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Handballer verlieren in Schöneberg

Berlin Handballer verlieren in Schöneberg

DSV-Sieben unterliegt bei der starken SG OSF Berlin mit 24:28

Berlin. In der Oberliga Ostsee-Spree haben die Handballmänner des Bad Doberaner SV eine weitere Überraschung und damit auch einen perfekten Auftakt in die neue Spielzeit verpasst.

Im ersten Auswärtsspiel der Saison mussten die Münsterstädter eine 24:28 (14:14)-Niederlage bei der SG OSC Schöneberg-Friedenau (OSF) Berlin hinnehmen und haben damit nunmehr 2:2 Punkte auf dem Konto. In der nach nur zwei Spieltagen noch wenig aussagekräftigen Tabelle fiel das Team von Trainer Lars Rabenhorst auf Rang zehn zurück.

„Ich glaube, wir können trotz des verlorenen Spiels insgesamt ein positives Fazit ziehen“, sagte Matthias Jahn. Der verletzte Kreisläufer agiert bei den Spielen derzeit als Co-Trainer und fügte an:

„Es war ein sehr schwerer Gegner bei den bekannt schwierigen Bedingungen.“

In der Schöneberger Sporthalle in Berlin herrscht ein penibel kontrolliertes Haftmittelverbot, die Umstellung stellt für die Gästemannschaften – neben der sportlichen Stärke des Vorjahresdritten aus der Bundeshauptstadt – zumeist ein zusätzliches Problem dar.

Am Sonnabend kamen die Doberaner damit wie schon in den Jahren zuvor in der Summe recht gut klar. Immerhin waren die Mecklenburger auch die Letzten, die der SG eine Heimniederlage in der Oberliga zufügen konnten. Diese liegt mittlerweile jedoch schon fast zwei Jahre zurück. Dass eine Wiederholung ausblieb, lag letztlich an einer schwachen Viertelstunde der Gäste inmitten der zweiten Halbzeit.

„Da haben wir etwas kopflos agiert und die Bälle förmlich hergeschenkt. Auch die Abwehr wurde etwas löchriger“, erklärte Matthias Jahn. Das hatte zur Folge, dass die bis dahin ebenbürtigen Doberaner ihre erkämpfte 19:18-Führung (41.) aus der Hand gaben und bis wenige Minuten vor dem Abpfiff mit 22:27 ins Hintertreffen gerieten.

Zu einer Wende reichte es im Schlussakkord aufgrund der knappen Zeit und noch viel mehr wegen der zusehends schwindenden Kräfte bei den Doberaner nicht. Erfreulich war dafür aber die Leistung des jungen Florian Voigt in dieser Phase. Der erst 17-jährige Keeper verzeichnete in den wenigen Minuten einige Paraden – unter anderem „kaufte“ er dem bis dahin sicheren Berliner Schützen einen Siebenmeter ab – und tankte so wertvolles Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf in der Ostsee-Spree-Liga.

Schon am kommenden Sonnabend (19 Uhr, Stadthalle) steht mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Berliner SV 92 die nächste wichtige Begegnung im Hinblick auf den anvisierten Klassenerhalt auf dem Programm.

Dann hofft Trainer Lars Rabenhorst wieder auf den Einsatz seines Routiniers Yan Vizhbovskyy (39), der in Berlin berufsbedingt passen musste.

Simone Seidel

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