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Jubiläumsfeier vertagt

Kühlungsborn Jubiläumsfeier vertagt

Erst im Sommer will der FSV Kühlungsborn den 25. Geburtstag groß feiern

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Vorstandssitzung in den Anfangsjahren des FSV Kühlungsborn. V.l.n.r.: Volker Huhndorf, Uwe Ziesig, Jürgen Kröger und Vereinschef Werner Rudat.

Quelle: Foto: Fsv

Kühlungsborn. Kein Festempfang, keine Sektkorken, keine Feierstunde – dabei war gestern für die Fußballer im Ostseebad Kühlungsborn ein denkwürdiger Tag.

Denn da jährte sich die Gründung des Fußballsportvereins (FSV) Kühlungsborn zum 25. Mal.

Hervorgegangen war der Verein 1992 aus der Sektion Fußball im Sportverein Empor Kühlungsborn, die sich damals vom Gesamtverein abspaltete. „Wir sind nicht im Streit auseinander gegangen. Das lag damals einfach im Trend. Auch die Tennisspieler, die Segler und die Volleyballer nabelten sich ab und gründeten eigene Vereine“, erinnert sich Jürgen Kröger.

Der 61-Jährige war Gründungsmitglied und gehörte dem ersten FSV-Vorstand an. Ein Grund für die Vereinsgründung sei die Verbesserung der finanziellen Grundlage gewesen. „Uns wurde dazu geraten, weil ein Fußballverein von potenziellen Sponsoren anders wahrgenommen wird als ein Multi-Spartenverein“, berichtet Kröger. Er erinnert sich noch gut an eine kuriose Episode aus dem Jahr 1994: „Damals stand in der Vereinssatzung, dass bei Mitgliederversammlungen mindestens 50 Prozent der Mitglieder anwesend sein müssen. Als wieder eine Versammlung anstand, kamen nur fünf oder sechs Erwachsene.

Also wurden schnell von den Juniorenteams ein paar Kinder dazugeholt. Sie waren zwar nicht stimmberechtigt, aber sie waren Mitglieder und es reichte von der Anzahl! Und damit konnte die Versammlung stattfinden.“

Als der FSV gegründet wurde, spielte die erste Herrenmannschaft auf Bezirksebene, erlebte in zwei Jahrzehnten Höhen und Tiefen. Aktuell steht das Männerteam in der Landesliga Nord punktgleich hinter Tabellenführer Bölkower SV auf dem zweiten Platz. „Das wäre doch toll, wenn die aufsteigen würden. Dann hätten wir im Sommer doppelt Grund zum Feiern“, meint Kröger. Unabhängig vom Ausgang der Meisterschaftssaison soll nach Ende der Spielzeit das 25. Jubiläum gefeiert werden.

Das bestätigt auch Christian Mothes – nach Werner Rudat, Siegmar Stegner und Horst Bökenheuer inzwischen der vierte Vereinspräsident des FSV: „Wir haben da einiges vor im Sommer. Uns schwebt ein tolles Fußballfest vor, zu dem wir einen attraktiven Gegner für die Männer einladen. Aber auch der Nachwuchs soll nicht zu kurz kommen“, betont Mothes. Ein Termin für die Jubiläumsfete steht aber noch nicht fest.RoBa

Mehr über die Fußballvereine der Region online unter:

www.oz-sportbuzzer.de

OZ

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