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Handballer wollen Trendwende einleiten

Bad Doberan Handballer wollen Trendwende einleiten

Nicht wirklich rund lief es in den letzten beiden Spielen für den Bad Doberaner SV in der Oberliga Ostsee-Spree.

Bad Doberan. Nicht wirklich rund lief es in den letzten beiden Spielen für den Bad Doberaner SV in der Oberliga Ostsee-Spree. Für die teils sehr schwachen Auftritte im Heimspiel gegen Usedom (24:30) und auswärts in Grünheide (16:25) erntete das Team in Trainer Lars Rabenhorst jede Menge und vor allem berechtigte Kritik.

Morgen geht es für die Münsterstädter wieder auf Reisen: Mit dem Gastspiel beim SV 63 Brandenburg-West (7. Platz/7:5 Punkte) verbinden die Doberaner (9./6:6) dabei durchaus gute Erinnerungen. „Im April haben wir dort gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht", erinnert sich Rabenhorst.

Um Letzteres zu wiederholen, ist das siebente Saisonspiel natürlich nicht der richtige Zeitpunkt. Aber: Erneut zwei Zähler aus der Havelstadt zu entführen, ist das erklärte Ziel der DSV-Männer, die sich dafür aber im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit in nahezu allen Belangen steigern müssen.

So sieht es auch der Trainer: „Wir müssen gerade im Angriff wieder deutlich mehr Durchschlagskraft entwickeln und die sich bietenden Chancen dann auch einfach besser nutzen. Nur so werden in Verbindung mit einer guten Defensivleistung überhaupt eine Chance haben", sagt Lars Rabenhorst.

Denn im Vergleich zu ihren Gästen am Sonnabend haben die Brandenburger zuletzt mit vier ungeschlagenen Spielen am Stück (drei Siege, ein Remis) ordentlich Selbstvertrauen tanken können. Allein der 30:29-Auswärtserfolg der Havelstädter beim Drittliga-Absteiger HSV Insel Usedom am vergangenen Wochenende war hierfür ein Beleg.

Damit zog der SV 63 in der Tabelle erstmals in der laufenden Spielzeit an den Doberanern vorbei. Insgesamt ist das im Lager der Mecklenburger aber noch kein Grund zur Besorgnis. Zum einen stehen noch mehr als zwei Drittel aller Saisonspiele bevor und zum anderen beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone derzeit stattliche fünf Punkte. Sich darauf auszuruhen, wäre allerdings fatal. Und so sind die DSV-Handballer gut beraten, das eigene Punktekonto wieder etwas aufzubessern – bestmöglich schon morgen in Brandenburg.

Alle restlichen Handballteams des Doberaner SV haben an diesem Wochenende spielfrei.

Freuen dürfen sich die Doberaner Handballfans aber schon mal schon auf das nächste Heimspiel ihrer Mannschaft in einer Woche. Dann ist der momentane Tabellenzweite, der LHC Cottbus, in der Stadthalle zu Gast. Wegen des für jenen Abend geplanten Sportlerballs des Doberaner SV beginnt die Partie gegen die Lausitzer aber schon um 17 Uhr.

• Internet:www.doberan-handball.de

Simone Seidel

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