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Kreisoberliga: Entscheidung über Staffelsieg vertagt/Satow gelingt Befreiungsschlag im Abstiegskampf

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Im Zweikampf der Mulsower Thomas Brüsehaver (r.) und der Jürgenshäger Henrik Dopp.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan In der Fußball-Kreisoberliga Warnow ist in Staffel I der Kampf um den Spitzenplatz noch nicht entschieden. Nur Sievershagen ist aus dem Rennen, kann den Rückstand von elf Punkten zum Tabellenführer Mulsower SV nun nicht mehr aufholen.

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TSG Neubukow – Union Sanitz 3:2 (1:1). Die zweitplatzierte TSG Neubukow, die sieben Punkte hinter den Mulsowern liegt und im „Hellbach-Derby“ am 4. Juni noch auswärts auf den Spitzenreiter trifft, hat rechnerisch noch eine Chance auf den Staffelsieg. „Aber daran glaube ich nicht. Mulsow ist durch. Die haben eine tadellose Rückrunde gespielt, hatten immer alle ihre starken Spieler im Einsatz. Die lassen sich nicht mehr aufhalten“, sagt Neubukows Trainer Jan Alexander Wendt über den Rivalen.

Dass die Entscheidung über den Staffelsieg erstmal vertagt wurde, verdanken die Neubukower einem Eigentor ihrer Gäste in der Nachspielzeit. „Da war unser Florian Koziolek mit dem Ball auf und davon in Richtung Sanitzer Tor, sein Schuss wurde dann von einem Sanitzer ins eigene Tor abgefälscht“, beschreibt Wendt den Siegtreffer zum 3:2. Davor sahen die etwa 40 Zuschauer eine ausgeglichene Partie, für die laut TSG-Trainer Wendt „auch die Sanitzer einen Punkt verdient hätten.“ In der ersten Halbzeit nach dem 1:0-Führungstreffer durch Robert Steinke in der 37. Minute hatten es die Gastgeber versäumt, nachzulegen und kassierten den 1:1-Ausgleich. „Danach gerieten wir in Rückstand, konnten aber kurz darauf durch Birger Never wieder ausgleichen“, berichtet Jan Alexander Wendt. Seiner Mannschaft hat er die Aufgabe erteilt, die Mulsower Aufstiegsfeier so weit wie möglich hinauszuzögern. Das hat bis jetzt funktioniert. Am nächsten Wochenende allerdings müsste der MSV dafür bei der FSV-Reserve in Kühlungsborn verlieren und Neubukow in Klein Belitz gewinnen.

SV Grün Weiß Jürgenshagen – Mulsower SV 2:0 (0:0). Wäre es beim 2:2 und einem Punkt für Neubukow geblieben, dann hätten die Mulsower gestern in Jürgenshagen außer ihrem 2:0-Sieg auch gleich den Aufstieg in die Landesklasse feiern können. Denn der MSV hat auch 26 Tore mehr geschossen als die TSG. Aber selbst die Freude der Mulsower über den 2:0-Sieg – immerhin den zehnten von zehn Spielen der Rückrunde – fiel verhalten aus. Das lag nicht nur am gleichzeitigen Heimerfolg des Rivalen. „Wir können es besser, haben heute nicht so gespielt, wie es sein sollte. Wir haben zu lange gebraucht, um ein Tor zu schießen“, meinte MSV-Trainer Jens Neumann. Seiner Mannschaft wollte der Coach aber keinen Vorwurf machen. „Was die in den letzten Wochen geleistet haben, ist enorm. Da kann es auch mal vorkommen, dass ein Spiel nicht so gut läuft“, so Neumann.

Am Siegeswillen aber mangelte es seinem Team in keiner Phase des Spiels. Im Gegenteil! Die Mulsower setzten die Gastgeber fast die ganzen 90 Minuten unter Druck, so dass diese sich nur selten aus der eigenen Hälfte wagten. Dafür machten die stark defensiv eingestellten Jürgenshäger den Mulsowern das Angreifen schwer. Die Aktionen der Gäste waren phasenweise zu behäbig und endeten oft in der vielbeinig besetzten Mitte. Höhepunkt der ersten 45 Minuten war ein Schuss an den rechten Pfosten durch Thomas Brüsehaver.

Im zweiten Durchgang kam mehr Tempo ins Mulsower Spiel. Als Erik Zöller in der 72. Minute aus 20 Metern einfach mal abzog, wurde daraus der Führungstreffer für Mulsow. Das zweite Tor in der 83.

Minute kam etwas umständlicher zustande. Nach etlichen Fehlversuchen, den Ball aus dem Gewimmel im Strafraum heraus ins Tor zu befördern, gelang schließlich dem gerade eingewechselten Mulsower Philipp Losch der entscheidende Treffer zum 2:0.

SSV Satow – Schwaaner Eintracht 2:0 (0:0). Den Satowern gelang mit dem 2:0 gegen Schwaan ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Mit sieben Punkten mehr als der erste Abstiegkandidat ist der Klassenerhalt fast sicher. Allerdings brauchte es Zeit bis zum ersten Treffer von Hannes Eckbrett (48.). Für die Entscheidung sorgte Toni Altmann zehn Minuten vor dem Ende.

SV Reinshagen – FSV Kühlungsborn II 1:2 (1:0). Die FSV-Reserve ist mit dem Sieg in Reinshagen gerettet. Für die Gastgeber traf Philipp Russnack (Elfmeter) und für die Gäste trafen Daniel Petersen und ein Reinshäger Eigentorschütze.

Statistik

MSV: Deckert – P. Voß, T. Westphal (68. M.Voß), Becker, H. Neumann, Bormann, Zöller, Ohde, Brüsehaver, Gieseke (75. Losch), M. Westphal (84. T.Voß). Tore: 0:1 Zöller (72.), 0:2 Losch (83.).

TSG: Krüger – Brüshaber, Dommack, Neubert, Burmeister, Dinse (90. Ebel), Never, Steinke, Blattmeier, Flohr, Koziolek. Tore: 1:0 Steinke (37.), 1:1 (44.), 1:2 (68.), 2:2 Never (72.), 3:2 ET (90.+1).

SSV: Lutte – Pehlke (67. Lange), Seemann, Eckbrett (65. Schütt), Altmann, Kirsten, Christiansen, Götz, Drecoll, Kulla, Haack (89. Milewski). Tore: 1:0 Eckbrett (48.), 2:0 Altmann (80.).

SVR: Fräsdorf – Schröder, Feller, Kaup, Russnack, Ahrens, Ziemann, Langkau (75. Heideck), Will, Biemann, Schwarz.

FSV II: Vrabec – Westphal, Petersen (80. Weiß), Stösser (60. Brossen), Gieseke (82. Garkisch), Weigel, Schultz, Säger, Schwarzer, Grossmann, Prietzsch.

Tore: 1:0 Russnack (FE., 23.), 1:1 Ahrens (ET., 71.), 1:2 Petersen (76.).

Rolf Barkhorn

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