergewöhnlich schwer. „Im Bereich um die Wende in Rerik liegen viele Baumwurzeln im Weg“, nannte Klawun eine der kritischen Stellen. Und dann verlangte die Steigung auf dem Verbindungsweg zwischen Meschendorf und Bastorf den Athleten einiges ab. „Das war schon ein hartes Stück, aber ich bin froh, dass es geschafft ist“, meinte Matthias Westphal. Für den Fußballer aus Kühlungsborn war es der erste Halbmarathon. Zeit, die komplette Strecke vorher zu trainieren hatte er nicht. Umso zufriedener konnte er sein, die 21,8 Kilometer unter 2:10:00 Stunden geschafft zu haben.

Dagegen war der lange Kanten beim Küstenlauf für den trainierten Triathleten René Mödebeck nur „eine gute Gelegenheit zur Vorbereitung auf die Wettkampfsaison im Tritahlon.“ Der Sportler vom Doberaner SV absolvierte die Strecke dann auch in einer Zeit knapp unter 1:50 Minuten. Sieger der Langstrecke wurde mit einer Zeit von 1:25:36,4 Stunden Stephan Trettin vom Tri Fun Güstrow.

Außer viel Lob von den Teilnehmern nahm Veranstalter Roman Klawun auch ein paar Anregungen für die Jubiläumsauflage des Ostseeküstenlaufes im nächsten Jahr mit. „Wir werden die Strecke noch etwas ändern und den Plattenweg von Meschendorf dabei auslassen.“ Und auch im Start/Zielbereich soll es noch Änderungen geben. Zieleinlauf und Siegerehrung sollen für die Teilnehmer noch ein Stück feierlicher werden.

• Internet: www.ostseekuestenlauf.de

Von Rolf Barkhorn

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