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FSV-Coach erwartet schwere Partie

Bad Doberan/Kühlungsborn/Kirch Mulsow FSV-Coach erwartet schwere Partie

Landesligisten wollen in Heimspielen dreifach punkten / Auch Mulsow spielt auf eigenem Platz

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Bad Doberan/Kühlungsborn/Kirch Mulsow. Für die Fußballer der Landesliga Nord steht am Wochenende der 15. Spieltag auf dem Programm. Die beiden hiesigen Vertreter Doberaner FC und FSV Kühlungsborn treten wieder vor heimischer Kulisse an.

 

OZ-Bild

Ole Säger überwindet mit Schwung das „Hindernis“. Am Sonntag ist der Kühlungsborner im nächsten Heimspiel gegen den Laager SV gefordert. Dabei gilt es, den eroberten Spitzenplatz zu verteidigen.

Quelle: Foto: Karsten Pflieger-Leutert

Diese will Jens Hillringhaus, der Trainer der Kühlungsborner, mit seinem Team nutzen, um den gerade erst eroberten Spitzenplatz am Sonntag in der Partie gegen den Laager SV zu festigen. „Natürlich will man Erster bleiben, wenn man erst mal da oben steht“, betont Hillringhaus.

Die Ostseekicker hatten am vergangenen Sonntag neben dem eigenen 4:2-Sieg über den PSV Ribnitz-Damgarten (OZ berichtete) vom torlosen Resultat des Konkurrenten und Bölkower SV in Warnemünde profitiert und den BSV als Tabellenführer abgelöst. Kühlungsborn führt jetzt mit zwei Punkten Vorsprung vor den Bölkowern.

Dass die Partie am Sonntag gegen den abstiegsbedrohten Laager SV für seine Mannschaft kein Selbstläufer wird, ist Hillringhaus durchaus bewusst.

„Gegen Laage haben wir uns in der Vergangenheit immer recht schwergetan. Und die Gegner sind vom Potenzial her sicher besser, als es ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt“, meint Jens Hillringhaus und ergänzt: „Ich glaube nicht, dass die sich kleinmachen. Die Gäste werden sicher hoch motiviert bei uns antreten. Das wird für uns kein leichtes Spiel.“

Und auf den eroberten Spitzenplatz und den anvisierten Aufstieg angesprochen, erklärt der FSV-Trainer: „Um jetzt schon vom Aufstieg zu sprechen, ist es noch zu früh. Wir haben noch zwölf Spiele vor uns. Die Saison ist noch sehr lang.“ Auch sei der Kader beim Training und bei Spielen nicht immer komplett, da hin und wieder Spieler wegen beruflicher Verpflichtungen ausfielen.

Auch ihren nächsten Gegner müssen die Kühlungsborner besonders ernst nehmen. Denn eine Woche später startet das Derby beim Doberaner FC. Das Hinspiel Ende August 2016 endete mit einem 2:2-Unentschieden.

Der Doberaner FC empfängt morgen erst einmal das Tabellenschlusslicht SG Richtenberg (Anstoß 13.45 Uhr). Ein Dreier ist von Doberaner Seite zwar fest eingeplant. Doch dass dieser auch gegen den Tabellenletzten erst erarbeitet werden muss, weiß DFC-Trainer Ronny Susa. „In der vergangenen Woche hatten wir auch einen Dreier eingeplant, das wurde es dann auch – allerdings für den Gegner“, trauert Susa leichtfertig verschenkten Punkten beim Rückrundenauftakt gegen den FC Anker Wismar II hinterher.

Trotzdem hofft er, dass es morgen gegen Richtenberg etwas mit dem ersten Punktspielsieg auf dem neuen Kunstrasenplatz wird. „Sonst wird das Ganze noch zum Fluch“, unkt der Coach der Doberaner, deren Ausbeute auf dem neuen Platz aus einem Punkt aus der Eröffnungspartie gegen den TSV Graal-Müritz vom November 2016 besteht. Aufgabe der Doberaner ist es, morgen gegen Richtenberg in beiden Halbzeiten engagiert aufzuspielen und Torchancen konsequent zu nutzen.

In der Landesklasse VI startet am Sonntag der Mulsower SV mit Verzögerung in die Rückrunde. Nach Absage der Partie gegen den MSV Lübstorf vor einer Woche wegen Unbespielbarkeit des Platzes beginnen die „Störche“ die zweite Halbserie nun auf eigenem Platz. Zu Gast ist der FC Aufbau Sternberg. Für das Team von Trainer Jens Neumann ist ein Erfolg wichtig, weil der MSV in der Vorwoche durch Punktgewinne der Konkurrenz auf den siebten Platz abgerutscht ist. In der aktuellen Spielzeit ist das bereits der letzte Nichtabstiegsplatz. „Die Jungs sind hoch motiviert“, weiß Neumann.

Angepfiffen wird die Partie auf dem Mulsower „Betzenberg“ am Sonntag um 14 Uhr.

In der Kreisoberliga Warnow findet an diesem Wochenende nur ein Derby hiesiger Vertreter statt. Der SSV Satow empfängt morgen um 15 Uhr die Reserve des FSV Kühlungsborn. Während die Gastgeber in der noch jungen Rückrunde erst einen Punkt holten, machte die FSV-Reserve mit zwei hohen Siegen auf sich aufmerksam. Morgen wird sich zeigen, ob der Lauf der Kühlungsborner eine Fortsetzung erfährt oder die Satower ihren Heimvorteil zu nutzen wissen.

Spitzenreiter SV Parkentin muss am Sonntag (14 Uhr) beim SV Grün Weiß Jürgenshagen antreten und ist gegen den Tabellenneunten klarer Favorit.

Ansetzungen am Wochenende

Fußball-Landesliga Nord: Sa. 13:45 Uhr: Doberaner FC - SG Empor Richtenberg; So. 14 Uhr: FSV Kühlungsborn – Laager SV;

Landesklasse VI: So. 14 Uhr: Mulsower SV – FC Aufbau Sternberg;

Kreisoberliga Warnow, Staffel I: Sa. 14 Uhr: Rostock United – TSG Neubukow; 15 Uhr: SSV Satow – FSV Kühlungsborn II; So. 14 Uhr: SV Grün Weiß Jürgenshagen – SV Parkentin; Kreisliga Warnow, Staffel I: Sa. 15 Uhr: SV Steilküste Rerik – FSV Rühn; So. 10 Uhr: Post SV Rostock – SV Pepelow; 14 Uhr: 1. FC Obotrit Bargeshagen – SV Wittenbeck, SV Reinshagen – Doberaner FC II, SV Fortuna Bernitt – SV Rethwisch;

1. Kreisklasse, Staffel I: So. 13 Uhr: LSG Elmenhorst II – Kröpeliner SV; 13.30 Uhr: SV Parkentin II – Post SV II 14 Uhr: Hohen Luckow – TSG Neubukow II;

2. Kreisklasse: So. 10 Uhr: SSV Satow II – LSV Boddin;

Ospa-Landesliga A-Junioren: Sa. 10 Uhr: SV Pastow – SG Neubukow/Mulsow/Rerik; 10.30 Uhr: SG Jördenstorf – Doberaner FC;

Kreisoberliga Warnow B-Junioren: Sa. 10 Uhr: SG Gr. Wokern/Lalendorf – SG Neubukow/Mulsow/Rerik; 11 Uhr: Elmenhorst – FSV Kühlungsborn, Doberaner FC – Schwaaner Eintr.

Rolf Barkhorn

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