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Gemeinschaftssinn beim Angeln fördern

Hanstorf Gemeinschaftssinn beim Angeln fördern

Kinder- und Jugendgruppe soll gegründet werden / Hanstorfer angelten gemeinsam / Vom Enkel bis zur Oma waren viele dabei

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Am Gewässer vermittelten erfahrene Petrijünger dem Nachwuchs ihr Wissen.

Quelle: Dietrich Grunzig

Hanstorf. Die Idee vom Familientreff des Hanstorfer Angelvereins am Postsee in der nahen Feldmark traf jetzt auf Anhieb den Gemeinschaftssinn. „Wir wollten gern zeigen, wie interessant und naturverbunden unser Sport für Alt und Jung zusammen sein kann“, erläuterte Jan Tädcke, Chef der agilen Truppe. Sein Teichwart Ralf Tober, über 40 Jahre gewässererfahren, ergänzte: „Unser Verein hält zum Mitmachen die Tür weit offen. Dafür rührten wir die Trommel ganz praktisch mit Aushängen, Flyern und mündlicher Werbung.“

Und es kamen Eltern mit ihrem Nachwuchs vom Kleinkind bis zum Zehnklässler aus Hanstorf, Gorow, Anna-Luisenhof und Bliesekow. So gestaltete sich am Grasufer des kleinen Fischteichs ein beeindruckendes Intermezzo an provisorisch aufgestellten Stühlen, Tischen, Grills und Sonnenschirmen.

Über zwanzig Mädchen und Jungen ließen sich von erfahrenen Petrijüngern zeigen, welche Fertigangeln zu ihnen passen, wie Schnüre Haken, Posen und Ruten zusammengestellt werden und die Köder zu handhaben sind. Dazu gehörte auch Raphael Wiesmann (14), aktiver Angler schon seit drei Jahren und auf Schleien spezialisiert. Die Kinder freuten sich über jeden Anbiss, von denen es trotz lebhaftem Treiben rund herum sehr viele gab. Stolz auf ihren Fang war auch die zehnjährige Laura aus Gorow, den sie für die Pfanne zu Hause einpackte. Sie hatte sich mit ihrer ein Jahr jüngeren Freundin Aliisa am Weiher getroffen, die von ersten Angelerfahrungen bei ihren Großeltern in Finnland erzählte.

Mit ihrem Enkel Julian war Oma Waltraud Sperber (77) gekommen. „Er will demnächst seinen Fischereischein machen“, berichtete sie. „Vielleicht hat er Glück und fängt einen dicken Karpfen. Den würde ich dem Jungen gern kochen und appetitlich mit brauner Butter übergießen.“

Ralf Tober betonte: „Das Interesse am Angelsport von Eltern und ihren Kindern gibt uns Mut, eine aktive Kinder- und Jugendgruppe aufzubauen.“

Dietrich Grunzig

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