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Fußballspaß zum Jubiläumsfest

Rethwisch Fußballspaß zum Jubiläumsfest

40-jährigen Vereins- geburtstag feierte der SV Rethwisch. Der Nachwuchs soll die Zukunft des Vereins sichern.

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Jannik Göllnitz und Finlay Wohlert (beide F-Jugend) und Jeremy Matthies (E-Jugend) fühlen sich beim SV Rethwisch wohl.

Rethwisch. Ein kurzweiliges Fußballturnier verschiedener Herrenteams des Vereins und ein Spiel der Nachwuchskicker auf dem Kunstrasenplatz in Rethwisch waren am Sonnabend die sportlichen Höhepunkte aus Anlass der Jubiläumsfeier des SV Rethwisch.

OZ-Bild

40-jährigen Vereins- geburtstag feierte der SV Rethwisch. Der Nachwuchs soll die Zukunft des Vereins sichern.

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Statistik

Endstand Herrenturnier

Pl.   Team           Tore   Punkte

1.   SV Rethwisch I   11:7     15

2.   Legenden I       10:2     14

3.   SV Rethwisch II     8:6       9

4.   Stiftung Wadentest   6:4       9

5.   VfL Rethwisch     2:3       7

6.   Legenden II       4:10     2

7.   B-Jugend         4:13     2

Vor 40 Jahren war der Verein von Fußballern des Ortes als „BSG Fersenaufzucht Rethwisch“ gegründet worden (OZ berichtete). So nutzten die Mitglieder des Vereins die Feier auf dem Sportplatz vor allem, um sich an Ereignisse aus der 40-jährigen Vereinsgeschichte zu erinnern, aber auch, um den Blick nach vorn zu richten.

Beim vereinsinternen Turnier waren zwei Mannschaften mit ehemaligen Spielern vertreten. Sie traten als „Legenden I“ und „Legenden II“ an, aber auch die B-Jugend des SV Rethwisch war eingeladen, im Wettbewerb der Herren mitzuspielen und verkaufte sich gut.

Insgesamt waren es sieben Mannschaften, die um die beste Platzierung und die Gunst der Zuschauer spielten. Besonders das Team „Legenden I“ hinterließ einen bleibenden Eindruck. Die älteren Spieler waren nicht so schnell wie ihre jüngeren Konkurrenten, sie fielen aber durch technisches Geschick und ihre clevere Spielwiese auf.

Als aufmerksamer Zuschauer verfolgte Walter Baumgardt, der Vorsitzende des SV Rethwisch, das Geschehen auf dem Platz. „Ich bin seit der Gründung des Vereins dabei und bereue es nicht“, betont der Vereinschef. Der Aufstieg in die Bezirksklasse im Jahre 2000 sei ihm besonders angenehm in Erinnerung geblieben. Das Urgestein des SVR meinte jedoch auch: „Trotz der super Trainingsbedingungen mit dem neuen Kunstrasen, ist es heute schwer, junge Spieler für den Verein zu motivieren. Es gibt einfach zu viele Alternativen in der Umgebung."

Steffen Schultz, Vorstandsmitglied in der Abteilung Fußball, schlug in die gleiche Kerbe: „Es spielen noch viele Jungs aus dem Aufstiegsjahr. Unsere Mannschaft ist mittlerweile überaltert", so der 35-Jährige aus dem Aufstiegsteam von 2000. Um eine weitere Überalterung zu vermeiden und konkurrenzfähig zu bleiben, soll die erste Herrenmannschaft, die ihre Punktspiele in der Kreisliga bestreitet, „mittelfristig verjüngt“ werden.

Schaut man in den Nachwuchsbereich, zeichnet sich ein positiver Trend ab. Eine B-,E- und F-Jugend hatte der Verein in der vergangenen Saison im Spielbetrieb. „Wichtig dafür ist es, mit den Nachbargemeinden zu kooperieren. Das funktioniert schon sehr gut“, meint Jugendtrainer Klaus Bergmann.

Der Verein investiert viel Mühe, um die Jüngsten für den Sport zu begeistern. So werden die Nachwuchskicker montags und freitags vom benachbarten Schulhort abgeholt und zum Training gebracht.

Zur Nachwuchsförderung zählen beim SV Rethwisch aber auch besondere Angebote wie die sommerlichen Trainingscamps mit ehemaligen Bundesligaprofis. Ein solches Camp unter Leitung von Steffen Karl, beginnt heute, ein weiteres folgt in der nächsten Woche..

Dabei mitmachen wollen auch Finlay Wohlert, Jeremy Matthies und Jannik Göllnitz. Die Kicker aus der E- und F-Jugend wollen ihren Vorbildern von Borussia Dortmund nacheifern.

„Fußballprofi“, so schwärmen die drei Jungen übereinstimmend, sei ihr Traumberuf. „Ich möchte so viele Tore wie Ronaldo schießen!" gab Finlay zu Protokoll“, „Und ich will so gut dribbeln wie Messi", fügte sein Freund Jannik Göllnitz hinzu. „Besonders cool ist es, dass ich mit meinen Freunden aus der Schule spielen kann." sagte Jeremy abschließend. Die drei Jungen verkörpern die Philosophie des Vereins, denn sie stammen aus den Schulgemeinden Admannshagen-Bargeshagen, Börgerende-Rethwisch und Nienhagen.

Natürlich durften die Jungen am Sonnabend auch noch zeigen, wie gut sie schon Fußball spielen können. Dafür wurde das Herrenturnier extra unterbrochen. In zwei gemischten Teams, jeweils bestehend aus E– und F-Junioren, eiferten die Kinder ihren Idolen nach. Tore wurden auch geschossen. 5:1 siegte das Juniorteam I über das zweite Team.

Und bei den Herren, die ihr Turnier nach den Kindern fortsetzten, gewann das Kreisligateam Rethwisch I.

Eugen Schweiz

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