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DSV-Sieben will gegen Preussen Berlin punkten/Heimspielabschluss für MV-Teams

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Die Doberaner Fans sind morgen in der Stadthalle beim Heimspieltag der Handballer als Unterstützer gefragt.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan Weiter, immer weiter! Mit diesem einfachen Motto gehen die Handballmänner des Bad Doberaner SV morgen in ihr viertletztes Saisonspiel in der Oberliga Ostsee-Spree gegen den BFC Preussen Berlin (Anwurf 19 Uhr, Stadthalle). Dabei wollen die Münsterstädter (8. Platz/22:22 Punkte) ihre gute Form der letzten beiden Wochen — hier gelangen überraschende und deutliche Siege gegen Spitzenreiter Werder und beim Tabellenfünften Brandenburg-West - bestätigen.

OZ-Bild

DSV-Sieben will gegen Preussen Berlin punkten/Heimspielabschluss für MV-Teams

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Die Voraussetzungen für das Spiel gegen Preussen sind dieses Mal völlig andere.“Lars Rabenhorst,

Handballtrainer Doberaner SV

Mit einem vollen Erfolg gegen die bereits abgestiegenen Berliner (13./7:33) könnten sich die Schützlinge von Lars Rabenhorst im besten Falle bis auf drei Zähler von der Abstiegszone entfernen und somit einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Aber die Voraussetzungen für das Spiel gegen Preussen sind im Vergleich zu den vorangegangenen Partien völlig andere“, sagt der DSV-Trainer. Was er meint: Diesmal ist die DSV-Sieben in der Favoritenrolle und steht damit etwas in der Pflicht, während die Gäste aus der Bundeshauptstadt im Grunde nichts mehr zu verlieren haben.

„Unter diesen Umständen ist es erfahrungsgemäß nicht immer leicht, kühlen Kopf zu bewahren. Aber wir müssen von Beginn an konzentriert zu Werke gehen, um diese zwei wichtigen Punkte holen zu können.

Nichts anderes kann unser Ziel sein“, so Rabenhorst, der wieder auf die Unterstützung der eigenen Fangemeinde baut: „Gegen Werder haben uns die Zuschauer zum Sieg getragen." Personell verlief die Trainingswoche im Doberaner Lager derweil nicht nach Wunsch: Gleich mehrere Akteure plagten sich neben den Langzeitverletzten André Wilk und Matthias Jahn mit leichteren Blessuren herum. „Für dieses wichtige Spiel werden aber hoffentlich alle auf die Zähne beißen“, sagt Lars Rabenhorst, der krankheitsbedingt bei den ersten Einheiten ebenfalls fehlte.

Zuvor steht der Abschied in der Doberaner Stadthalle im Mittelpunkt. Ab 16.30 Uhr bestreiten die Handballer aus der zweiten Männermannschaft ihr vorerst letztes Heimspiel in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga.

Der DSV II (13./8:36) bekommt es dabei mit dem völlig hinter den eigenen Ambitionen liegenden Ribnitzer HV (9./17:27) zu tun. Als feststehender Absteiger möchte die DSV-Reserve der landeshöchsten Spielklasse möglichst mit einem Heimsieg Adieu sagen.

Ein paar Tränen kullern vielleicht schon im Rahmen des Damen-Spiels (Anwurf: 14.30 Uhr) zwischen dem Bad Doberaner SV (10./6:32) und Pädagogik Rostock (2./30:8) in derselben Spielklasse.

Zwar haben die DSV-Ladies den Verbleib in der MV-Liga bereits sicher, mit Anja Frank verabschieden sie allerdings ihre routinierteste Stammkraft, die über Jahre hinweg so etwas wie das Gesicht des Frauenhandballs in Bad Doberan war. Zuletzt war Frank, die im Abteilungsvorstand die Rolle des Kassenwarts bekleidet, wegen einer schwereren Verletzung am Rücken nicht mehr auf dem Spielprotokollen zu finden.

„Wir wollen ihr, unseren Fans und uns selbst noch einmal einen schönen Handball-Nachmittag bescheren“, berichtet Damen-Coach Torsten Römer vor der abschließenden Begegnung einer insgesamt eher verkorksten Saison.

Weitere Ansetzung: WJD: DSV - SV Motor Barth (Finale Bezirkspokal/So., 9.30 Uhr, Stadthalle).

Von Simone Seidel

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