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Heimpleiten: DSV-Teams agieren weiterhin erfolglos

Bad Doberan Heimpleiten: DSV-Teams agieren weiterhin erfolglos

Die Handballfrauen des Bad Doberaner Sportvereins müssen sich in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga weiterhin in Geduld üben.

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Betty-Jo Dobbert beim Torwurf. Die DSV-Ladies agierten gegen überlegene Schwerinerinnen zu zaghaft. Fotos (2): Anja Ott

Bad Doberan. Die Handballfrauen des Bad Doberaner Sportvereins müssen sich in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga weiterhin in Geduld üben. Wie schon in elf Versuchen zuvor gelang am vergangenen Sonnabend auch gegen den SV Grün-Weiß Schwerin II kein Punktgewinn. 19:31 (8:16) hieß es am Ende gegen das Spitzenteam der Liga.

OZ-Bild

Die Handballfrauen des Bad Doberaner Sportvereins müssen sich in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga weiterhin in Geduld üben.

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„Kämpferisch war es durchaus eine gute Leistung, spielerisch reichte es allerdings nicht, um mitzuhalten", resümierte Doberans Trainer Torsten Römern nach sechzig insgesamt recht einseitigen Minuten.

Nur eine knappe Viertelstunde lang hielten die Gastgeberinnen mit dem amtierenden Landesmeister, der seine Chancen auf die Titelverteidigung wahrte, mit. „Die Schwerinerinnen haben all ihre spielerischen ihre Möglichkeiten gnadenlos genutzt, während uns in dieser Begegnung die Entschlossenheit fehlte", sagte Römer.

Die Grün-Weißen enteilten nach dem Zwischenstand von 5:7 mit fünf Treffern in Serie auf 5:12 (22.). Nach der klaren Pausenführung sorgten sie unmittelbar nach Wiederanpfiff für die endgültige Entscheidung — 8:21 (40.). „Es war ein völlig unkonzentrierter Start von uns in die zweite Halbzeit. Erst als wir uns berappelt hatten, konnten wir wieder auch etwas besser gegenhalten und auch Tore erzielen", berichtete Torsten Römer.

Auf der Bank assistierte dem Trainer neben den verletzten oder gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen Ute Busch, Josephine Zädow und Theresa Ott auch Anja Frank. Die 44-Jährige musste die Handballschuhe kürzlich gesundheitsbedingt an den Nagel hängen.

Ihr Einstand als Co-Trainer verlief nicht nur wegen der Niederlage recht unerfreulich: In der 41. Minute erhielt sie wegen Meckerns von den Unparteiischen die rote Karte.

Am kommenden Sonntag wird Anja Frank ihre Mannschaft wohl trotzdem unterstützen können. Dann bestreiten die DSV-Damen ihr Auswärtsspiel beim Stralsunder HV (2.), der die Liga in Sachen Minuspunkten derzeit anführt.

Bei den Männern kassierten die DSV-Reserve in eigener Halle eine 27:35-Pleite gegen den Tabellenführer SV Mecklenburg Schwerin. Die Münsterstädter bleiben damit weiterhin Schlusslicht der MV-Liga und müssen sich angesichts der Tabellensituationen in den oberen Ligen ernsthaft mit dem Thema Verbandsliga auseinandersetzen. Im Falle eines Abstiegs der Oberliga-Sieben hätte der DSV II, der am kommenden Sonnabend im Lokalderby beim wiedererstarkten SV Warnemünde gefordert ist, für die landeshöchste Spielkasse ohnehin kein Startrecht mehr.

Von Robert French

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