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Kreiskicker gehen mit klaren Zielen in den Endspurt

Bad Doberan Kreiskicker gehen mit klaren Zielen in den Endspurt

Weitere Entscheidungen zu Auf- oder Abstieg können am Wochenende fallen

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Winter-Neuzugang Philipp Schimnick kann mit seinem SV Parkentin am Sonntag den Aufstieg in die Kreisoberliga klarmachen. Dazu muss Parkentin aber in Wittenbeck gewinnen. Fotos (2): Jan Gehrmann

Bad Doberan. Vier Spieltage haben die Fußballer in der Kreisoberliga und der Kreisliga noch jeweils zu absolvieren. Dabei können die Entscheidungen um Auf- oder Abstieg je nach Ausgang der kommenden Partien ganz schnell fallen, sich aber ebenso noch bis zum letzten Spieltag hinziehen. Bereits am kommenden Sonntag könnten unter bestimmten Voraussetzungen aber auch schon die ersten Aufstiege gefeiert werden.

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Weitere Entscheidungen zu Auf- oder Abstieg können am Wochenende fallen

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In der Kreisoberliga lieferten sich in der Staffel 1 der Mulsower SV und die TSG Neubukow lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Staffelsieg und den damit verbunden Aufstieg in die Landesklasse.

Mittlerweile beträgt der Abstand zwischen beiden Teams aber sieben Punkte. Und schon am kommenden Sonntag könnte der MSV mit einem Auswärtssieg in Jürgenshagen den Aufstieg perfektmachen – vorausgesetzt, Rivale TSG Neubukow patzt zeitgleich im Heimspiel gegen den SV Union Sanitz.

Die Gäste stehen auf dem ersten Abstiesgrang, können aus eigener Kraft aber noch den Klassenerhalt schaffen. Das wiederum macht sie für die TSG zu einem gefährlichen Gegner. Das weiß auch TSG-Trainer Jan-Alexander Wendt, der selbst seiner eigenen Elf keine reellen Aufstiegschancen mehr einräumt und zuletzt meinte: „Die Entscheidung ist wohl schon gefallen.“ Dennoch wollen die Neubukower bis zum Schluss jede Chance nutzen, das scheinbar Unmögliche doch noch zu schaffen. Dazu müsste allerdings Mulsow noch mehrfach straucheln. Dabei gewannen die Störche jedes ihrer neun Spiele in der Rückrunde und erzielten immerhin 46 Tore.

Würde die Entscheidung nur um zwei Spieltage vertagt, käme es dann wohl spätestens am 4. Juni in Kirch Mulsow zum Showdown – beim direkten Aufeinandertreffen, dem „Hellbach-Derby“. Mit einem „lachenden Dritten“ ist angesichts des Punkteguthabens der beiden Führenden nicht mehr zu rechnen. Mit elf Punkten Rückstand zum Tabellenführer hat der drittplatzierte Sievershäger SV nur noch eine hauchdünne rechnerische Chance auf den Staffelsieg.

Kompliziert gestaltet sich der Abstiegskampf in der Kreisoberliga. Mehr als die halbe Staffel hat den Klassenerhalt noch nicht ganz sicher. Besonders gefährdet ist der SSV Satow, der nur vier Punkte Vorsprung auf die Gefahrenzone hat. Wohl auch deshalb wird über ausgefallene Partie und die mögliche Spielverlegung gegen Kühlungsborn II so heftig gestritten. Die FSV-Reserve scheint mit acht Punkten Vorsprung zwar gerettet, verpasste durch eine miese Rückserie (5 Punkte) aber den vorzeitigen Klassenverbleib. Am Pfingstmontag sollte das Nachholspiel stattfinden. Aber gegen die Neuansetzung der am 23. April ausgefallenen Partie haben die Satower protestiert. Darüber muss das Sportgericht nun neu entscheiden. Auch in der Kreisliga Warnow kann ein hiesiges Team den Aufstieg schon am Wochenende klarmachen. Acht Punkte Vorsprung hat der SV Parkentin (2., 57 Punkte) gegenüber dem ersten Nichtaufstiegsrang, welchen aktuell der Doberaner FC II (3., 49 Pkt.) belegt.

Sollten die Parkentiner ihr Spiel in Wittenbeck am Sonntag gewinnen, der DFC II beim Spitzenreiter in Bützow (1. 60 Pkt.) aber nicht, wäre Parkentin aufgestiegen.

Falls nicht, könnte der Aufstieg in die Kreisoberliga wohl eine Woche später gefeiert werden. Dann kommt es zum direkten Duell mit dem Rivalen DFC II.

Zwar sind die Spiele gegen die Topteams eine große Herausforderung, doch bieten sie den Doberanern auch die Chance gegen die direkte Konkurrenz eine Aufholjagd zu starten. Am engsten aber geht es im Tabellenkeller zu.

Zwei Punkte fehlen dem SV Wittenbeck (13 Pkt.) auf das rettende Ufer. Von den vor ihnen stehen Clubs, FSV Rühn (15), Motor Rostock II (18) und Fortuna Bernitt (19) muss der SVW eine Mannschaft einholen. Gegen Motor kommt es am vorletzten Spieltag möglicherweise zu einer richtungsweisenden Partie. Das mit ihnen zu rechnen ist bewiesen die Wittenbecker im letzten Spiel in Bernitt.

Spiele, auf die es noch ankommen kann

Aus dem Restprogramm der Kreisfußballer:

Kreisoberliga Warnow, Staffel 1:

23. Spieltag, 21./22. Mai 2016:

SV Grün Weiß Jürgenshagen – Mulsower SV, TSG Neubukow – SV Union Sanitz (beide So. 14 Uhr), Satow – Schwaaner Eintracht (Sa. 15 Uhr).

24. Spieltag, 28./29. Mai 2016:

Kühlungsborn II – Mulsow, Fiko Rostock – Satow (beide Sa. 14 Uhr),

Kl. Belitz – Neubukow (So. 14 Uhr).

25. Spieltag, 4. Juni 2016:

Mulsower SV – TSG Neubukow, Pastow II – Satow (alle 14 Uhr).

26. Spieltag, 11. Juni 2016:

TSG Neubukow – SV Grpn Weiß Jürgenshagen, Sievershäger SV – Mulsower SV, SSV Satow – SV Klein Belitz

(alle 15 Uhr).

Kreisliga Warnow, Staffel 1:

23. Spieltag, 21./22. Mai 2016:

SV Steilküste Rerik – Motor Neptun II (Sa. 15 Uhr), SV Wittenbeck – SV Parkentin, FSV Rühn – Arminia Rostock II ( beide So. 10 Uhr), TSV Bützow II – Doberaner FC II (So. 14.30 Uhr).

24. Spieltag, 28./29. Mai 2016:

Arminia II – Bützow II (Sa. 13 Uhr),

Wittenbeck – Rerik, Post SV – Rühn (beide So. 10 Uhr), Parkentin – Doberaner FC II (So, 11 Uhr).

25. Spieltag, 4. Juni 2016:

Parkentin – Bützow II, Motor Neptun II – Wittenbeck, Doberan II – Rühn (alle um 12.15 Uhr).

26. Spieltag, 11. Juni 2016:

Bützow – Rühn, Rethwisch - Doberan II, Wittenbeck – Pepelow, Parkentin – Motor Neptun (alle 14.30 Uhr).

Jan Gehrmann

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