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Herausforderungen gemeistert: DSV-Damen doppelt im Einsatz

Bad Doberan/Rostock Herausforderungen gemeistert: DSV-Damen doppelt im Einsatz

Handballerinnen erreichen Pokal-Viertelfinale und bestehen Crossfit-Wettkampf

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Bei der Xtrack Cross Challenge in Rostock mussten die Doberaner Handballerinnen hangeln, klettern, kriechen und laufen. FOTOS (2): ANJA OTT

Bad Doberan/Rostock. Während der Traum vom Final Four im Landespokalwettbewerb des Handballverbandes Mecklenburg-Vorpommern für die zweite Männermannschaft des Doberaner Sportvereins ein jähes Ende fand, schafften die Damen ohne größere Probleme den Einzug in die nächste Runde. Dort wartet im Februar ein echter Brocken.

 

OZ-Bild

Rückkehrerin Betty-Jo Dobbert (nach Kreuzbandriss) steuerte vier Treffer zum Pokal-Erfolg der DSV- Damen bei.

Bemerkenswert: Vor ihrem Pokal-Einsatz waren einige Bad Doberanerinnen noch bei der Xtrack Cross Challenge in Rostock dabei und stärkten dort den Teamgeist.

HVMV-Pokal, Frauen: Mecklenburger SV – Bad Doberaner SV 11:34 (8:19). Relativ problemlos gelang den DSV-Ladies die Qualifikation fürs Viertelfinale. Beim Liga-Kontrahenten, der allerdings nur acht Spielerinnen aufbieten konnte, waren die Rollen spätesten nach 14 Minuten klar verteilt. Zu diesem Zeitpunkt führen die Gäste bereits mit 8:1 und hatten die Sache auch danach jederzeit sicher im Griff. Dass einige von ihnen noch am Vormittag bei der Xtrack Cross Challenge, einem anstrengenden Hindernisparcours in Rostock, teilgenommen hatten, war kaum zu merken.

„Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit vielen schön herausgespielten Toren“, urteilte DSV-Spielmacherin Mandy Seering. Fast mehr als über den Erfolg freute sie sich gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen über die Rückkehr von Betty-Jo Dobbert. Fast genau ein Jahr nach einem Kreuzbandriss gab die 20-Jährige ihr Comeback im Trikot der Doberaner Damen und steuerte vier Treffer zum klaren Pokalerfolg bei. Dass Dobbert wieder erste Einsatzminuten auf dem Feld sammeln konnte, lag nebst dem klaren Spielverlauf auch an der jederzeit fairen Atmosphäre in Dorf Mecklenburg.

Wenn es in knapp zwei Wochen an selber Stelle um Punkte in der Verbandsliga geht, könnte es etwas hitziger und vor allem enger zur Sache gehen. Erst im Februar wird der Pokalwettbewerb dann wieder ein Thema für die Doberanerinnen werden. Im Viertelfinale haben sie gegen den Oberliga-Absteiger und selbsternannten Meisterschaftsanwärter der MV-Liga, Fortuna Neubrandenburg, Heimrecht.

HVMV-Pokal, Männer: Bad Doberaner SV II – Güstrower HV 20:23 (12:11). Vor dem Anpfiff und auch während der Partie in der Stadthalle herrschte auf Seiten der Gastgeber Pokal-Lust, der sich letztlich aber in Pokal-Frust wandelte. Dabei lagen die Doberaner gegen den klassenhöheren MV-Ligisten zwischenzeitlich sogar mit vier Treffern vorne (10:6/21. Minute). DSV-Coach Henning Krüger meinte daher auch: „In den ersten 30 Minuten war kein Klassenunterschied erkennbar.“

Doch im zweiten Spielabschnitt kam der DSV-Reserve die Qualität in der Offensive abhanden. Das Spiel kippte so in der Schlussviertelstunde zu Gunsten der Güstrower. Krüger war entsprechend enttäuscht. „Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr gefährlich genug, haben zahlreiche technische Fehler produziert und uns in zu vielen Einzelaktionen verzettelt. Im Grunde haben wir uns selbst geschlagen“, sagte der 29-Jährige, der trotz des Ausscheidens allerdings auch positive Dinge aus dem Spiel ziehen konnte: „Wir waren ein ernst zu nehmender Gegner. Güstrow stand im Grunde ebenfalls kurz vor dem Aus. Die Leistung zeigt, dass wir in unserer Liga ganz vorne mitspielen können.“

Dass sich die Doberaner fortan nur auf ihre Spiele in der Verbandsliga konzentrieren können, ist in erster Linie mit drei GHV-Akteuren verbunden. So war der frühere Zweitliga-Keeper Oliver Mayer (u.a. Empor Rostock und Post Schwerin) im Tor der Barlachstädter nur schwer zu überwinden. Zudem bekamen die Hausherren Tim Dethloff (10 Tore) und Dorian Froriep (9) nicht in den Griff. Diese beiden Spieler waren es auch, die nach dem 18:18 (50.) mit ihren Treffern für die erste Güstrower Zwei- Tore-Führung nach der Anfangsphase sorgten. In der umkämpften und torarmen Begegnung war das schon die Vorentscheidung.

Statistik

Doberaner SV, Damen: Stahnke – Dobbert 4, Berg 3, Münickel 2, Wende 7/2, Zädow 3, Menzel 2, Couball 3, Ott, Krause 2, Rosenkranz 4, Davidek, Seering 1, Busch 3.

Siebenmeter: MSV 1/0, DSV 5/2.

Strafminuten: MSV 6, DSV -.

Doberaner SV II, Herren: Hartlieb, Polkow – Wosar, Sitarek 1, Wachtel 7/5, Stölken, Ludwig 2, Sachs 1, Busse 1, Voß, Furche 4, Meyer 1, Kröplin 3.

Siebenmeter: DSV II 7/5, GHV 7/5.

Strafminuten: DSV II 8, GHV 14.

Simone Seidel

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