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Fehler bei Spielermeldung wird Fall fürs Sportgericht

Kühlungsborn/Warnemünde Fehler bei Spielermeldung wird Fall fürs Sportgericht

Landesligist FSV Kühlungsborn muss wegen eines vermutlichen Formfehlers vom 19. Spieltag vor dem Sportgericht Stellung beziehen.

Kühlungsborn/Warnemünde. Landesligist FSV Kühlungsborn muss wegen eines vermutlichen Formfehlers vom 19. Spieltag vor dem Sportgericht Stellung beziehen.

Im schlimmsten Fall droht dem FSV dabei nachträglich die Aberkennung eines Sieges. Erst in der Winterpause waren dem Tabellenzweiten der Landesliga Nord sechs Punkte abgezogen worden, weil der Verein das Schiedsrichtersoll nicht ordnungsgemäß erfüllt haben soll (OZ berichtete).

Der aktuelle Fall aber liegt anders. Im Auswärtsspiel beim SV Warnemünde, das der FSV vor einer Woche mit 3:2 gewann, war ein Kühlungsborner in der Startelf eingesetzt worden, der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Anstelle des im Urlaub befindlichen Abwehrspielers Karsten Jurk, der im Spielbericht eingetragen war, lief Nicklas Fiedler auf. Nachträglich hat der unterlegene SV Warnemünde Protest gegen die Spielwertung angemeldet. „Niemand beim FSV bestreitet, dass dieser Fehler passiert ist, aber das geschah weder absichtlich noch entstand durch diesen Umstand ein messbarer Schaden für den Gegner und gesperrt war der Spieler, der auflief, auch nicht. Es wurde nur vom Co-Trainer, der den Bogen ausgefüllt hatte, aus Versehen ein Kreuz an der falschen Stelle gemacht“, erklärt René Schultz vom Vorstand des FSV, der die ganze Aufregung für übertrieben hält. Denn weder der Schiedsrichter noch die Gegner hätten den Fehler vor oder kurz nach der Partie beanstandet. „Da stellt sich die Frage, ob die übliche Passkontrolle ordnungsgemäß stattfand. Falls nicht, tragen alle eine Mitschuld. Dann weiß ich aber nicht, was der Protest soll?“, so Schultz.

Auf der Facebook-Seite vom OZ-Sportbuzzer wird derweil kontrovers über diesen Fall diskutiert. Ein User findet die Reaktion der Warnemünder „peinlich“, andere hingegen verweisen auf die Regeln.

Mathias Hausburg, beim KfV Warnow verantwortlich für die Oldies, erinnert an die „Spielerpasskontrolle“ vor dem Spiel und mutmaßt, dass Gegner Warnemünde den Spielberichtsbogen „als i.O. anerkannt“

hat.

Bis übermorgen hat der FSV Zeit, mit einer Stellungnahme zu reagieren.

Von jwe/rb

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