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Katrin Wende führt DSV-Ladies zum Auswärtssieg

Dorf Mecklenburg/Spornitz Katrin Wende führt DSV-Ladies zum Auswärtssieg

Verbandsliga-Handballerinnen gewinnen 26:19 und bleiben Tabellenführer / Doberaner Männer-Reserve muss zweite Saisonniederlage einstecken

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Treffsicher: Doberans Katrin Wende (M.), hier in einer früheren Partie, warf in Dorf Mecklenburg elf Tore. ARCHIVFOTO: ANJA OTT

Dorf Mecklenburg/Spornitz. In der Handball-Verbandsliga mussten die Damen des Bad Doberaner SV (DSV) am Wochenende ein schweres Stück Arbeit verrichten, um ihre Tabellenführung zu verteidigen. Die zweite Männermannschaft des DSV verpasste dagegen durch die Niederlage in Spornitz den Sprung an die Tabellenspitze.

Verbandsliga, Frauen: Mecklenburger SV – Bad Doberaner SV 19:26 (12:13). DSV-Trainer Torsten Römer konnte zwar einen vollen Kader aufbieten, eine etatmäßige Torhüterin stand ihm allerdings nicht zur Verfügung. Co-Trainerin Anja Frank übernahm den Part zwischen den Pfosten und machte ihre Sache nach etwas Anlaufzeit gut. „In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan und noch leichte Gegentreffer kassiert. Dadurch konnten wir uns nicht absetzen“, erklärte Doberans vierfache Torschützin Franziska Berg.

Weil auch die Chancenverwertung alles andere als optimal war, lagen die Gäste zwischenzeitlich sogar mit zwei Treffern in Rückstand (7:9, 18. Minute).

Als Aushilfskeeperin Anja Frank anschließend mehr und mehr auf Betriebstemperatur kam und die Kräfte bei den MSV-Spielerinnen zusehends nachließen, kippte das Spiel in Richtung der DSV-Ladies. Ihre knappe Pausenführung bauten die Doberanerinnen nach Wiederbeginn bis auf 22:14 (43.) aus.

„Die Abwehr stand dann besser und Anja hat ihre Sache im Tor super gemacht. Insgesamt war es aber kein schönes Spiel gegen einen unbequemen Gegner“, sagte Franziska Berg. Ein starkes Spiel machte allerdings Katrin Wende. Die 35-Jährige steuerte elf Treffer zum dritten Auswärtserfolg der laufenden Saison bei.

Mit 10:2 Punkten bleibt das Team von Coach Torsten Römer Spitzenreiter, dicht gefolgt von den punktgleichen Teams aus Ribnitz- Damgarten und Teterow. Im Spiel am kommenden Sonnabend gegen die punktlose SG Uni Greifswald/Loitz haben die DSV-Damen dann Heimrecht.

Doberaner SV: Frank – Dobbert 1, Berg 4, Münickel 4/1, Wende 11/2, Zädow 1, Menzel, Nowak, Ott 1, Krause, Rosenkranz 1, Busch 2, Davidek 1, Seering.

Siebenmeter: MSV 2/2, DSV 4/3.

Strafminuten: MSV 8, DSV 4.

Verbandsliga West, Männer: SV Matzlow-Garwitz – Bad Doberaner SV II 25:24 (13:14). Wie schon zum Saisonauftakt bei der 26:27-Schlappe in Bützow hatte die DSV-Reserve auch diesmal auswärts knapp das Nachsehen. Gerade Rückraumspieler Marcel Gutsche, der verletzungsbedingt abermals zum Zuschauen verdammt war, hatte sich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sicher anders vorgestellt, wollte zumindest Zählbares mitnehmen. Doch die Doberaner, bei denen viele Spieler nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren, konnten die 23:20-Führung (51.) nicht ins Ziel retten und standen am Ende mit leeren Händen da. 2013 war Gutsche – seinerzeit noch Torhüter – mit den Hausherren Landesmeister geworden.

Unterdessen fühlten sich die Gäste gerade in der Endphase des Spiels vom einzigen Referee benachteiligt. Nach dem Abpfiff kochten die Emotionen über und urplötzlich stand sogar eine Schiedsrichterbeleidigung im Raum. „Wir waren sicherlich etwas ungehalten, haben aber niemanden beleidigt“, meinte DSV-Trainer Henning Krüger. Nach anschließenden Gesprächen beruhigte sich die Lage schnell wieder. Und mit etwas Abstand musste auch Krüger feststellen, „dass wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben haben. Die schlechte Chancenverwertung hat uns letztlich das Genick gebrochen. Sonst wäre es gar nicht so weit gekommen.“

In der Tabelle bleiben die Doberaner (jetzt 8:4 Punkte) zwar Zweiter, haben allerdings bereits vier Minuspunkte Rückstand auf Spitzenreiter TSV Bützow (8:0), dessen Spiel in Crivitz verlegt wurde. Im Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen den SV Crivitz will die DSV-Sieben dann zurück in die Erfolgsspur finden.

Doberaner SV II: Ludwig, Polkow – Sitarek 6, Störp, Wachtel 5/2, Stölken, Sachs, Busse 1, Voß 4, Lehmann 1, Möde 1, Kotzian, Kröplin 7/1.

Siebenmeter: Matzlow 4/4, DSV II 4/3.

Strafminuten: Matzlow 8, DSV II 10.

Simone Seidel

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