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Bad Doberan Hauptsache Spaß am Training

Neue Mitstreiter beim Nachwuchs der DSV-Volleyballer sind willkommen

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Donnerstags wird die Gruppe der Volleyballanfänger von Arne Schreiber (r.) in der Bad Doberaner Stadthalle trainiert.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Bei der Vorbereitung des Spielfeldes helfen sie mit, tragen die Pfosten und Netze schon mal an ihren Platz. Mädchen und Jungen zwischen zehn und sechzehn Jahren bilden die jüngere Nachwuchsgruppe der Volleyballabteilung des Bad Doberaner SV. Zweimal in der Woche ist Training, montags ab 18 Uhr im Kellerswald und jeden Donnerstag ab 17.30 Uhr in der Stadthalle.

Donnerstags leitet Arne Schreiber das Training. Schon die Erwärmung kostet seinen Schützlingen den ersten Schweiß. Dann werden Übungen absolviert, die Volleyballer beherrschen sollten. Den Ball werfen und fangen, ihn gezielt per Aufsetzer zum Mitspieler schlagen oder ihn in der Luft zurückschlagen. Der Erfolg der einzelnen Kinder hält sich dabei in Grenzen. „Soweit sind sie noch nicht.

Und es sieht auch nicht so aus, dass schnell Volleyballer aus ihnen werden, die an Spielen teilnehmen könnten“, sagt Arne Schreiber, der selbst aktiv Volleyball spielt und im Vereinsvorstand Stellvertretender Vorsitzender des Bad Doberaner SV ist.

Auf leistungsbezogenes Training komme es bei dieser Gruppe nicht an, erklärt Schreiber. Vielmehr gehe es darum, den Mädchen und Jungen die Möglichkeit zu geben, ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen.

„Nebenbei leisten wir dabei auch Integrationsarbeit“, betont der Übungsleiter und zeigt auf Asma. Das 15-jährige Mädchen aus Afghanistan kommt seit sechs Wochen regelmäßig zum Training. „Oft bringt sie noch andere Kinder aus Flüchtlingsfamilien mit. Und meistens sitzen dann noch ein paar Jungs von ihnen auf der Tribüne und schauen zu oder feuern sie an“, berichtet Schreiber.

Asma erzählt, dass sie in ihrer Heimat auch schon mal Volleyball gespielt habe und dass sie Polizistin werden wolle, da sei Sport wichtig für sie. „Wir sind offen für alle, die Interesse und Zeit mitbringen und denen es um den Spaß an der Bewegung geht. Sollte mal jemand dabei sein, der Talent hat, schicke ich ihn oder sie gern weiter zur Gruppe, die das schon ein bisschen besser kann“, so Schreiber.

Von RoBa

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