Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Harmlose DSV-Sieben unterliegt HSV Insel Usedom

Ahlbeck Harmlose DSV-Sieben unterliegt HSV Insel Usedom

Doberans Angreifer scheitern im Derby zu oft an gegnerischer Abwehr

Ahlbeck. Im Auswärtsspiel beim HSV Insel Usedom war für die Doberaner Handballer nichts zu holen. Mit 19:29 (7:14) unterlag die DSV-Sie5SV-Coach Lars Rabenhorst schätzte nach dem Spiel ein „Usedom hat verdient gewonnen. Auch in dieser Höhe. Wir haben Glück gehabt, dass es nicht noch mehr Gegentore wurden. Uns war von vornherein klar, dass alles zusammenpassen muss um hier bestehen zu können. Das war leider nicht der Fall. Dafür haben die Usedomer zu stark aufgespielt."

Tatsächlich konnte sein Team nur in den ersten Spielminuten richtig mithalten. Dann fand sich die Heimmannschaft nach einer taktischen Umstellung besser zu Recht und übernahm die Initiative. „Wir sind nach der Anfangsphase etwas offensiver geworden und haben damit das richtige Mittel gefunden", meinte Piotr Frelek, Trainer der Gastgeber, die ihren vierten Sieg im vierten Spiel des Jahres einfuhren. Eine ganz große Rolle spielte dabei ganz sicher auch die Siebenmeterstatistik, denn alle drei Strafwürfe auf Seiten Doberans konnten nicht verwandelt werden. Usedoms starker Torhüter Lech Krynski konnte jeweils parieren. „Wir waren zu mutlos. So zieht sich das schon durch die ganze Saison. Im Angriff tun wir uns immer sehr schwer. Wir müssen aber unsere Punkte gegen Kontrahenten aus dem unteren Tabellenbereich holen. Vier bis sechs Punkte benötigen wir noch, um am Ende auf der sicheren Seite zu sein", rechnet Rabenhorst.

Immer wieder scheiterten seine Spieler an der Usedomer Abwehr, die konzentriert zupackten oder aber eben an Schlussmann Krynski. Beim 1:2 gelang es Jakub Zboril zwar die erste aber auch einzige Führung zu erzielen, danach legten die Usedomer aber los. Beim Stand von 4:2 reagierte die Doberaner Bank mit einer schnellen Auszeit. Erfolglos, denn die Usedomer waren nicht mehr aufzuhalten.

Besonders Usedoms Kreisläufer Dawid Nowomiejski spielte sich dabei in den Fokus. Er konnte acht Tore im Spiel erzielen. Oftmals kam er dabei allerdings auch frei zum Abschluss, so dass DSV-Torhüter Sebastian Prothmann meist chancenlos war. Beim Stand von 14:7 aus Usedomer Sicht wurden die Seiten gewechselt. "Damit waren wir noch gut bedient. Es hätten zu diesem Zeitpunkt schon gut und gerne zwölf Tore Abstand sein können", meinte Rabenhorst. Auch nach dem Wechsel verlief die Partie einseitig. Doberan schaffte es zu keinem Zeitpunkt dichter als auf sechs Tore heranzukommen.

Auf der anschließenden Pressekonferenz stellte Rabenhorst auch noch einmal die momentane Doberaner Situation dar: „Wir haben früher viel von Empor Rostock profitiert. Das ist im Moment etwas schwierig, da Rostock seine eigenen Probleme hat.“

Für Doberan sei es schwierig, gute junge Spieler zu bekommen, die beim Oberligisten Spielpraxis sammeln könnten. Und die Nachwuchsarbeit in der Münsterstadt sei auch noch nicht ganz so gut wie die des HSV Insel Usedom. Da fehle es dann in der Breite, so Rabenhorst. Am Ende meinte der 42-jährige DSV-Coach, der selbst bis 2004 auf Usedom Handball spielte: „Wir waren heute chancenlos, AEs war aber schön viele bekannte Gesichter wieder zu treffen"

Andreas Dumke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Parallelen zu 1930er Jahre?
US-Präsident Donald Trump äußert sich vor Journalisten.

Nach den ersten Wochen der Ära Trump werden in den USA Parallelen gezogen zum Deutschland der 1930er Jahre. Der Chef des Institutes für Zeitgeschichte, Andreas Wirsching, setzt sich im dpa-Interview mit diesen Überlegungen auseinander.

mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.