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Haupt und Timmermann siegreich im Lindenpark

Kühlungsborn Haupt und Timmermann siegreich im Lindenpark

Vorjahressiegerin verteidigt Cup der Dunlop-Serie problemlos / Bei den Herren bezwang der Sieger von 2014 den Gewinner des Vorjahres

Kühlungsborn. Mit dem Sieg des Dresdners Christian Haupt vom TC Blau Weiß Blasewitz über den Cup-Gewinner des Vorjahres, Niclas Braun vom TC SCC Berlin, endete gestern am späten Nachmittag das 23. Kühlungsborner Tennismasters der Dunlop-Cupserie Ost.

„Ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, dass ich das Turnier noch gewinnen kann“, räumte Christian Haupt nach seinem Sieg in einem kräftezehrenden Finale im Kühlungsborner Lindenpark ein und ergänzte: „Ein Spaziergang war das nicht. Ich hatte am Freitag noch ein Punktspiel in der Zweiten Bundesliga, kam erst spät nachts hier an und hatte wenig geschlafen. Und vor dem Finale gingen zwei von drei Spielen auch über drei Sätze. Das hat Kraft gekostet“, bekannte Haupt, der das Kühlungsborner Masters bereits vor zwei Jahren gewann.

Im Finale verlor der 31-Jährige den ersten Satz gegen Braun mit 5:7. Auch im zweiten Durchgang lag der Dresdner schon mit 2:5 fast hoffnungslos zurück. Als dann ein kräftiger Regenschauer im Lindenpark niederging, wendete sich das Blatt. Haupt kämpfte sich wieder heran. „Ich mag sonst überhaupt keinen Regen, aber vielleicht hat gerade dieser mir diesmal geholfen“, meinte der Sachse, der den zweiten Satz noch drehen und mit 7:6 gewinnen konnte. Im Entscheidungssatz ließen dann bei Braun Kraft und Konzentration merklich nach. Und so konnte sich Christian Haupt mit 6:2 durchsetzen und die Siegprämie von 1000 Euro vom 1. Stellvertretenden Bürgermeister, Dirk Lahser, entgegennehmen. Finalist Braun bekam immerhin noch 500 Euro.

Die Siegprämie von 1000 Euro hatte zwei Stunden vorher auch Linn Timmermann bekommen. Die Tennisspielerin vom ARTC Rostock hatte sich im Finale gegen Carolin Schmidt vom TC Rot Weiß Wahlstedt mit 6:3 und 6:2 durchgesetzt und den Cup zum dritten Mal in Folge abgeräumt.

Zur 23. Auflage des Kühlungsborner Masters hatten sich 28 Herren und 23 Damen angemeldet. Darunter auch die Kühlungsborner Peter Fink und Henry Stelzer. Fink konnte den Rostocker Polley mit zwei glatten Satzsiegen schlagen, schied dann aber gegen den Hamburger Reckow aus (0:6, 4:6).

Stelzer kam gar nicht zum Einsatz. Er erfuhr erst am Freitag kurzfristig, dass er entgegen ersten Informationen in der Qualifikation antreten müsste. „Da ist was schief gelaufen. Bedauerlich und ärgerlich zugleich“, kommentierte Turnierdirektor Klaus Krüger vom gastgebenden TC Kühlungsborn.

RoBa

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