Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Glenn Grewe ist neuer König der Kröpeliner Schützen

Kröpelin Glenn Grewe ist neuer König der Kröpeliner Schützen

Mit 45 von 50 möglichen Ringen erwarb der 39-jährige beim Traditionsschießen den ehrenvollen Titel

Kröpelin. Für die Mitglieder der Kröpeliner Schützenzunft von 1673 ist es ein gern gepflegtes Ritual. Am Sonntagvormittag nach dem Königsschießen und der Proklamation des Titelträgers lädt der neue König seine Schützenbrüder- und Schwestern zum gemeinsamen Frühstück ins Vereinslokal im Kröpeliner Stadtholz ein.

Gestern war es der 39-jährige Glenn Grewe, der dieser alten Tradition folgend als Gastgeber im Stadtholz fungierte. Den Titel „Schützenkönig“ hatte sich Grewe am Tag zuvor verdient – mit 45 von 50 möglichen Ringen. Da kam von den anderen 16 Teilnehmern niemand heran. Zum Vergleich: im Vorjahr genügten schon 35 Ringe, um die Königskette tragen zu dürfen. Die reichte der Vorjahressieger Gunter Heinrich (67) aber gern an seinen jüngeren Nachfolger weiter. Für den neuen König bringt der Titel auch Verpflichtungen mit sich. So ist er als Delegationsmitglied gesetzt, wenn die Kröpeliner Schützenzunft zu Festen und Wettkämpfen bei befreundeten Vereinen eingeladen ist.

„An der engeren Zusammenarbeit mit Vereinen in der Nachbarschaft führt auch kein Weg mehr vorbei. Da wird sich in den nächsten Jahren gewiss noch einiges mehr tun. Wir kooperieren bereits mit unseren Schützenbrüdern in Neubukow sehr gut“, berichtet Olaf Ohde, der Ältermann der Kröpeliner Schützenzunft.

Diese trägt im Vereinsnamen den Zusatz „von 1673“, womit an die lange Schützentradition in Kröpelin erinnert wird. Aber der Verein war nach der Wende neu gegründet worden.

Ihr Schützenfest, das stets am ersten Wochenende im Juni stattfindet, zelebrieren die Kröpeliner Schützen seit ein paar Jahren etwas kleiner – ohne Rummel und Bierzelt.

Dennoch bleibt es das Anliegen der Zunft, die Jahrhunderte alte Schützentradition im Ort zu erhalten und weiter zu pflegen. Das würdigt Rüdiger Kropp, der amtierende Kröpeliner Bürgermeister. „Es ist der älteste Verein unserer Stadt. Die Arbeit, die Vorstand und Vereinsmitglieder leisten, um die wertvolle Tradition, den Sport und die Anlage zu erhalten, kann man gar nicht hoch genug bewerten.“

An den sportlichen Vergleichen zum Kröpeliner Schützenfest, die neben dem Königsschießen stattfanden, beteiligten sich 40 Schützen, darunter auch einige aus befreundeten Vereinen. Den Hauptpreis beim „Wurstschießen“ sicherte sich Torsten Naatz aus Neukloster mit 36 von 40 möglichen Ringen.

Rolf Barkhorn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Berlin

Schwache Testspiele, dazu mitunter schwerwiegende Ausfälle - bei vielen EM-Teilnehmern ist gut eine Woche vor dem EURO-Anpfiff noch Luft nach oben. Immerhin Titelverteidiger Spanien präsentiert sich bereits in Frühform.

mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.