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Kleiner Spaß am Kopf-Tischtennis

Heiligenhagen Kleiner Spaß am Kopf-Tischtennis

Heiligenhäger ließ Vorstellung neuer Trendsportart kalt

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Daniel Große-Schütte (l.) und Robert Kuligowski aus Warnemünde stellten das Kopf-Tischtennis in Heiligenhagen vor.

Quelle: D. Grunzig

Heiligenhagen. „Wat de Bur nich kennt, dat frett hei nich. Un an dissen niemodschen Kram ga ick nich ran ", parodiert das norddeutsche Unikum Jan Willem gern in einem alten Lied auf die neue Zeit. Vielleicht im Spaß und sinngemäß sogar auf Heiligenhagen? Vor solch einer skurrilen Frage stand am Sonnabend Uwe Harder vom örtlichen Sportverein, der als Vorsitzender die neue faszinierende Trendsportart „Headis“ – das Kopfball-Tischtennis – vorstellen und dafür werben wollte, sie in die Gemeinschaft zu integrieren. Das blieb erstmal ohne Resonanz.

Interessenten kamen nicht, obwohl das Vorhaben lange vorher in Zusammenkünften mit Einwohnern, in Schaukästen mit erklärenden Flyern und so auch in der Umgebung angekündigt worden war. So blieb Harder im lichtdurchfluteten Saal des Gemeindezentrums mit seinem Straßen-Nachbarn, Headis-Kenner Günther Wenzel, zwei aus Warnemünde angereisten Gastspielern und freiwilligen Helfern allein. Dennoch entwickelten sich unter ihnen überaus spannende Momente am grünen Tisch beim improvisierten Punktspiel mit dem handballähnlichen, aber samtweichen Ball. Den Auftakt in der kleinen Gruppe gab das Ehepaar Harder, wobei Rita ihrem Mann Uwe Paroli gab, angeleitet von Nachbar Wenzel. Wenn erstmal auch nur in der Grundstellung geübt, Schiedsrichter dabei war vor allem der Spaß. Dann legten die „Profis“, Daniel Große-Schütte und Robert Kuligowski, vom Warnemünder SV so richtig los: Blitzschnell flog der Ball vom Gegner – eben wie beim Tischtennis – zur anderen Plattenhälfte, wurde abgefangen und mit einem Hechtsprung bis auf den Tisch zurück geköpft. Beinarbeit und Kopfstoß ähneln dem Spiel mit dem Schläger und der kleinen weißen Kugel. Die Regeln sind gleich. Ein Spiel besteht aus zwei Gewinnsätzen mit elf Punkten. Günther Wenzel erklärte, geeignet sei diese Sportart für jeden, der über die Platte gucken kann.

Beim Sportverein in Warnemünde ist Headis als Unterabteilung in der Tischtennis-Gruppe aktiv. Anleitung im Gemeindebereich Satow würde der Heiligenhäger Wenzel bei Bedarf in seiner Freizeit gern geben.

Kontakt: ☎ 0172/1483861

D. Grunzig

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